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Solarzellen Warmwasser

Wurde Ökologie vor noch nicht allzu langer Zeit vor allen Dingen mit kratzenden Wollpullis und weltfremden Idealisten gleichgesetzt, so hat sich das Bild nicht nur in Deutschland in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Ökologie gilt mittlerweile als zeitgemäß. Dass Energie nicht nur sparsam genutzt, sondern auch umweltfreundlich gewonnen werden sollte, das versteht sich sozusagen von selbst. Vor allem die so genannten regenerativen Energien, also Wasser- und Windkraft sowie die Sonnenenergie, haben in diesem Zusammenhang in den letzten Jahren einen entscheidenden Boom erlebt. Eine Entwicklung, die sich durch die Havarie des japanischen Atommeilers Fukushima wahrscheinlich in nächster Zeit noch weiter beschleunigen dürfte. Zumal sich beispielsweise mit der Sonnenenergie längst nicht mehr nur der Strombedarf eines Haushaltes decken lässt. Auch die Warmwasseraufbereitung ist mit Hilfe ganz unterschiedlicher Systeme möglich.

Solarzellen Warmwasser: So funktioniert es

Auch wenn sich die verschiedenen Systeme im Detail unterscheiden, so ist das Funktionsprinzip als solches doch immer gleich. Über einen so genannten Sonnenkollektor wird die Sonnenwärme aus der Solaranlage aufgenommen und in die Rohre der Heizungsanlage weitergeleitet. In diesen Rohren wiederum steht ein Gemisch aus Wasser und Frostschutz, welches die Wärmeenergie dann über Rohrleitungen bis zu einem Solarspeicher weiterleitet. In diesem Solarspeicher gibt es einen Wärmetauscher, der dann dafür sorgt, dass das Wasser weiter aufgeheizt wird und das Warmwasser zur Verfügung steht, sobald es gebraucht wird.

Warmwasser Anlage vom Fachmann

Da die Installation eines solchen Systems in der Regel nicht ganz einfach ist, sollte man bereits bei der Planung einen Fachmann zurate ziehen. Mittlerweile gibt es in Deutschland eine Vielzahl von Unternehmen, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben. Hinzu kommt, dass es eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten für die Warmwasseraufbereitung mit Hilfe der Solarenergie gibt. Deswegen ist es als Laie nicht immer einfach, den Überblick zu behalten und das richtige System auszuwählen. Denn alle Systeme haben natürlich auch Vor- und Nachteile.

Solarzellen Warmwasser Systeme

Ein so genanntes High-Flow-System eignet sich vor allen Dingen für Durchflussmengen von 30 bis 50 Litern in der Stunde. Das Wasser wird hier bei einer Sonneneinstrahlung von 800-1000 W/m² um etwa zehn Grad Celsius erwärmt. Ist der Wasserspeicher also 20 Grad Celsius warm, kommt der Wärmeträger in den Rohren mit 30 Grad Celsius zurück. Bei dieser Art der solaren Warmwassererzeugung besteht der Vorteil vor allen Dingen darin, dass die Warmwassererzeugung nicht sprunghaft ansteigt, sondern langsam und stetig.


Bei einer geringeren Durchflussmenge von etwa 15 bis 20 Litern pro Stunde empfiehlt sich ein so genanntes Low-Flow-System. Da die Durchflussmenge geringer ist, wird auch der Wärmeträger stärker erwärmt. Dies wiederum hat zur Folge, dass vergleichsweise schnell hohe Temperaturen erreicht werden. Der Nachteil dieser Lösung liegt darin, dass hierfür sowohl ein Schichtenspeicher als auch ein externer Wärmetauscher notwendig sind, was die Kosten für eine solche Anlage erhöht.


Bei einer Anlage mit einer photovoltaischen Pumpe versorgen Solarzellen eine Pumpe bei Sonnenschein mit Strom. Der Nachteil: Die dafür benötigten Solarzellen sind sehr teuer. Darüber hinaus ist eine Gleichstrompumpe notwendig. Der Vorteil: Eine solche Anlage kann auch in Außenbereichen verwendet werden, die über kein eigenes Stromnetz verfügen.


Bei Anlagen mit einer drehzahlgeregelten Pumpe (Matched-Flow) schließlich wird die Pumpe an der Solaranlage mit Hilfe der Temperaturdifferenz zwischen dem Kollektor und dem Speicher gesteuert. Die gewünschte Temperatur wird also schnell erreicht, und die Pumpe arbeitet tatsächlich nur bei Bedarf. Allerdings entstehen auch bei diesem System höhere Kosten, da auch hier ein externer Wärmetauscher und ein Schichtenspeicher notwendig sind.

       

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