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Kürzung der Solarförderung




Nach Fukushima ist im Bereich der Solartechnik eine neue Zeitrechnung angebrochen. Auf dem Solarmarkt werden in den nächsten Jahren drastische Änderungen anstehen. Zwar sind in der Solarförderung Kürzungen geplant, aber Experten rechnen damit, dass diese nicht realisierbar sind. In der Solartechnik liegt die Zukunft. Eine Gesellschaft, die weg von der Atomenergie will, kann dauerhaft nicht auf Fördergelder verzichten. Was ist Solarförderung? In der allgemeinen Energiedebatte soll der Verbraucher dazu angeregt werden, auf die Nutzung von Solarenergie umzusteigen. Solarthermische Anlagen zur Aufbereitung von Warmwasser sind kostengünstig und bedürfen keiner Bezuschussung. Anders sieht es bei kombinierten Anlagen zur zusätzlichen Unterstützung der Heizungsfunktion und bei Photovoltaik-Anlagen aus. Diese sind in der Anschaffung recht teuer. Damit sich der Gebrauch dieser Anlagen überhaupt lohnt, sind zunächst hohe Investitionen nötig. Nicht jeder Verbraucher ist in der Lage, solch eine hohe Summe sofort aufzubringen. Hier kommt die Solarförderung ins Spiel. Sie versorgt den Bürger mit zinsgünstigen Krediten, die zum Beispiel zum Kauf von Photovoltaik-Anlagen genutzt werden können. Auch die Kreditrückzahlung ist abgesichert. Sobald die Anlage ans öffentliche Netz angekoppelt wird, erhält der Nutzer eine Einspeisevergütung. Diese dient zur Rückzahlung des Kredites und wird direkt an die Bank abgetreten. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Förderprogramme. Die Einspeisevergütung Es gibt ganz unterschiedliche Arten der Solarförderung. Die wohl bekannteste Art ist die Einspeisevergütung. Die erhält der Betreiber, sobald die Anlage ans öffentliche Stromnetz angeschlossen ist. Sie gilt nur für den Betrieb von Photovoltaik-Anlagen. Die Einspeisevergütung ist zeitlich begrenzt. Unabhängig vom Netzbetreiber muss immer eine Einspeisevergütung gezahlt werden. Die Höhe der Einspeisevergütung richtet sich nach politischen Beschlüssen. Für die nächsten Jahre sind hier Kürzungen geplant. Allerdings rechnen Experten eher mit dem Gegenteil. Nach Fukushima hat ein energietechnisches Umdenken stattgefunden, das die Politiker zum Handeln bewegt hat. In Zukunft wird es auf dem Solarenergiemarkt mehr Wettbewerb geben. Das kommt dem Verbraucher in jedem Fall zu Gute. Photovoltaik-Anlagen sind in der Anschaffung teuer. Meist sind zunächst hohe Investitionen erforderlich. Dank der Förderprogramme werden zinsgünstige Kredite vergeben. Die Rückzahlung dieser Kredite wird durch die Einspeisevergütung gesichert. Das gilt aber nur, wenn das Kreditvolumen überschaubar bleibt. Bei Summen ab 50.000 Euro sind weitere Sicherungen erforderlich. Die Einspeisevergütung wird in beiden Fällen an die Bank abgetreten. Kürzungen sind von vielen Kriterien abhängig Es ist unmöglich vorhersehbar, wie sich der Markt in Zukunft entwickeln wird. Nach Fukushima ist aber sicher, dass die Solarenergie und erneuerbare Energien generell weiter gefördert werden müssen. Von diesen allgemeinen Diskussionen kann der Verbraucher profitieren. Wie hoch die Kürzungen im Bereich der Solarförderung letztendlich aussehen, ist nicht vorhersehbar. Das Umweltministerium und der Bundesverband für Solarwirtschaft beobachten den Markt und setzen sich mit aktuellen Ereignissen auseinander. Besteht Handlungsbedarf, werden gemeinsam Pläne erarbeitet. Eine weitere große Rolle spielt die Inbetriebnahme von Photovoltaik-Anlagen. Die Anzahl der Inbetriebnahmen wirkt sich erheblich auf die Kürzungen der Solarförderung aus. Vorrangig ist hierbei, dass die Stromnetze stabil bleiben. Eine Mengenbegrenzung, wie sie in einigen europäischen Ländern üblich ist, soll es in Deutschland nicht geben. Hier will man mit den Kürzungen der Solarförderung vorrangig den Solarmarkt attraktiver machen. Die Förderanpassung wird daher auch weiterhin flexibel bleiben. Der Verbraucher hat also auch bei höheren Kosten nichts zu befürchten.


       

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