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Hochkonjunktur für Wirkungsgrad




Solarthermie und ihr Wirkungsgrad Als künftiger Nutzer einer thermischen Solaranlage ist man zumeist ein wenig überfordert, was fachliche Kenntnis angeht. Kennzahlen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen, der Ertrag der Anlage und das tatsächliche Einsparpotenzial sind Größen, mit denen man sich so nur schwerlich auskennt. Nutzt man aber das fachliche Wissen des Verkäufers oder Herstellers, so wird man schnell Licht in dieses unwegsame Durcheinander bringen und sich viele Fragen ganz ohne Probleme beantworten können. Man kann aber auch ohne zusätzliche Hilfe an einigen Größen erkennen, welchen Wirkungsgrad die eigene Anlage letztlich erzielen kann. Man sollte aber nicht nur den Wirkungsgrad als ausschlaggebende Zahl ansehen, da auch der Ertrag von großer Bedeutung für die Leistungsfähigkeit einer Solaranlage ist. Woraus besteht der Solarthermie Wirkungsgrad? Grundsätzlich kann man sagen, dass der Wirkungsgrad einer thermischen Solaranlage ein Zusammenspiel aus auftreffender Sonnenenergie und erbrachter Leistung der Anlage ist. Stehen diese beiden Größen in einem ausgewogenen Verhältnis, so ist der Wirkungsgrad bedeutend höher. Zudem ist es ein erwiesener Fakt, dass auch die Umgebungswärme eine Rolle spielt. Ist diese genau gleich mit der des Absorbers, so ist der maximale Wirkungsgrad erreicht. Sobald der Absorber aber wärmer wird als die Umgebung, sinkt der Wirkungsgrad. Man bezeichnet diesen Wirkungsgrad in Fachkreisen auch als optischen Wirkungsgrad. Im Durchschnitt liegt dieser bei etwa 70 bis 85 Prozent. Eine Beispielrechnung: Ein Absorber mit einer Durchschnittstemperatur von 40 Grad Celsius steht in einer Umgebung mit einer durchschnittlichen Temperatur von 20 Grad Celsius. Wendet man eine besondere Formel an, so ist es möglich, hieraus einen Ertrag von etwa 580 Watt pro Quadratmeter zu erzeugen. Die ergibt letztlich einen Wirkungsgrad von 72 Prozent. Der Wärmeverlustkoeffizient Ein kompliziertes Wort bildet den zweiten Faktor beim Wirkungsgrad der Solarthermie. Der Einfachheit halber kann man den Wärmeverlustkoeffizienten auch als U-Wert bezeichnen, der sich aus dem Verlust der Wärme pro Quadratmeter Kollektorfläche errechnet. Hierbei spielt auch der Verlust in Grad Celsius eine wichtige Rolle. Im Durchschnitt kann man sagen, dass dieser U-Wert bei etwa zwei bis fünf Watt pro Quadratmeter Kollektorfläche liegt. Eine gute Vergleichsgrundlage Die beiden genannten Werte werden grundsätzlich vom Hersteller ausgewiesen. Sie kann man als künftiger Kunde nutzen, um Anlagen unterschiedlicher Hersteller miteinander zu vergleichen. Als Faustregel kann man hierbei sagen, dass der optische Wirkungsgrad möglichst hoch sein sollte, während der Wärmeverlustkoeffizient einen möglichst niedrigen Wert bieten sollte. Dies bietet letztlich eine sehr gute Grundlage, um möglicherweise einige Anlagen schon vor einem Beratungsgespräch für sich selbst und die eigenen Bedürfnisse ausschließen zu können. Der Fachmann hilft Mit den beiden Faktoren optischer Wirkungsgrad und Wärmeverlustkoeffizient kann man auch als Laie schnell sehen, wie effizient die Solaranlage arbeiten kann. Im Regelfall aber ist es dann immer noch sehr schwierig, tatsächlich herauszufinden, welche Anlage man benötigt, um die geforderte Leistung auch tatsächlich gewährleisten zu können. Daher ist es in jedem Fall richtig, einen Fachmann zu kontaktieren, der weiß, welche weiteren Faktoren eine Rolle spielen, wenn es um thermische Solaranlagen geht. Dazu gehört zum Beispiel auch die Neigung des Daches, auf dem die Kollektorfläche montiert werden soll.

       

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