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Solarenergie In der Sahara




In der Solarenergie liegt die Zukunft. Doch leider wird man die konventionelle Energiegewinnung in Deutschland nicht durch Solarenergie ersetzen können. Das liegt an den geographischen Gegebenheiten unseres Landes. Deutschland hat zu wenige Sonnenstunden. Deshalb soll die Gewinnung von Solarenergie in Zukunft in sonnenreiche Gebiete, wie beispielsweise die Sahara, verlegt werden. Die Quelle wäre dort nahezu unerschöpflich. Doch das sind vorerst noch Zukunftsvisionen. Allerdings arbeiten renommierte Forschungseinrichtungen, wie beispielsweise die Fraunhofer-Institute, an der Verwirklichung dieses Plans. Eine unerschöpfliche Nutzung In vielen Teilen Nordafrikas kann man sich aus unerschöpflichen Quellen bedienen. Mit Hilfe von Spiegeln kann hier ununterbrochen Strom erzeugt werden. Experten liefern bereits erfolgreiche Forschungsergebnisse. Gewinnt man beispielsweise in der Sahara nur sechs Stunden lang die Sonnenenergie, dann könnte man damit den einjährigen Verbrauch der gesamten Erdbevölkerung sicherstellen. Der Energieregen in der Sahara könnte mit einem Desertec-System gewonnen und transportfertig gemacht werden. An dieser Solartechnik mit enorm großen Spiegelkraftwerken wird seit vielen Jahren geforscht. Es ist ohne großen Aufwand möglich, die Solarenergie in Strom umzuwandeln und in sonnenärmere Gebiete zu exportieren. Eine umwelt- und klimafreundliche Variante gibt es nicht. Die Stromgewinnung in der Sahara hat viele Vorteile Die atomare Stromgewinnung ist umstritten. Daher wird sich der Markt in Zukunft auf die Solarenergie konzentrieren. Einfach aufgebaute Spiegelkraftwerke reichen aus, um auf saubere Art und Weise Strom zu gewinnen. Von der Solarenergiegewinnung in der Sahara geht keinerlei Gefahr aus. Im Vergleich zu Atomkraftwerken benötigt man für Spiegelkraftwerke keine aufwändigen Sicherheitssysteme und Überwachungsanlagen. Der wichtigste Aspekt dieser Energiegewinnung ist der Umweltschutz. Es gibt keine natürlichere Art der Stromerzeugung. Hohe Kosten für den Klimaschutz entfallen und könnten an anderer Stelle genutzt werden. Auch in der Wüste selber würden weder Mensch noch Tier durch den Bau dieser Anlagen gefährdet oder in ihrer Lebensweise eingeschränkt werden. Der Bau von Spiegelkraftwerken wäre ein echter Gewinn für die ganze Menschheit. Die Visionen könnten bald Wirklichkeit werden Noch ist die Stromerzeugung in der Wüste eine Vision. Doch diese Vision könnte bald Wirklichkeit werden. Dafür gibt es genügend Gründe. So steigt beispielsweise der Ölpreis ständig an, und Experten befürchten, dass die Reserven bald zur Neige gehen könnten. Dass sich Regierungen und Konzerne ernsthaft mit diesem Gedanken auseinandersetzen, zeigen die Forschungsgelder, die in diesem Bereich zur Verfügung gestellt werden. Zahlreiche deutsche Großkonzerne arbeiten an der Verwirklichung des so genannten Desertec"-Projektes mit. Auch zahlreiche Energieunternehmen sind an diesem Projekt beteiligt. Schon in den 80er Jahren hat man erfolgreich mit der Schaffung von Solarthermie-Kraftwerken in den USA auf die Ölkrisen reagiert. Amerikanische Experten halten die Umsetzung für realistisch und machbar. Weltweit sind Forscher mit der Prüfung auf Machbarkeit und mit Kostenkalkulationen beauftragt. Die Kosten der Umsetzung Selbstverständlich kann man nicht von heute auf morgen Strom in der Sahara produzieren und nach Europa transportieren. Zunächst müssen Spiegelkraftwerke gebaut werden. Auch Transportwege müssen neu geschaffen werden. Bevor solch ein Plan erfolgreich umgesetzt werden kann, sind Investitionen nötig. Woher die Gelder zur Umsetzung kommen, ist bisher unklar. Es ist durchaus möglich, dass aus der Idee ein gesamtes Konzept für Europa entsteht. Dafür liegen bereits erste Kalkulationen vor. Bis zum Jahr 2050 sollen 15% des gesamten europäischen Strombedarfes solarthermisch erzeugt werden. Nach ersten Kalkulationen belaufen sich die Kosten hierfür bis zum Jahr 2050 auf mindestens 400 Milliarden Euro. Hier sind aber keinerlei Kursänderungen, Abweichungen und Inflationen eingerechnet. Daher werden die eigentlichen Kosten noch deutlich höher ausfallen. Politische Schwierigkeiten Solarenergie aus der Wüste bietet ein hohes Potenzial. Forscher schätzen, dass pro Jahr 630.000 Terawattstunden Solarenergie auf die Wüstengebiete in Nahost und Nordafrika niedergehen. Das sind riesige Mengen im Vergleich zu der Energie, die Europa pro Jahr verbraucht. Der jährliche Verbrauch für ganz Europa liegt bei knapp 4.000 Terawattstunden. Rechnerisch wäre die Stromgewinnung ein Gewinn für den Verbraucher. Bei dieser Art der Stromgewinnung muss jedoch auch die politische Situation berücksichtigt werden. nicht unterschätzen. Deutschland und Europa müssten zur Umsetzung dieses Projekts mit Ländern wie Libyen, Jordanien, Sudan, Jemen, Palästina, Algerien und Israel zusammenarbeiten. Hier sind zusätzlich zu den technischen Forschungen auch politische und diplomatische Anstrengungen nötig.

       

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