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Solarpanel




Solarpanel

Ein Solarmodul wird auch als Solarpanel bezeichnet. Ein Solarpanel ist das wichtigste Bauteil einer Photovoltaik-Anlage. Der größte Flächenteil der Anlage entfällt auf das Panel. Es macht auch gleichzeitig den größten Kostenanteil aus. Dieser liegt je nach Größe und Typ der Anlage zwischen 60 und 80%.


Der Kauf eines Solarpanels

Das Solarpanel ist das Herzstück einer Photovoltaik-Anlage. Nur wenn das Panel hundertprozentig arbeitet, erbringt die Anlage auch den gewünschten Ertrag. Daher sollten Sie den Kauf des Solarpanels sorgfältig angehen. Es ist ratsam, den Kauf vorher genau zu planen und fachmännische Ratschläge einzuholen. Der Kauf einer Photovoltaik-Anlage wird aufgrund der hohen Anschaffungskosten meist über einen Kredit finanziert. Das bedeutet, dass das Darlehen über Jahre hinweg zurückgezahlt werden muss. Voraussetzung dafür ist, dass das Panel entsprechend lange haltbar ist. Nur so wird der Ertrag der Anlage über einen längeren Zeitraum sichergestellt. Leider halten gerade preiswerte Panels nicht immer das, was sie versprechen. Achten Sie deshalb auf eine hohe Qualität und Effizienz des Panels. Sparen Sie nicht an der falschen Ecke. Das Geld ist hier gut investiert. Grundsätzlich sollten Sie nur auf kristalline Zellen zurückgreifen. Dünnschichtige Zellen eignen sich dagegen für eine Bedachung aus Blech oder Folie. Das liegt daran, dass man sie begehen und aufrollen kann.


Der Leistungsverlust eines Panels

Unabhängig von Typ oder Bauart kommt es bei der Inbetriebnahme eines Solarpanels zu einer Degradation. Mit Degradation wird der Leistungsverlust des Panels nach Inbetriebnahme bezeichnet. Der Leistungsverlust bei kristallinen Modulen kann bis zu 50 Stunden dauern. Der Verlust liegt somit bei etwa 2%. Nach der Degradation liefert das Panel in den meisten Fällen eine konstante Leistung. Hier gehen die Meinungen von Experten weit auseinander. Während einige behaupten, dass der Leistungsverlust mit der Degradation abgeschlossen ist, gehen andere Forscher davon aus, dass es zu einem weiteren Verlust kommt. Dieser soll bei 0,5% im Jahr liegen. Bei dünnschichtigen Modulen beträgt die Degradation knapp 1000 Stunden. Nach diesem Prozess liegen andere Bedingungen vor. Der Verbraucher muss dann damit rechnen, dass die Leistung der Anlage im Sommer ansteigt. Im Winter ist dagegen mit einem Rückgang der Leistung zu rechnen, während die Anlage in der übrigen Zeit konstant arbeitet.


Die Leistung eines Solarpanels erhöhen

Wer beim Kauf eines Panels auf bestimmte Voraussetzungen achtet, kann die Leistung entsprechend erhöhen. Grundsätzlich sollte der Käufer auf das Glas der Module achten. Das Glas sollte dick sein, da dickes Glas erheblich zur Stabilisierung der kristallinen Zellen beiträgt. Zusätzlich zum Zellschutz trägt ein größerer Randabstand bei. Er verhindert, dass die Module schnell verschmutzen. Auch die Farbe der Panels beeinflusst die Leistung. Falls möglich, sollten Sie auf Panels mit einer hellen oder weißen Farbe zurückgreifen. Diese Panels arbeiten effizienter als Panels mit dunkler Hintergrundfarbe. Sollten Sie Panels mit Anschlussdosen verwenden, müssen diese so klein wie möglich sein. An der Haftstelle zwischen Dose und Panel sind die Zellen wärmer. Dadurch kann es zu einem weiteren Leistungsverlust kommen.


Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Der Kauf eines Solarpanels ist Vertrauenssache. Gerade Laien müssen sich auf die Angaben des Verkäufers verlassen. Sie können aber einige vorbeugende Maßnahmen treffen, um sicherzustellen, dass Sie ein hochwertiges Panel erwerben. In der Regel besitzen qualitativ hochwertige Module eine Zertifizierung. Diese Zertifizierung erkennt man an der Kennzeichnung CE. Kristalline Module haben das Qualitätskennzeichen IEC 61215, während amorphe Module das Zeichen IEC 61646 tragen. Zusätzlich geben die Hersteller eine Leistungstoleranz an. Diese liegen meist bei plus/minus 3 bis 5%. Im Idealfall greift man auf Hersteller zurück, dessen Panels im Bereich von plus 5 bis 0 liegen. Beachten Sie, dass Solarmodule im Sommer einen bestimmten Leistungsabfall haben. Dieser kann bis zu 20% betragen. Es gibt aber eine gesetzlich vorgeschriebene Produktgarantie und eine Leistungsgarantie des Herstellers. Beide Garantien sollten gründlich unter die Lupe genommen werden.