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Solartechnik wird zum wichtigen Wirtschaftszweig




Solartechnik

Sauberer Ökostrom steht immer höher im Kurs, denn das Umweltbewusstsein der Menschen ist deutlich gestiegen, und das nicht nur in Europa. Und spätestens seit der Katastrophe im Atomreaktor von Fukushima, die immer noch nicht ausgestanden ist, machen sich mehr Menschen als je zuvor Gedanken über ihren Energieverbrauch und die Energiegewinnung. Kein Wunder also, dass die Solartechnik in den vergangenen Jahren mehr und mehr zu einem wichtigen Wirtschaftszweig geworden ist.

Immerhin werden heute allein in Deutschland bereits rund zwei Prozent der gesamten Energiemenge mit Hilfe der Solartechnik gewonnen - Tendenz steigend. Und auch die Politik hat das Potenzial der Solartechnik erkannt und fördert sie entsprechend.


Solartechnik - Stromerzeugung oder Warmwasseraufbereitung möglich

Ähnlich wie bei anderen Energieträgern auch, kann man die Solartechnik für verschiedene Dinge nutzen, beispielsweise für die Stromerzeugung, aber ebenso auch für die Warmwasseraufbereitung eines Hauses. In beiden Fällen werden dabei so genannte Photovoltaikanlagen genutzt. Diese bestehen aus einer Vielzahl von Solarzellen, die zu einem so genannten Solarmodul verbunden und meist auf den Hausdächern montiert sind. Um eine optimale Funktion zu gewährleisten, sollten möglichst alle zusammengeschalteten Solarmodule über die gleiche Bauart verfügen. Physikalische Prozesse sorgen dann dafür, dass die auf die Solarzellen auftreffende Sonnenergie dann auch tatsächlich in elektrischen Strom umgewandelt wird. Allerdings muss dieser Strom mit Hilfe eines Wechselrichters noch in Wechselstrom umgewandelt werden, denn bei dem in der Anlage produzierten Strom handelt es sich zunächst um Gleichstrom.

Auch die Aufbereitung von Warmwasser mit Hilfe der Solartechnik ist vergleichsweise einfach. Je nach Wasserverbrauch und technischen Gegebenheiten sind allerdings verschiedene Systeme denkbar, deren Grundprinzip jedoch immer gleich ist. Man benötigt einen so genannten Sonnenkollektor, der die Sonnenwärme aus der Photovoltaikanlage aufnimmt. Diese Wärme wird dann mit Hilfe eines Rohrsystems an die Heizungsanlage weitergeleitet. Der Trick dabei:

In den Rohren befindet sich eine Mischung aus Wasser und Forstschutz. Dieses Gemisch dient als Leitmedium, welches die Wärmeenergie bis zu einem Solarspeicher weiterleitet. Das wichtigste Element des Solarspeichers ist dann der Wärmetauscher, denn er sorgt dafür, dass das Wasser weiter aufgeheizt wird. Auf diese Weise steht das Sonnenenergie Warmwasser immer dann zur Verfügung, wenn es gebraucht wird.


Solartechnik wird unterstützt

Dass die Solartechnik in den letzten Jahren immer bedeutender geworden ist, hat auch damit zu tun, dass die Politik mittlerweile eine Vielzahl von Förderinstrumenten geschaffen hat. Das wohl wichtigste und bekannteste ist dabei das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dieses Gesetz regelt unter anderem die Höhe der Einspeisevergütung, die die Produzenten von umweltfreundlichem Ökostrom erhalten. Wie hoch die Einspeisevergütung im Einzelfall ist, richtet sich dabei nach der Art der Anlage sowie der Leistung. Größere Anlagen werden dabei in der Regel mit insgesamt weniger Geld gefördert als kleinere Anlagen.

Darüber hinaus gilt die Sonnenenergie Förderung auch bei Freiflächenanlagen. Hier richtet sich der Förderbetrag unter anderem danach, ob die Flächen vorbelastet sind oder es sich um sonstige Flächen handelt. Im ersten Fall liegt die Einspeisevergütung etwas höher. Allerdings werden die Freiflächenanlagen in der Regel von professionellen Energieerzeugern betrieben, da sie in Sachen Solartechnik über andere Möglichkeiten verfügen als Privathaushalte. Ähnliches gilt für so genannte Solarkraftwerke. Auch sie werden in der Regel von kommerziellen Anbietern und Produzenten genutzt.