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Solarförderung Einspeisevergütung

Solarenergie soll auch weiterhin gefördert werden. Kunden sollen mit attraktiven Förderungsmöglichkeiten zur Nutzung der erneuerbaren Energien angeregt werden. Die bekannteste Förderung ist die Einspeisevergütung. Sie wird gezahlt, wenn der Betreiber einer Solaranlage seinen Strom ins öffentliche Netz einspeist.


Welche Kriterien müssen erfüllt werden?

Damit der Verbraucher eine Einspeisevergütung erhält, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Grundsätzlich wird die Einspeisevergütung nur für Photovoltaik-Anlagen gezahlt. Mit Photovoltaik-Anlagen wird aus Sonnenstrahlen Strom gewonnen. Die Anlagen unterliegen bestimmten Richtlinien und müssen entsprechend geprüft sein. Selbstgebaute Anlagen ohne technische Genehmigungen werden von den Netzbetreibern abgelehnt. Es können nur Anlagen akzeptiert werden, die die allgemein geltenden Bestimmungen erfüllen. Es ist in jedem Fall ratsam, sich vor dem Kauf einer Anlage mit dem örtlichen Netzbetreiber in Verbindung zu setzen. Sobald die Anlage ans öffentliche Netz angekoppelt ist, wird eine Einspeisevergütung gezahlt. Die Inbetriebnahme der Anlage und die Ankopplung ans Netz müssen ordnungsgemäß durchgeführt werden. Der Kunde ist für den Betrieb der Anlage alleine verantwortlich. Damit die Einspeisung problemlos erfolgen kann, sollte die Ankopplung nur von Profis durchgeführt werden. Auch aus versicherungstechnischen Gründen ist es ratsam, die Anlage von einer Fachfirma anschließen zu lassen.


Die Einspeisevergütung zur Kreditsicherung

Der Kauf einer Photovoltaik-Anlage ist mit hohen Kosten verbunden. Daher sind zunächst Investitionen nötig, um eine Anlage überhaupt in Betrieb nehmen zu können. Nicht jeder Verbraucher kann die Summe bar aufbringen. Daher halten die Banken für den Kauf einer Photovoltaik-Anlage zinsgünstige Kredite bereit. Bleibt das Kreditvolumen überschaubar, dient die Einspeisevergütung als Sicherheit. Die Kreditobergrenze liegt in diesem Fall bei etwa 50.000 Euro. Sie richtet sich auch nach den allgemeinen Voraussetzungen des Kreditantragstellers. In bestimmten Fällen werden auch bei kleineren Darlehen weitere Sicherheiten verlangt. Die Auflagen sind von Bank zu Bank verschieden. Kunden sollten sich daher gut beraten lassen und persönlich einzelne Angebote einholen. Dient nur die Einspeisevergütung als Sicherung, so wird diese direkt an die Bank abgetreten. Das ist vertraglich geregelt. Der Kunde geht kein Risiko ein, da die Einspeisevergütung an zeitliche Fristen gebunden ist. Sie wird konstant über mehrere Jahre hinweg gezahlt. Die Bank berücksichtigt dies in der Kreditkalkulation.


Gesetzliche Regelung der Einspeisevergütung

Der Verbraucher ist abgesichert, denn die Einspeisevergütung unterliegt einer gesetzlichen Regelung. Im Jahr 1991 trat offiziell das Stromeinspeisungsgesetz in Kraft. Es war die Grundlage für die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Netz und gilt als Vorläufer des Erneuerbaren Energien Gesetzes. Der Stromerzeuger wird durch das Gesetz abgesichert. Er bekommt eine Mindestvergütung zugesichert, wenn er den Strom in das öffentliche Netz einspeist. Im Jahr 2000 trat dann das Erneuerbare Energien Gesetz in Kraft. Dieses Gesetz bildet heute die Grundlage der Einspeisevergütung. Hierin ist vorgeschrieben, dass eine Einspeisevergütung gezahlt werden muss, sobald der Betreiber seinen Strom einspeist. Der örtliche Netzbetreiber ist verpflichtet, den Strom abzunehmen. Eine Weigerung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen, wie zum Beispiel einer unsachgemäßen Installation der Anlage, möglich. Die Höhe der Einspeisevergütung schwankt und ist von den aktuellen politischen Beschlüssen abhängig. Der Verbraucher sollte berücksichtigen, dass Gesetze jederzeit geändert werden können. Es ist daher ratsam, sich vor dem Kauf einer Anlage genau zu informieren. Auskünfte erteilen zum Beispiel die örtlichen Energieberatungsstellen, Verbraucherorganisationen und das Bundesumweltministerium.


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