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Solarzellen Vergleich

Der Anteil regenerativer Energien am gesamten Energiesektor in Deutschland hat sich in den letzten zehn Jahren um ein Vielfaches erhöht. Ein gestiegenes Umweltbewusstsein ist dafür ebenso verantwortlich wie die Tatsache, dass mittlerweile auch viele Energieversorger entsprechende Umwelttarife im Programm haben. Hinzu kommt, dass viele Technologien weiterentwickelt wurden und sie damit auch für die private Nutzung erschwinglich sind. Bestes Beispiel: Die Sonnenenergie. Ursprünglich für die Nutzung im Weltraum entwickelt, findet man Solarzellen heute auf vielen Hausdächern. Allerdings ist Solarzelle nicht gleich Solarzelle, denn es gibt große Unterschiede im Material, bei den Kosten und beim Wirkungsgrad. Ein Solarzellen Vergleich lohnt sich also in jedem Fall.

Solarzellen Vergleich zwischen Dünnschicht- und Dickschichtzellen

Bei der Mehrzahl der heute verwendeten Solarzellen handelt es sich entweder um monokristalline oder um polykristalline Zellen, die meist aus dem Rohstoff Silizium hergestellt werden. Bei monokristallinen Zellen bestehen die Bausteine aus einem durchgehenden, homogenen Kristallgitter. Aus diesem Grund sind monokristalline Solarzellen auch etwas teurer als andere Varianten, wie etwa die polykristallinen Zellen. Im Gegensatz zu monokristallinen Zellen weisen die polykristallinen Solarzellen kein homogenes Kristallgitter auf. Da sie etwas preiswerter sind als die monokristalline Solarzellenvariante, sind die polykristallinen Zellen in Photovoltaikanlagen weit verbreitet. Sowohl monokristalline Zellen als auch polykristalline Zellen gehören zu den so genannten Dickschichtzellen. Die Dünnschichtzellen wiederum bestehen zwar ebenfalls aus Silizium. Da bei der Herstellung aber zum einen weniger Material verbraucht wird und zum anderen die Produktion teilweise automatisiert ablaufen kann, sind diese Dünnschichtzellen deutlich günstiger als Dickschichtzellen. Darüber hinaus gibt es auch noch so genannte Halbleiter-Solarzellen, deren Herstellung aber sehr teuer ist. Sie finden deswegen nur bedingt Verbreitung in Photovoltaikanlagen Verwendung.

Solarzellen Vergleich Wirkungsgrad

Solarzellen unterscheiden sich aber nicht nur im Preis und in den Produktionsverfahren. Auch der Wirkungsgrad der einzelnen Solarzellen kann stark variieren. Je nachdem, wofür die Solarzellen verwendet werden sollen, lohnt sich ein Solarzellen Vergleich also auch hier. Bei den Dickschichtzellen kann man bei monokristallinen Zellen beispielsweise von einem Wirkungsgrad von rund 20 Prozent ausgehen, während polykristalline Zellen einen Wirkungsgrad um die 16 Prozent erreichen. Die Dünnschichtzellen sind zwar in der Herstellung billiger als die Dickschichtzellen, dafür liegt der Wirkungsgrad dieser Solarzellen aber auch nur bei fünf bis sieben Prozent. Die Halbleiterzellen wiederum können einen Wirkungsgrad von bis zu 30 Prozent erreichen, sind in der Herstellung aber extrem teuer und werden deshalb fast ausschließlich in der Raumfahrt beziehungsweise in der Satellitentechnik eingesetzt.

Solarzellen: eingesetzte Materialien

Ein dritter Unterschied zwischen den Solarzellen bezieht sich auf das verwendete Material. Die Solarzellen, die in heutigen Photovoltaikanlagen zum Einsatz kommen, bestehen größtenteils aus Silizium. Es gibt aber auch Solarzellen, die aus selteneren Materialien, wie beispielsweise Indium, Gallium, Tellur oder Selen, gefertigt werden. Allerdings sind diese Zellen in der Herstellung ebenfalls sehr teuer. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass die genannten chemischen Elemente sehr selten sind und der Abbau damit teuer. Hinzu kommt, dass bei Indium und Gallium der weltweite Verbrauch die Produktionsmenge um ein Vielfaches übersteigt, was ebenfalls zu hohen Preisen beiträgt. Diese seltenen Elemente kommen deswegen in herkömmlichen Photovoltaikanlagen nicht zum Einsatz.

       

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