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Solarzellen Preise

Spätestens seit der Havarie im japanischen Atomkraftwerk Fukushima haben viele Privathaushalte ihre ganz persönliche Energiewende eingeleitet oder denken zumindest darüber nach. So ist die Nachfrage nach Umwelttarifen bei den regionalen Energieversorgern deutlich angestiegen. Doch einen Umschwung hin zu regenerativen und damit sauberen Energieformen konnte man schon in den letzten Jahren beobachten. Die großen Energieversorger setzten dabei besonders auf die Windkraft. Da diese Technologie aber sehr teuer ist und ein gewisses Maß an Platz beansprucht, kommt ein Windrad in Privathaushalten nur in Ausnahmefällen zum Einsatz. Beispielsweise in landwirtschaftlichen Betrieben, die einen relativ hohen Stromverbrauch haben. Anders sieht es dagegen mit Solarzellen aus. Denn die lassen sich vergleichsweise problemlos auf mehr oder weniger jedes beliebige Hausdach montieren und werden in vielen Fällen auch noch durch finanzielle Anreize gefördert. Kein Wunder also, dass Photovoltaikanlagen heute boomen. Eine Tatsache, die sich auch auf die Solarzellen Preise auswirkt, denn diese bewegen sich in einer großen Spannbreite.

Solarzellen Preise abhängig von Material

Generell kann man davon ausgehen, dass sich die Solarzellen Preise in einem Bereich von wenigen Euro bis hin zu etwa 100 Euro pro erzeugtem Watt bewegen. Eine Ausnahme bilden die Solarzellen, die in der Raumfahrt oder in der Satellitentechnik eingesetzt werden. Hier liegen die Preise um ein Vielfaches höher. Ein Grund für die große Preisspanne sind unter anderem die für die Solarzellen verwendeten Materialien und Herstellungsverfahren. So ist es beispielsweise bei den so genannten Dünnschicht Solarzellen möglich, das Herstellungsverfahren zumindest teilweise zu automatisieren, was zu einer deutlichen Preissenkung führt. Darüber hinaus ist bei dieser Art von Solarzellen auch der Materialverbrauch deutlich niedriger, was ebenfalls unmittelbare Auswirkungen auf die Preise hat. Andere Solarzellen, deren Herstellung nicht automatisiert werden kann oder die nach wie vor viel Material verbrauchen, können von diesem Preisvorteil nicht profitieren und sind dementsprechend teurer. Ein weiterer Faktor der Solarzellen Preise ist das für die Herstellung verwendete Grundmaterial. Werden vergleichsweise exotische Stoffe wie Indium, Gallium, Tellur oder Selen verwendet, so steigen die Solarzellen Preise deutlich an. Denn bei Indium und Gallium beispielsweise überschreitet der weltweite Verbrauch die jährlichen Produktionsmengen deutlich. Silizium dagegen ist ein sehr weit verbreiteter Stoff, so dass Solarzellen aus diesem Material in der Regel günstiger sind.

Wirkungsgrad beeinflusst Solarzellen Preise

Neben den verwendeten Rohstoffen spielen bei den Solarzellen Preisen aber auch noch andere Faktoren eine Rolle. So gehört beispielsweise der Wirkungsgrad der Solarzellen dazu. Solarzellen mit einem höheren Wirkungsgrad sind in der Regel auch etwas teurer als Solarzellen mit einem niedrigeren Wirkungsgrad. Darüber hinaus kommt bei Solarzellen auch die Größe, Farbe und Form mit ins Spiel. Werden beispielsweise die Solarzellen nicht in der Standardgröße genutzt, sondern müssen individuell zugeschnitten werden, so erhöhen sich die Solarzellen Preise selbstverständlich, weil der Produktionsaufwand um ein Vielfaches höher ist.

Solarzellen Preise sollen weiter sinken

Bereits in den letzten Jahren konnte man zunehmend beobachten, dass die Solarzellen Preise für den Einsatz in privaten Photovoltaikanlagen deutlich gesunken sind. Neue Techniken und Produktionsverfahren sind dabei ebenso entscheidend wie neue und andere Materialien. Aber auch Überproduktionen, technischer Fortschritt oder die allgemeine Wirtschaftslage in den letzten Jahren werden von Experten als Gründe dafür genannt, warum die Solarzellen Preise deutlich gesunken sind.

       

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