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Heizen mit Sonnenkollektoren

Es gibt heute drei konventionelle Heizmethoden: Die meisten Menschen verlassen sich auf Ölheizungen, Gasheizungen oder Elektroheizungen. Tatsächlich aber sind all diese Möglichkeiten dazu in der Lage, echte Kostenfallen zu werden, denn bei Öl- und Gasheizungen fallen nicht nur Stromkosten an, sondern auch die Kosten für Öl und Gas selbst. Bei den aktuellen Preissteigerungen ist es daher kein Wunder, dass ein Trend zu erkennen ist, der von diesen Heizmöglichkeiten weg und hin zu Sonnenkollektoren führt. So entscheiden sich immer mehr Menschen für diese Alternative, für die es viele gute Gründe gibt. Warum Heizen mit Sonnenkollektoren? Der erste Grund für diese Heizmethode ist der Umweltschutz. Die Energie der Sonne erzeugt keine Emissionen, und auch die Solaranlage selbst tut dies nicht. Das Klima wird geschützt, während der Inhaber der Anlage zusätzlich Geld spart. Der Energiefaktor ist der zweite gute Grund. In der Regel hat man schon nach zwei Jahren Nutzung der Solaranlage mehr Energie produziert, als für die Herstellung der Anlage und deren spätere Entsorgung angesetzt wird. Zudem wird man durch die Installation von Sonnenkollektoren auch ein wenig unabhängiger von Preisschwankungen, Steuern und sonstigen Abgaben, da Sonnenenergie kostenfrei bleiben wird. Auch eine Rohstoffknappheit muss man mit Sonnenkollektoren nicht befürchten. Die Sonne wird jeden Tag neue Energie bereitstellen können. Absorber, Speicher und Steuerung Diese drei Komponenten gehören zum Heizen mit Sonnenkollektoren. Der Absorber ist der Teil der Anlage, der sich nach der Installation auf dem Dach oder an der Fassade befinden wird. Er nimmt die Sonnenenergie auf, erwärmt das enthaltene Wasser und transportiert es zum Speicher. Einfrieren kann der Wasserkreislauf im Absorber auch im Winter nicht, da grundsätzlich Frostschutzmittel enthalten ist. Und reicht die Energie der Sonne einmal nicht aus, so springt eine automatische Heizung ein. Der Speicher ist dafür zuständig, das Angebot an Sonnenenergie mit der Wärmenachfrage in Einklang zu bringen. Er speichert in einem Boiler warmes Wasser, das dann zur Verfügung gestellt werden kann, sobald es benötigt wird. So bezeichnet man den Speicher häufig auch als das Herz der Solaranlage. Neben dem Herzen muss es selbstverständlich auch einen Kopf geben. Dieser ist die sogenannte Steuerung, die dafür zuständig ist, die Temperatur zu regeln. Dies funktioniert, indem eine Umwälzpumpe anläuft, sobald die Temperatur im Kollektor höher ist als im Speicher, wodurch die erzeugte Wärme in das Haus gelangt. Ist es umgekehrt, ist es also im Kollektor kälter als im Speicher, schaltet sich diese Pumpe ganz automatisch ab. Selbstverständlich ist die Steuerung auch für den Schutz des Kollektors vor Überhitzung zuständig und schaltet auf die Zusatzheizung um, sobald nicht genügend Sonnenenergie nutzbar ist. Sonnenkollektor Formen für das Heizen Im Regelfall werden für das Heizen mit Sonnenkollektoren entweder verglaste Flachkollektoren oder auch Vakuumröhren Kollektoren verwendet. Der Flachkollektor ist für Warmwassertemperaturen zwischen 30 und 60 Grad perfekt, während der Vakuumröhren Kollektor Temperaturen bis zu 100 Grad erzeugen kann. Beide Formen weisen eine Lebensdauer von bis zu mehr als 20 Jahren auf.



       

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