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Solarwärme-Förderung

Stetig steigende Energiekosten sowie ein zunehmendes Umweltbewusstsein sorgen dafür, dass die Energieerzeugung mit Hilfe erneuerbarer Energieformen einen starken Aufschwung erhält. Vor allem die bereits sehr weit ausgereiften Verfahren der Solartechnik stehen hierbei hoch im Kurs, da sie sich am besten für einen Einsatz im privaten Bereich eignen. Speziell die Wärmeerzeugung mit Hilfe von Solarenergie ist in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus vieler Verbraucher gerückt. Während bis Ende des Jahres 2009 in Deutschland noch rund 13 Millionen Quadratmeter an Dachfläche mit Sonnenkollektoren ausgestattet waren, erwartet die Branche, dass diese Zahl bis zum Jahr 2020 auf insgesamt 200 Millionen Quadratmeter Dachfläche steigt. Die Beliebtheit der Solarthermie ist kein Wunder, denn heutzutage gibt es technisch ausgereifte Anlagen, welche die einstrahlende Sonnenenergie in Wärme umwandeln und diese zur Aufbereitung des Warmwassers oder zur Heizungsunterstützung zur Verfügung stellen. Damit ist man einerseits unabhängig von fossilen Brennstoffen, so dass der CO2- Ausstoß beim Heizen vermindert wird. Andererseits spart man Geld, da man die kostenlose Sonnenenergie nutzt und sehr viel weniger teuren Brennstoff einkaufen muss. Dafür, dass sich Solarthermie Anlagen nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch lohnen, sorgen zudem staatliche Fördermittel, welche die Betreiber entsprechender Anlagen erhalten können. Denn in Zeiten der Ölpreisexplosion, steigender Versorgungsrisiken und dem Klimawandel ist eine regenerative Energiegewinnung auch politisch gewünscht. Wer sich also mit dem Gedanken trägt, eine Solarthermieanlage zu installieren, sollte sich unbedingt auch über die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten informieren. Förderung der Solarthermie Derzeit existieren im Bereich der Solarthermie zwei verschiedene Fördermöglichkeiten. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt an private Betreiber einer Solarthermieanlage zinsgünstige Kredite für die Finanzierung eines solchen Projektes. Mit Hilfe der Kredite der KfW lässt sich ein maßgeschneidertes Finanzierungskonzept für eine Solarthermieanlage erarbeiten. Bei Neubauten vergibt die Anstalt Kredite bis zu einem Volumen von 50.000 Euro, bei einer Haussanierung, in deren Zuge eine Solarthermieanlage installiert wird, kann das Kreditvolumen sogar bis zu 75.000 Euro betragen. Neben den Krediten der KfW gibt es auch die Möglichkeit, Fördermittel vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu erhalten. Für den Einbau einer thermischen Anlage erhält man hier auf Antrag eine einmalige Zuzahlung. So unterstützt das Bundesamt den Umstieg von einer konventionellen Heizungsanlage auf Solarthermie mit 120 Euro pro Quadratmeter beim Kauf der Sonnenkollektoren. Den entsprechenden Antrag auf Förderung erhalten Interessenten auf der Internetseite des Bundesamtes. Dieser Antrag ist nach sorgfältiger Planung der Anlage auszufüllen, wobei man hierbei auf die Hilfe eines Fachbetriebes zurückgreifen sollte, damit alle Angaben korrekt sind. Allerdings gilt es zu beachten, dass vor der Antragsstellung keine Verträge mit einem Handwerksbetrieb abgeschlossen werden dürfen, da dies gegen die Förderbestimmungen verstößt. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Alleine deshalb sollte man sich bei Fragen der Finanzierung einer Solarthermieanlage von einem Fachmann beraten lassen, um eine optimale Finanzierungsstrategie entwickeln zu können. Darüber hinaus lohnen sich Solarthermieanlagen auch dann, wenn man keine Solarwärme Förderung erhält. Denn mit Unterstützung von Solarwärme kann man den Öl- oder Gasbedarf um bis zu durchschnittlich 1.400 Kilowattstunden pro Jahr senken, so dass sich eine Anlage innerhalb weniger Jahre amortisiert.



       

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