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Solarwärme-Ertrag

Heizen mit Solarwärme dieses Konzept überzeugt in Deutschland in den letzten Jahren immer mehr Menschen. In Zeiten, in denen die Kosten für die Anschaffung konventioneller Brennstoffe stetig steigen, sind mehr Menschen denn je bereit, sich nach Methoden alternativer Energiegewinnung umzusehen. Ein besonderes Augenmerk liegt hier vor allem auf der Solarthermie, mit deren Hilfe man die Sonnenenergie in Wärme umwandelt, welche anschließend zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung genutzt wird. Im Vergleich zu herkömmlichen Heizungssystemen, die mit Öl oder Erdgas betrieben werden, lassen sich mit Hilfe der Solarwärme pro Jahr große Einsparungen erzielen, welche die Investition in eine Solarthermieanlage rentabel macht. Hierzu tragen auch entsprechende Fördermöglichkeiten bei, mit deren Hilfe es möglich ist, eine Anlage schnell gewinnbringend zu bewirtschaften. Auf diese Weise ist eine Solarthermieanlage nicht nur eine Investition in die Umwelt, sondern wird darüber hinaus auch zu einer ertragreichen Kapitalanlage. Ertrag einer Solarthermieanlage Die Wirtschaftlichkeit einer Solarthermieanlage hängt im Wesentlichen davon ab, welchen Solarwärme Ertrag man mit einer solchen Anlage erwirtschaften kann. Je mehr der jährlich benötigten Heizenergie mit Solarwärme erzeugt werden kann, desto höher ist der Ertrag, und desto besser ist auch die Wirtschaftlichkeit einer Anlage. Grundsätzlich lässt sich mit einer Solarheizung ein durchschnittlicher Ertrag zwischen 250 und 600 Kilowattstunden erzielen. Wie hoch der Ertrag im Einzelfall tatsächlich ist, hängt von der Art und der Größe einer Anlage sowie den verwendeten Sonnenkollektoren und deren Wirkungsgrad ab. Um die richtige Dimensionierung für eine Anlage zu finden, ist daher zunächst festzulegen, für welchen Zweck die Solarwärme genutzt werden soll. Hierbei gilt es, zwei Anlagentypen zu unterscheiden. Solarthermieanlagen können entweder dazu genutzt werden, um das Brauchwasser zu erwärmen oder um die konventionelle Heizung zu unterstützen. Für eine Solarthermieanlage zur Erwärmung des Brauchwassers legt man allgemein folgende Berechnung zu Grunde: Im Durchschnitt benötigt eine Person jeden Tag etwa 50 Liter Brauchwasser. Zumindest in den Sommermonaten sollte die Solarthermieanlage diesen Verbrauch komplett abdecken. Hierzu benötigt man eine Sonnenkollektorfläche von bis zu 1,5 Quadratmetern sowie ein Speichervolumen von 70 bis 100 Litern. Hochgerechnet auf einen durchschnittlichen Haushalt mit vier Personen bedeutet dies, dass die Kollektorfläche zwischen drei und sechs Quadratmetern groß sein sollte, während man gleichzeitig einen Speicher von mindestens 280 Litern benötigt. Da sich eine Anlage dieser Größe praktisch auf jedes Haus installieren lässt, ist diese Form der Solarthermie in Deutschland mittlerweile sehr beliebt. Eine Solarthermieanlage zur Heizungsunterstützung hingegen muss einen wesentlich höheren Ertrag erzielen, um den Bedarf eines Haushaltes decken zu können. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus wird hierzu eine Kollektorfläche von mindestens 50 Quadratmetern benötigt. Auch der Warmwasserspeicher muss wesentlich größer sein und sollte mindestens 700 Liter fassen. Die größeren Ausmaße einer solchen Anlage sorgen nicht nur dafür, dass sie nicht auf jedes Haus installiert werden kann, auch die Anschaffungskosten erhöhen sich. Je nach Art und Größe einer Anlage ergeben sich daher ganz unterschiedliche Erträge, die vor allem Einfluss auf die Amortisationszeit haben. Während sich kleinere Anlagen relativ schnell rentieren, muss man bei einer Solarthermieanlage zur Heizungsunterstützung mit einer Zeit von bis zu acht Jahren rechnen, bis die Gewinne der Anlage die Anschaffungskosten übersteigen. Bei einer durchschnittlichen Laufzeit von 20 bis 25 Jahren jedoch ergibt sich für jeden Anlagentyp langfristig eine sehr gute Ertragslage.



       

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