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Fördergelder für Solaranlagen

Wer zukünftig Solarenergie nutzen möchte, darf sich freuen, denn er kommt in den Genuss staatlicher Fördergelder. Für den Kauf einer Anlage werden zinsgünstige Kredite zur Verfügung gestellt, und es gibt zahlreiche Förderprogramme. Neben der Einspeisevergütung kann der Verbraucher auch eine Eigenverbrauchsvergütung in Anspruch nehmen. In einigen Bundesländern unterstützen auch Stromanbieter den Kauf einer Anlage.


Fördergelder für Kredite

Generell ist es immer lohnenswert, den Kauf einer Photovoltaik-Anlage über einen Kredit zu finanzieren. Das gilt auch dann, wenn der Kunde die Anlage bar bezahlen könnte. Die meisten in Deutschland installierten Anlagen wurden über ein Darlehen finanziert. Hausbanken bieten hierfür lukrative Kredite an. Für die Finanzierung einer Solaranlage ist kein Eigenkapital nötig, denn der Kauf wird durch die staatliche Einspeisevergütung abgesichert. Dafür sorgt das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Bei Der Finanzierung einer Anlage gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die meisten Besitzer von Solaranlagen nutzen die Solar-Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Innerhalb des 100.000 Dächer-Programmes werden seit 1999 Bundesmittel zur Verfügung gestellt. Unabhängig davon bieten auch einige Umweltbanken günstige Förder- und Kreditprogramme an. Einige Banken stellen spezielle Photovoltaikkredite zur Verfügung. Der Verbraucher sollte vor der Unterzeichnung des Finanzierungsvertrages die Angebote genau vergleichen.


Richtlinien für die Kreditförderung

Für den Erhalt eines Solarkredites gelten besondere Konditionen. Die Zinssätze für die Finanzierung liegen zurzeit zwischen 4% und 5%. In den meisten Fällen sind keine oder nur wenige Sicherheitsleistungen erforderlich, da diese durch die Abtretung der Einspeisevergütung abgedeckt werden. Das gilt bei Krediten bis zu 50.000 Euro. Liegt der Kreditrahmen höher, ist eine Bonität des Antragsstellers vorzulegen. In seltenen Fällen verlangen die Banken auch einen Eintrag ins Grundbuch. Die meisten Kredite werden als KfW-Kredite über Hausbanken vergeben. Die Konditionen sind fast überall gleich. Trotzdem sollten Verbraucher die Kreditkonditionen genau unter die Lupe nehmen. Manchmal bietet auch die Hausbank zusätzliche Sonderleistungen an. Je nach Wohnort werden diese Kredite nochmals durch kommunale Förderprogramme unterstützt. Kreditantragsteller sollten sich daher auch bei der örtlichen Stadtverwaltung erkundigen, bevor sie einen Kredit beantragen.


Regionale Förderungen

Auch auf regionaler Ebene gibt es einige Förderprogramme, die den Kauf einer Photovoltaik-Anlage erleichtern. Einige Bundesländer, wie zum Beispiel Sachsen, bieten lukrative Zusatzprogramme. Primär wird hier die Installation von Photovoltaik-Anlagen über günstige Kredite der Sächsischen Aufbaubank finanziert. Einige Gemeinden unterstützen den Kauf und die Nutzung einer Solaranlage über den Europäischen Fond der regionalen Entwicklung. Dieser ist auf die Förderung Erneuerbarer Energien spezialisiert. Gesponsert wird das gesamte Programm von der Europäischen Union. Ferner gibt es noch zahlreiche Förderprogramme von einzelnen Städten und Stromanbietern. Bevor man über die Anschaffung einer Solaranlage nachdenkt, sollte man daher immer Erkundigungen einholen. Verbraucher sollten sich für die Länderförderung beim Wirtschafts- oder Umweltministerium des jeweiligen Bundeslandes informieren. Im kommunalen Bereich ist die örtliche Stadtverwaltung oder eine Energieberatung der richtige Ansprechpartner. Auch die Verbraucherzentralen halten Informationen bereit.


Vergütungen von Stromanbietern

In vielen Teilen Deutschlands unterstützen auch Stromanbieter die Nutzung von Solarstrom. Meist handelt es sich hierbei um die Anbieter von Ökostrom. Diese Fördergelder sind ein Zusatz zu den Mitteln für Erneuerbare Energien. Generell wird nur der Gebrauch von Photovoltaik-Anlagen finanziell unterstützt. Die Förderungskonditionen variieren stark. Vergütungen von 6 Cent für jede produzierte Kilowattstunde für die ersten fünf Jahre sind aber keine Seltenheit. Diese Vergütung wird auch nach Ablauf der ersten fünf Jahre weiter gezahlt. Allerdings verringert sich dann der Betrag. Für diese Art der Förderung gelten rechtliche Grundlagen. Der Verbraucher erhält einen Vertrag, der die Vergütungen festschreibt. Grundlagen solcher Vergütungen sind die Abrechnungen des Netzbetreibers.


Fördergelder der Stromanbieter für den Kauf einer Solaranlage

Trotz der zinsgünstigen Kredite ist der Kauf einer Photovoltaik-Anlage mit hohen Kosten verbunden. Daher werden Verbraucher hier weiter unterstützt. Neben den staatlichen Fördergeldern bieten auch immer mehr Energieversorger und Stromanbieter finanzielle Hilfen an. Diese sind von Region zu Region verschieden. Meist wird aber ganz gezielt der Kauf der Anlage finanziell gefördert. Der Käufer erhält eine bestimmte Summe, die den Kaufpreis der Solaranlage mindert. Die minimale Förderung liegt bei mehreren hundert Euro. In einigen Gemeinden liegen die Zuschüsse sogar weit über 3.000 Euro pro Anlage. Grundsätzlich werden diese Zuschüsse nur für den Kauf von Photovoltaik-Anlagen gezahlt. Der Kauf von Solarthermien wird nicht finanziell gefördert. Damit man in den vollen Genuss der Fördergelder kommt, sollte man sich vor dem Kauf bei den regionalen Stromanbietern informieren.


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