Partner

CHECK24 - Partnerprogramm

Solarmodul




Solarmodul

Solarmodule kommen bei Photovoltaik Anlagen zum Einsatz. Allerdings reicht ein Solarmodul alleine nicht aus, um Strom zu produzieren. Solarmodule tragen ganz erheblich zum späteren Ertrag der Anlage bei. Daher sollten sie ganz in Ruhe ausgewählt und individuell an den jeweiligen Haushalt angepasst werden.


Was sind Solarmodule?

Eine Photovoltaik Anlage besteht aus verschiedenen Geräten, die alle miteinander verbunden sind. Die Solarmodule befinden sich immer auf dem Dach oder anderen Außenflächen, da sie die Sonnenstrahlen auffangen. Die Solarmodule sind der Motor der Anlage, da hier die Energie aus Sonnenlicht gesammelt wird. Sie befinden sich in einem Solargenerator und werden häufig auch als PV-Module bezeichnet. Die Buchstaben PV stehen hier für Photovoltaik. In den Solarmodulen befinden sich die Solarzellen, die alle elektrisch miteinander verbunden sind. Damit die Solarzellen vor Wind und Wetter geschützt sind, werden sie in Glas oder Kunststoff eingebettet. Die Module einer Photovoltaik Anlage sind innerhalb eines Rahmens befestigt oder direkt auf ein Trägergestell montiert. Dadurch lassen sie sich einfacher auf das Dach montieren. Die Module haben eine vorgegebene Standardspannung. Diese liegt in der Regel bei 12 Volt.

Es gibt verschiedene Arten von Dämm-Materialien. In der Regel kommen Polyurethan-Schaum, Mineralwolle, Glaswolle, Steinwolle, Glasfaser oder Fiberglas zum Einsatz. Neben den haushaltsüblichen Flachkollektoren werden auch häufig Vakuum-Flachkollektoren genutzt. Diese Kollektoren besitzen zusätzlich eine Pumpe, die die im Kollektor befindliche Luft herauspumpt. Dadurch reduzieren sich die Konvektionsverluste im Kollektorkasten. Kunden schätzen die Flachkollektoren wegen des ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis. Zudem können Flachkollektoren ins Dach hinein, auf dem Dach oder auch im Freiland montiert werden.


Der Aufbau eines Solarmoduls

Solarmodule sind in der Basis gleich aufgebaut. Alle Module sind in einer Glasscheibe eingebettet, die sie vor Wind und Wetter schützt. Es wird meist nur ein aus einer Scheibe bestehendes Sicherheitsglas verwendet. Achten Sie beim Kauf der Solarmodule immer darauf, dass auch wirklich Sicherheitsglas verwendet wurde, denn es ist besonders temperaturbeständig. Zudem ist es sehr lange haltbar und schützt vor Druck, Stößen oder Schlägen. Die zweite Schicht der Solarmodule besteht aus dem transparenten Kunststoff Ethylenvinylacetat (EVA). In dieser Schicht befinden sich auch die Solarzellen. Dabei wird eine wasserdichte Kunststofffolie direkt mit den Zellen laminiert. Dieses Verfahren soll vor späteren Korrosionen schützen. Umschlossen werden die Zellen von einer Kunststofffolie. Die Folie besteht in der Regel aus Polyester oder Polyvinylfluorid. Diese Stoffe garantieren eine hohe Witterungsbeständigkeit. Damit das Modul befestigt ist, wird es in einem Rahmen aus Aluminium eingebaut. Dieser schützt das Modul zusätzlich beim Transport und bei der Installation.


Was Sie noch über Solarmodule wissen sollten

Mehrere zusammengeschaltete und montierte Solarmodule bilden den Solargenerator. Wer die Solarmodule selber montieren möchte, muss darauf achten, dass nur Module gleichen Typs zusammengeschaltet werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Module miteinander harmonieren und auch eine höchstmögliche Leistung erzielen. Bedenken Sie, dass bei einer Reihenschaltung die Gesamtleistung immer vom schwächsten Modul bestimmt wird. Bei größeren Anlagen kommt generell nur eine Parallelschaltung in Frage. Hierbei verwendet man sogenannte Strings. Diese sind nichts anderes als in Reihe geschaltete Solarmodule. Sparen Sie grundsätzlich nicht beim Kauf der Solarmodule. Nur Solarmodule, die auch einwandfrei arbeiten, bringen am Ende die zu erwartende Leistung.


Solarmodule für Photovoltaik und für solarthermische Anlagen

Mittlerweile werden von einigen Herstellern schon kombinierte Solarmodule angeboten. Diese Geräte werden Hybridkollektoren genannt. Sie sind eine Art Verbindung zwischen Sonnenwärmekollektoren und Solarmodulen. Sie erzeugen gleichermaßen Wärme und Strom aus Sonnenenergie. Diese kombinierten Geräte werden von Kunden sehr geschätzt, da der Montageaufwand wesentlich geringer ist. Das senkt auch die Anschaffungskosten einer Anlage. Zudem wird die vorhandene Dachfläche optimal ausgenutzt. Die Hybridgeräte arbeiten nach einem einfachen Prinzip. Die Solarkollektoren kühlen die Photovoltaik Module. Die hier abgeführte Wärme nutzt die Solarthermie zur Aufbereitung von Warmwasser. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Anlage auch im Winter genutzt werden kann, denn Schnee haftet auf dieser Art von Modulen nicht. Leider befindet sich das Hybridmodul noch in der Entwicklungsphase. Langzeitstudien fehlen ganz, und deshalb sollte der Verbraucher beim Kauf von Hybridmodulen noch Zeit verstreichen lassen.