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Sonnenenergie Warmwasser - mehrere Varianten sind denkbar

Ökologie und Umweltschutz sind heute "in". Mittlerweile ist es fast schon selbstverständlich, dass der Strom aus regenerativen Energiequellen kommen soll. Und so gehören Windräder, Wasserkraftanlagen und vor allem Solarzellen auf Hausdächern heute längst zum alltäglichen Bild. Gerade die Sonnenenergie ist dabei deutlich vielfältiger als man denkt, denn mit den Solarzellen auf dem Dach lässt sich nicht nur Strom erzeugen. Auch Sonnenenergie Warmwasser kann so erzeugt werden. Ähnlich wie bei der Stromerzeugung, sind auch bei Sonnenenergie Warmwasser verschiedene Varianten denkbar. Dabei spielt technische Gegebenheiten eine Rolle, aber beispielsweise auch der durchschnittliche Wasserverbrauch. Liegt er vergleichsweise hoch, so muss ein anderes System installiert werden als bei einem niedrigen Bedarf.


Sonnenenergie Warmwasser - das Funktionsprinzip ist überall gleich

Je nach Wasserverbrauch und technischen Gegebenheiten unterscheiden sich die verschiedenen Systeme zur Gewinnung von Warmwasser deutlich voneinander. Das Funktionsprinzip, welches dem Sonnenenergie Warmwasser zugrunde liegt, ist aber bei allen Anlagen gleich. Zunächst benötigt man einen so genannten Sonnenkollektor, der die Sonnenwärme aus der Photovoltaik Anlage aufnimmt. Diese Wärme wird dann mit Hilfe eines Rohrsystems an die Heizungsanlage weitergeleitet. In den Rohren befindet sich eine Mischung aus Wasser und Frostschutz. Dieses Gemisch dient als Leitmedium, welches die Wärmeenergie bis zu einem Solarspeicher weiterleitet. Das wichtigste Element des Solarspeichers ist dann der Wärmetauscher, denn er sorgt dafür, dass das Wasser weiter aufgeheizt wird. Auf diese Weise steht das Sonnenenergie Warmwasser immer dann zur Verfügung, wenn es gebraucht wird.


Die verschiedenen Sonnenenergie Warmwasser Systeme

Wie bereits erwähnt, ist die durchschnittlich verbrauchte Wassermenge einer der entscheidenden Faktoren dafür, welches Sonnenenergie Warmwasser System installiert werden soll. Übersteigt die Durchflussmenge die Schwelle von rund 15 bis 20 Litern pro Stunde nicht, so empfiehlt sich ein so genanntes Low-Flow-System. Der Vorteil eines solchen Systems: Da die Durchflussmenge insgesamt vergleichsweise gering ist, wird auch der Wärmeträger, also das Wasser-Frostschutz Gemisch in den Rohren, stärker erwärmt. Diese stärkere Erwärmung hat zur Folge, dass vergleichsweise schnell hohe Temperaturen erreicht werden. Allerdings hat ein solches System auch einen Nachteil: Da für ein Low-Flow-System sowohl ein Schichtenspeicher als auch ein externer Wärmetauscher notwendig sind, sind Low-Flow-Systeme vergleichsweise teuer.

Eine andere Möglichkeit ist eine Sonnenenergie Warmwasser Anlage mit einer photovoltaischen Pumpe. Hierbei versorgen Solarzellen eine Pumpe bei entsprechender Sonneneinstrahlung mit Strom. Der Nachteil: Die dafür benötigten Solarzellen sind deutlich teurer als bei anderen Varianten. Hinzu kommt, dass bei einem solchen System eine Gleichstrompumpe eingebaut werden muss, was ebenfalls die Kosten erhöht. Allerdings hat eine solche Anlage auch einen Vorteil: Sie kann auch in Außenbereichen verwendet werden, die über kein eigenes Stromnetz verfügen.

Die dritte Variante für die Warmwassergewinnung aus der Sonnenenergie schließlich ist ein High-Flow-System, anwendbar für Durchflussmengen von 30 bis 50 Litern in der Stunde. Das Wasser wird hier bei einer Sonneneinstrahlung von 800-1000 W/m² um etwa 10 Grad Celsius erwärmt. Ist der Wasserspeicher also 20 Grad Celsius warm, kommt der Wärmeträger in den Rohren mit 30 Grad Celsius zurück. Bei dieser Art der solaren Warmwassererzeugung besteht der Vorteil vor allem darin, dass die Warmwassererzeugung nicht sprunghaft ansteigt, sondern langsam und stetig zunimmt.



       

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