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Solarkollektoren Förderung




Nach Fukushima hat in Sachen Solarenergie ein Umdenken stattgefunden, das sich auch in Zukunft auf den Solarmarkt auswirken wird. Leider ist der Kauf einer Solaranlage immer noch mit hohen Kosten verbunden. Doch dank der vielen Förderprogramme kommen schon jetzt immer mehr Verbraucher in den Genuss einer energie- und kostensparenden Solaranlage. Laut Experten soll dieser Trend weitergehen. In Zukunft sollen Solarkollektoren als Massenfertigung vom Band laufen. Fördergelder für Kombinationsanlagen Die Vergabe von Fördergeldern hängt neben vielen anderen Kriterien in erster Linie von der Funktion der Anlage ab. Solarkollektoren, die zur Kombination zur Bereitung von Warmwasser und zur Unterstützung der Heizung genutzt werden, sind förderungsfähig. Auch Solaranlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme zur solaren Kühlung können unter bestimmten Voraussetzungen Fördergelder erhalten. Die Höhe der Förderung richtet sich nach dem Datum der Installation. Wichtig ist auch, dass es sich um eine Erstinstallation handelt. Für Erweiterungen werden in der Regel keine Fördermittel zur Verfügung gestellt. Die Kriterien können sich aber ändern. Daher ist es generell ratsam, dass man sich vor dem Kauf einer Anlage nach den geltenden Regeln erkundigt. Kombinationsanlagen mit einer Kollektorfläche bis zu 40 Quadratmeter erhalten Fördergelder in Höhe von 120 Euro je angefangenen Quadratmeter. Voraussetzung ist, dass die Anlage vor dem 30. Dezember 2011 in Betrieb genommen wird. Erfolgt die Inbetriebnahme erst nach dem 30. Dezember 2011, sinken die Förderbeiträge. Der Nutzer erhält dann nur noch 90 Euro je angefangenen Quadratmeter Bruttokollektorfläche. Fördergelder vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen Einer der größten Geber von Fördergeldern für die Inbetriebnahme von Solaranlagen ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen. Die Richtlinien für den Erhalt der Gelder unterliegen Änderungen. Daher sollte der Verbraucher sich vor dem Kauf informieren. Dazu wendet man sich entweder direkt an das Bundesamt oder an die örtliche Energieberatung. Auch die Verbraucherzentralen können weiterhelfen. Hier erhält man Broschüren und Informationsblätter. Das Amt selber stellt auch eine detaillierte Liste der förderungsfähigen Anlagen zur Verfügung. Generell werden nur folgende Anlagen vom Bundesamt gefördert: Anlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme, Anlagen zur solaren Kälteerzeugung, Solarkollektoranlagen, die die Wärme überwiegend einem Wärmenetz zuführen, Anlagen zur Raumheizung und Anlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung. Nicht für jede der aufgezählten Anlagen wird am Ende auch Fördergeld gezahlt, denn der Nutzer muss verschiedene Auflagen erfüllen. Zunächst muss ein Antragsformular ausgefüllt werden, in denen genaue Angaben zu der Anlage gemacht werden müssen. Diese sollte sehr detailliert sein, da sich die Bearbeitung ansonsten verzögern kann oder der Antrag eventuell sogar abgelehnt wird. Auch sämtliche Nachweise müssen beigelegt werden. Es ist ratsam, nur Kopien einzureichen, da die Unterlagen unabhängig von einer Bewilligung oder einer Ablehnung nicht zurückgeschickt werden. Solarkollektoren, die nur zur Bereitstellung von Warmwasser dienen, erhalten im Normalfall keine Förderung. Dagegen werden für Solarkollektoren auf Wohngebäuden mit mindestens drei Wohneinheiten immer noch Mittel zur Verfügung gestellt. Selbst für Kollektoren, die auf Gebäuden angebracht sind, die nicht als Wohnraum genutzt werden, gibt es Fördergelder. Fördergelder für verschiedene Nutzer Neben Privatleuten erhalten auch Verbände und gemeinnützige Organisationen Fördergelder, wenn sie eine bestimmte Solaranlage in Betrieb nehmen wollen. Förderungsfähig sind dabei solche Anlagen, mit denen nach dem 1. Januar 2009 begonnen wurde. Grundsätzlich werden nur Anträge für Anlagen berücksichtigt, die bereits fertig gestellt sind. Stichtag ist hier das Datum der Antragsstellung. Auch für die Einreichung des Antrages gelten bestimmte Fristen. Eine Antragstellung kann nur bis maximal sechs Monate nach der Inbetriebnahme erfolgen. Neben dem Antrag müssen verschiedene Papiere und eine Kopie der Rechnung eingereicht werden. Wichtig ist auch, dass eine Kopie der Fachunternehmererklärung beigelegt wird. Werden die Kollektoren für eine Kombinationsanlage zur gleichzeitigen Unterstützung der Heizung und zur Aufbereitung von Warmwasser genutzt, gelten andere Antragsregelungen. Hier ist unter anderem ein zusätzlicher Nachweis über die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage erforderlich. Private Nutzer und Zweckverbände sowie gemeinnützige Organisationen können zusätzlich noch einen Effizienzbonus erhalten. Dazu ist die Vorlage des Energieausweises nach EnEV notwendig.

       

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