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Solarpanel Warmwasser




Mit solarthermischen Anlagen wird die Aufbereitung von Warmwasser sichergestellt. Es gibt auch sogenannte Kombinationssolaranlagen, die neben der Bereitstellung von Warmwasser auch zur Unterstützung der Heizungsfunktion genutzt werden. Bei den Solarpanels gibt es Unterschiede. Solarpanels für solarthermische Anlagen zur Bereitstellung von Warmwasser sind wesentlich billiger als Panels für kombinierte Anlagen. Der Kauf der Solarkollektoren richtet sich somit nach der Funktion der Anlage. Achten Sie auf die Größe der Kollektoren Beim Kauf einer solarthermischen Anlage liegt ein Hauptaugenmerk auf der Größe der Kollektoren. Die Größe der Kollektoren richtet sich nach dem individuellen Warmwasser-Verbrauch. Zur Orientierung gibt es hier bestimmte Richtwerte. Experten schätzen, dass jeder Mensch pro Tag rund 50 Liter Warmwasser benötigt. In der Hauptsache werden die Wassermengen zum Spülen, Baden und Duschen verwendet. Wer einen durchschnittlichen Verbrauch erreichen will, benötigt Kollektoren mit einer Größe zwischen 0,8 und 1,5 Quadratmetern. Nach diesen Werten richtet sich auch das Speichervolumen. Empfohlen wird ein Speichervolumen zwischen 70 und 100 Litern. Legt man diese Zahlen auf einen vierköpfigen Haushalt um, ergibt sich folgendes Ergebnis: Die Kollektorgröße muss bei mindestens drei Quadratmetern liegen. Optimal ist eine Größe von sechs Quadratmetern. An dieser Größe orientiert, sollte das Speichervolumen zwischen 280 und 400 Litern liegen. Die Kollektorflächen sind verhältnismäßig klein. Das bedeutet, dass die Größe der Solarkollektoren nicht abhängig von der Größe des Daches ist. Große Anlagen benötigen daher nicht automatisch Dächer mit einer größeren Fläche. Alle Werte beziehen sich ausschließlich auf solarthermische Anlagen, die zur Bereitstellung von Warmwasser genutzt werden. Für kombinierte Anlagen, die zusätzlich zur Unterstützung der Heizungsfunktion genutzt werden, gelten andere Richtwerte. Grundsätzlich benötigt man bei kombinierten Anlagen Kollektoren mit einer größeren Fläche. Vermeiden Sie Versorgungsengpässe Im Vergleich zu Photovoltaik Anlagen ist der Anschaffungspreis einer solarthermischen Anlage sehr gering. Trotzdem sollten Sie den Kauf sorgfältig planen, denn auch solarthermische Anlagen können Probleme verursachen, wenn die Kalkulation fehlerhaft ist. Sehr oft kommt es zu Versorgungsengpässen. Diese könnten verhindert werden, wenn der Kunde die Anschaffung besser plante. Die Hauptvoraussetzung dafür ist die individuelle Anpassung der Anlage an die jeweiligen Bedürfnisse des Haushalts. Bedenken Sie, dass die Kollektorgröße Ihres Nachbars noch lange nicht für Sie selber geeignet sein muss. Einige Menschen sind echte Wassersparer, während andere Verbraucher Warmwasser in vollen Zügen verschwenden. Nehmen Sie daher vor dem Kauf den Warmwasserverbrauch der letzten Jahre genau unter die Lupe und errechnen Sie, wie viel Warmwasser Sie tatsächlich am Tag benötigen. Versorgungsengpässe können auch durch falsche Kaufinformationen in Verbindung mit anderen Klimavoraussetzungen entstehen. Die Hersteller geben einen Richtwert für die Kollektorgröße an. Dieser dient aber nur zur Orientierung und kann nicht pauschal auf jeden Wohnort angewandt werden. Hier ein Beispiel: Der Prüfungsort der Anlage ist ein Ort in Süddeutschland mit vielen Sonnenstunden. Sie als Käufer wohnen aber in einer norddeutschen Stadt mit weniger Sonnenschein. Logischerweise wird die Anlage in Norddeutschland einen geringeren Ertrag erwirtschaften. Das Klima wirkt sich aus Das Klima wirkt sich ganz entschieden auf solarthermische Anlagen aus. Deshalb sollten Käufer auch die Klimavoraussetzungen prüfen. In sonnenärmeren Gebieten bringt nicht jede Kollektorgröße den gewünschten Ertrag. Auch sonnenverwöhnte Gebiete müssen mit Einschränkungen rechnen. Diese liegen in den Launen der Natur. Es kann durchaus vorkommen, dass eine sonnenverwöhnte Gegend plötzlich mit einem verregneten Sommer beschert wird. Auch Schlechtwetterfronten können entgegen aller Vorhersagen mehrere Wochen anhalten. Ist das der Fall, muss der Kunde mit Versorgungsengpässen rechnen. Damit Sie am Ende keine böse Überraschung erleben, sollten Sie die Klimaveränderungen in die Kalkulation mit einfließen lassen. Scheint die Sonne nicht oder nur unzureichend, müssen Sie entweder auf Warmwasser verzichten oder auf konventionelle Methoden zurückgreifen.

       

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