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Solarzellen Förderung durch Staat und Wirtschaft

"Den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft" - was Umweltschützer bereits seit Jahrzehnten propagieren, kommt in den letzten Jahren auch bei den Bürgern zunehmend an. Havarien wie die im japanischen Atomkraftwerk Fukushima oder in den 80er Jahren im ukrainischen Tschernobyl tun ihr übriges, dass immer mehr Menschen nach alternativen Energielösungen suchen. Auch Politik und Wirtschaft haben diesen Trend erkannt und fördern erneuerbare Energien auf vielfältige Weise. Förderungen, von denen auch Privathaushalte durchaus profitieren können, beispielsweise wenn es um die Solarzellen Förderung geht. Denn während Windräder von privaten Haushalten kaum finanzierbar und auch nicht lohnend sind, weil Aufwand und Nutzen in keinem guten Verhältnis stehen, sieht es bei den so genannten Photovoltaikanlagen deutlich anders aus. Früher eher als Ausnahmeerscheinung belächelt, entdecken immer mehr Menschen die Vorteile von Solarzellen auf dem eigenen Hausdach. Selbst Industriebetriebe setzen auf den kostengünstigen und umweltschonenden Strom.

Solarzellen Förderung durch die Wirtschaft

Ein großer Nachteil der Solarzellen besteht darin, dass ihre Herstellung nach wie vor vergleichsweise teuer ist und sich damit auch die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage im Bereich von mehreren Tausend Euro bewegen. Um hier Hilfestellungen zu geben, erfolgt unter anderem eine Solarzellen Förderung durch die Finanzwirtschaft. So gibt es eine Vielzahl von Banken und Kreditinstituten, die mittlerweile spezielle Kreditformen für den Kauf und die Installation von Solarzellen zur Verfügung stellen. Die Konditionen können dabei je nach Bank variieren, ein Kostenvergleich lohnt sich deswegen auf jeden Fall. Im Zweifelsfalle sollte man zudem einen Experten zu Rate ziehen.

Solarzellen Förderung durch Bund, Länder und Gemeinden

In eine ähnliche Richtung geht auch die Solarzellen Förderung der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW. Ähnlich wie andere Kreditinstitute, stellt die KfW zinsgünstige Kredite für die Finanzierung einer Photovoltaikanlage zur Verfügung. In einigen Bundesländern und Kommunen gewährt darüber hinaus die öffentliche Hand finanzielle Zuschüsse für den Kauf einer solchen Anlage. Ähnlich wie bei den Förderangeboten der Finanzwirtschaft, können Art und Weise der Förderung oder die Höhe des entsprechenden Geldbetrages aber durchaus variieren.

Solarzellen Förderung durch das Erneuerbare-Energien Gesetz (EEG)

Die bekannteste Solarzellen Förderung ist wohl das staatliche Erneuerbare-Energien Gesetz (EEG), welches sich allerdings nicht nur auf die Förderung von Solarzellen bezieht, sondern auch auf andere erneuerbare Energieformen. Darunter fällt beispielsweise die Windkraft. Zwar unterliegen die Vergütungssätze momentan einer starken Degression von jährlich 9 bis 13 Prozent und außerplanmäßigen Absenkungen. Trotzdem ist das Gesetz nach wie vor ein Förderungsinstrument, das einige finanzielle Anreize für die Installation von Solarzellen bietet. Für Solarzellen, die an oder auf Gebäuden installiert sind, richtet sich der Vergütungssatz nach der Leistung der Photovoltaikanlagen. Bis einschließlich 30kW Leistung liegt er beispielsweise ein paar Cent höher als bei einer Anlage, die 30kW oder mehr produziert. Bei Photovoltaikanlagen ab einer Leistung von 100kW verringert sich die Einspeisevergütung noch einmal, bei Anlagen ab einer Leistung von 1MW ist die Einspeisevergütung und damit die Solarzellen Förderung am geringsten. Bei Freiflächenanlagen richtet sich der Förderungssatz danach, ob die Flächen vorbelastet sind oder es sich um sonstige Flächen handelt. Im ersten Fall liegt die Einspeisevergütung etwas höher.

       

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