Partner

CHECK24 - Partnerprogramm

Solarwärme




Solarwärme

Tag für Tag liefert die Sonne ein riesiges Potential an Energie. Als nahezu unerschöpfliche Energiequelle steht die Sonne im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen auch in den nächsten Jahrtausenden als Energielieferant zur Verfügung. Damit wird die Sonnenenergie vor allem für die kommenden Generationen zu einem sehr wichtigen Faktor bei der Erzeugung von Strom und Wärme, denn Kohle, Erdöl und Erdgas stehen nur noch für einen begrenzten Zeitraum als Energieträger zur Verfügung. Daher ist im Bereich der Solarenergie in den letzten Jahrzehnten ein enorme Weiterentwicklung zu verzeichnen gewesen, durch die man die Sonnenenergie nun in vielen Lebensbereichen gewinnbringend nutzen kann.

Neben der Umwandlung von Sonnenlicht in Strom betrifft dies vor allem die Solarwärme. Hierbei wird das Sonnenlicht in nutzbare Wärmeenergie umgewandelt und kann so in privaten Haushalten sowohl zum Heizen als auch für die Warmwasseraufbereitung genutzt werden. Für diesen Prozess setzt man so genannte Solarthermieanlagen ein, die heutzutage technisch so ausgereift sind, dass sie konventionelle Heizungsanlagen nahezu komplett ersetzen können. Eine solche Anlage bietet für die Betreiber viele Vorteile. Einer der wesentlichsten Vorzüge ist die Wirtschaftlichkeit der Solarwärme. Herkömmliche Heizungsanlagen benötigen teuren Brennstoff, um die nötige Wärme zu liefern.

Bei einer Solarthermieanlage entfallen diese Kosten, da die Sonnenenergie kostenlos zur Verfügung steht. Damit ist man vollkommen unabhängig von den unkalkulierbaren und instabilen Preisentwicklungen im Bereich der fossilen Brennstoffe. Außerdem zeigen Studien, dass Solarthermieanlagen weit weniger wartungsanfällig sind als konventionelle Anlagen. Darüber hinaus erzeugt eine mit Solarenergie betriebene Heizungsanlage keinen Lärm und keine schädlichen CO2- Emissionen. Langfristig weist eine Solarthermieanlage sowohl wirtschaftlich als auch energetisch eine bessere Bilanz auf als andere Anlagentypen, so dass sich trotz hoher Investitionskosten die Anschaffung einer solchen Anlage für die Betreiber und die Umwelt in vielerlei Hinsicht rentiert.

Funktionsweise der Solarwärme

Sonnenenergie solarthermisch zu nutzen bedeutet, dass man das einfallende Sonnenlicht direkt in Wärme umwandelt. Hierzu gibt es verschiedene Wege, wie man die thermische Energie der Sonneneinstrahlung ausnutzen kann. Man unterscheidet hierbei zwischen passiver und aktiver Nutzung der Solarenergie. Die passive Nutzung der Sonnenenergie wird dabei bereits seit der Antike angewandt. Dabei wird ein Gebäude direkt von der Sonne erwärmt, ohne dazwischen geschaltete technische Hilfsmittel. Eine entsprechende Wärmedämmung, die so konzipiert ist, dass die Sonnenenergie die Dämmschicht von außen durchdringen kann, sorgt hierbei für die entsprechende Erwärmung der Gebäudemauern.

Für diese Art der Solarthermie spielt die Ausrichtung, Größe und Lage eines Hauses sowie dessen Isolierung eine entscheidende Rolle. Dennoch kann bei sorgfältiger Einbeziehung der passiven Solarenergie in die Architektur eines Gebäudes ein wesentlicher Teil der Heizkosten eingespart werden.

Demgegenüber steht die aktive Nutzung der Solarenergie. Hierbei sammeln so genannte Absorberflächen die einfallende Sonnenenergie und übertragen sie in spezielle Wärmespeicher. Diese Wärmespeicher, auch Kollektoren genannt, enthalten eine Flüssigkeit, die besonders gut dazu geeignet ist, Wärme zu speichern. Moderne Kollektoren erzielen heute einen Wirkungsgrad von 70 Prozent. Dies bedeutet, dass 70 Prozent der einstrahlenden Sonnenenergie in nutzbare Wärme umgewandelt werden kann. Die so gewonnene Wärme lässt sich dann problemlos zur Erwärmung der Raumluft und zur Aufbereitung von Warmwasser verwenden. Über einen Wärmetauscher wird hierbei die Wärme auf den Wasserspeicher übertragen, der ähnlich wie eine Thermoskanne die Wärme so lange speichert, bis sie benötigt wird.