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Solaranlagen Leasing

Im Normalfall werden Solaranlagen von Verbrauchern in Eigenregie betrieben. Doch das wird sich naher Zukunft ändern, denn immer mehr Leasinggesellschaften interessieren sich für die Solartechnik. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf den Markt für Photovoltaik-Anlagen.


Was ist Solarleasing?

Beim Solar-Leasing handelt es sich um einen Leasing-Mietkauf. Damit der Vertrag überhaupt zustande kommt, ist ein hohes Eigenkapital erforderlich. Die Leasingrate muss mindestens so hoch sein wie die Einspeisevergütung. Die Sicherheit des Leasings liegt im Wert der Solaranlage. Die Bank verlangt meist einen Eintrag ins Grundbuch. Ferner wird eine Abtretungserklärung der Einspeisevergütung notwendig. Dadurch sichert die Bank sich zusätzlich ab, falls die Leasingraten ausbleiben. Solarleasing eignet sich nicht automatisch für jeden Verbraucher. Die Leasingverträge sind sehr unterschiedlich. Daher sollte vor Vertragsabschluss ein ausführliches Beratungsgespräch stattfinden. Für das Solarleasing muss der Kunde bestimmte Voraussetzungen erfüllen, damit der Vertrag überhaupt zustande kommt. Ganz entscheidend ist die Höhe des Eigenkapitales. Ohne Eigenkapital ist Solar-Leasing generell nicht möglich. Auch die Bonität wird eingehend geprüft.


Regeln für das Solarleasing

Das Solarleasing ist ein relativ neues Produkt, das deswegen auch ständigen Veränderungen unterliegt. Ob ein Leasingvertrag überhaupt genehmigt wird, ist pauschal nicht zu beantworten. Das wird seitens der Anbieter meist ganz individuell geregelt. Es gibt aber gewisse Kernpunkte, die beim größten Teil der Leasingverträge Bestand haben. So müssen die Anlagen immer eine bestimmte Größe haben. Für Anlagen unter 20 kWp wird ein Leasing abgelehnt. Der Kunde muss ein bestimmtes Eigenkapital mitbringen. Die Höhe orientiert sich an der Größe der Anlage. Für eine haushaltsübliche Kleinanlage sollte das Eigenkapital mindestens 10% betragen. In der Regel sind aber 25% Eigenkapital üblich. Die Bonität des Leasingnehmers muss ausreichend sein. Hat die Leasinggesellschaft Bedenken, kann auch ein weitaus höheres Eigenkapital als Sicherheit verlangt werden. Die Verträge haben immer Höchstlaufzeiten. Diese liegen bei maximal zwölf Jahren. Leasingverträge gibt es bisher nur für Dachanlagen. Aber auch hier gibt es Auflagen. So werden „Indachanlagen“ nicht geleast.


Solaranlagen-Leasing-Angebote vergleichen

Gerade bei Leasingverträgen gibt es große Unterschiede. Der Verbraucher sollte mehrere Angebote einholen und diese in aller Ruhe vergleichen. Nicht jeder Leasingvertrag eignet sich für bestimmte Nutzer. Eine individuelle Beratung ist unumgänglich. Die Leasinggesellschaft bietet Beratungstermine an. Selbstverständlich wollen die Gesellschaften gute Geschäfte machen. Ein unabhängiger Berater tut hier gute Dienste. Verbraucherzentralen oder Energieberater agieren neutral und klären darüber auf, ob ein Leasingvertrag überhaupt lohnenswert ist. Die Prüfung der Finanzen und die monatlichen Belastungen sollten auf das allgemeine Budget abgestimmt sein. Die Leasinggesellschaften setzen voraus, dass die Leasingrate mindestens genauso hoch sein sollte wie die Einspeisevergütung. Ein solides Eigenkapital ist Grundvoraussetzung für ein gut kalkuliertes Leasing. Meist kommen Verträge schon ab einem Eigenkapital von 10% zustande. Es ist aber empfehlenswert, mehr Kapital zu investieren. Ein Eigenkapital von mindestens 25 % gilt als Idealvoraussetzung.


Vorteile und Nachteile beim Leasen einer Solaranlage

Viele Verbraucher schwanken zwischen einer Anmietung und einem Leasing. Beide Komponenten sind sich sehr ähnlich. Der größte Unterschied liegt in der Mitbestimmung. Beim Leasing fließen die Bedürfnisse des Nutzers mit ein. So kann beispielsweise der Vertragszeitraum mitbestimmt werden. Ein Mietvertrag wird dagegen vom Vermieter alleine aufgesetzt. Der Mieter hat auf Konditionen und Mietzeiträume keinerlei Einfluss. Andererseits ist der Mieter nicht in der Verantwortung, wenn die Anlage installiert oder gewartet werden muss. Das ist beim Leasing ganz anders. Sämtliche Instandhaltungsarbeiten müssen vom Nutzer alleine finanziert und durchgeführt werden.


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