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Solarenergie Förderung




Die Gewinnung von Solarenergie gehört zu den erneuerbaren Energien. Seit März 2003 wird diese Form der Energie durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Das deutsche Gesetz gilt weltweit als Vorbild. Im Gesetz verankert sind auch zahlreiche Förderungen, die neue Nutzer gewinnen sollen. So wird zum Beispiel zwanzig Jahre lang die Stromeinspeisung pro Kilowattstunde fest vergütet. Ferner gibt es Förderprogramme zur CO2-Reduzierung. Dadurch sind Investitionen in Solaranlagen lukrativ. Richtlinien für die Förderung Das Förderungsangebot für Solarenergie ist groß. Generell erhält man eine erhöhte Einspeisevergütung für die Solarstrom-Einspeisung in ein öffentliches Netz. Es gibt aber Einschränkungen. Die erhöhte Vergütung gibt es beispielsweise nicht, wenn mehr als 25% der Anlage in staatlicher Hand liegen und dem Land oder dem Bund gehören. Es werden nur Anlagen gefördert, die nachweislich eine installierte elektrische Leistung von weniger als 5% Megawatt haben. Es gibt eine Mindestvergütung für Solarstrom. Diese liegt bei 35,49 Cent für die Kilowattstunde. Bei Solaranlagen, die auf dem Dach installiert sind, gelten andere Regeln. Hier liegt die Vergütung bei einer Erzeugung von unter 30 Kilowatt bei 46,75 Cent. Ein weiterer Vergütungsunterschied besteht bei Fassadeninstallationen von Solaranlagen. Wird hier eine Leistung von weniger als 30 Kilowatt erzeugt, gilt eine Vergütung von 51,75 Cent. Der Netzbetreiber muss vergüten Die Unterschreitung der Größe von 5 MW und ein netzgekoppelter Betrieb bilden die Voraussetzung für eine Förderung. Werden diese Kriterien erfüllt, muss der Netzbetreiber den gesamten Strom abnehmen und entsprechend vergüten. Dazu ist er gesetzlich verpflichtet. Der Netzbetreiber ist auch ein Ansprechpartner in Förderungsfragen. Er berät Kunden und Investoren über aktuelle Förderprogramme und hilft auch bei der Lösung von Finanzierungsfragen. Unabhängig vom Energieberater und vom Kreditinstitut, sollte man immer vor dem Kauf einer Solar-Anlage den Netzbetreiber kontaktieren. Er kennt sich auch mit den regionalen und örtlichen Bedingungen aus. Solarförderung durch zinsgünstige Kredite Der Kauf einer Solaranlage ist mit Kosten verbunden. Je nach Größe, Art und Leistung der Anlage fallen Kosten an, die nicht durch laufende Einkünfte bezahlt werden können. Deshalb gibt es verschiedene Arten von Krediten. Diese zinsgünstige Finanzierung ist möglich bei Solaranlagen bis zu 10 kW. Die Kredite werden entweder durch eine Hausbank oder durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergeben. Auch für Finanzierungskredite von Solaranlagen gelten bestimmte Kreditgrundlagen. Die Bank wird einen genauen Finanzierungsplan aufstellen. Der Kunde muss entsprechende Einkommensnachweise vorlegen. Hat die Bank Bedenken bei der Vergabe, weil beispielsweise die Rückzahlung des Kredites nicht sichergestellt ist, kann die Bank den Kredit ablehnen. Einige Banken bieten auch alternativ die Abtretung der Einspeisevergütung an. Dabei darf das Kreditvolumen aber nicht über 50.000 Euro liegen. Der effektive Zinssatz für eine Solaranlagen-Finanzierung liegt zwischen 4% und 5 %. KfW-Kredite Die Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eignen sich besonders für Personen, die zunächst keine zusätzlichen Belastungen in Kauf nehmen wollen. Je nach Kreditvolumen sind die Kredite der KfW zwischen einem Jahr und drei Jahren tilgungsfrei. Die KfW-Kredite werden ausschließlich an Privatkunden innerhalb des Programms Erneuerbare Energien Standard vergeben. Der Kredit wird staatlich gefördert und kann nicht direkt bei der KfW beantragt werden. Zuständig für die Bearbeitung dieser Kredite ist die Hausbank des Antragsstellers. Die Höhe des Kredites darf die Summe von 50.000 Euro nicht überschreiten. Eigenkapital ist nicht erforderlich. Förderungsmöglichkeiten über Umwelt-Banken In Deutschland gibt es einige Banken, die ihre Hauptaufgabe im sozial-ökologischen Handeln sehen. Deshalb fördern sie die Finanzierungskredite für Photovoltaik-Anlagen. Es gibt verschiedene Finanzierungsprogramme. Die Umweltbanken handeln als Direktbank. Das bedeutet, dass es kein Filialnetz gibt. Für Solar-Projekte bis 10 kW Leistung gibt es besonders attraktive Konditionen. Das Förderprogramm Classic ist für Projekte bis zu einem Kreditumfang von 50.000 Euro gedacht. Das erste Jahr ist tilgungsfrei. Für die Vergabe von Umweltkrediten gelten andere Grundlagen. So kann man die Kredite beispielsweise nicht nur für eigene Dächer beantragen. Auch eine Finanzierung von gepachteten Dachflächen ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Die Umweltbank verlangt aber Sicherheiten. Diese Sicherheiten können aus einem Abtreten der Einspeisevergütung oder einem Grundbucheintrag bestehen. Für die Kredite gibt es verschiedene Zinssätze, die an die Kreditlaufzeit gebunden sind. Förderung für gewerbliche Solaranlagen Einige Banken fördern auch Kredite für gewerbliche Solaranlagen. Hauptbank für diese Kreditart ist die GLS-Bank, die bundesweit vertreten ist. Es gibt aber auch diverse kleinere Banken, die ähnliche Leistungen anbieten. Hier sollten sich Interessenten zuvor bei der örtlichen Energieberatung oder der Verbraucherzentrale erkundigen. Wer in den Genuss dieser Förderungsprogramme kommen will, muss selber im Besitz der Immobilie sein, auf der die Anlage aufgebaut werden soll. Der Kredit wird somit nur genehmigt, wenn sich die Anlage auf dem eigenen Dach befindet. Für Gewerbetreibende gibt es standardisierte Photovoltaik-Kredite. In der Regel liegt die Finanzierungssumme bei ungefähr 30.000 Euro. Bei größeren Betrieben und Anlagen werden die Kredite entsprechend erhöht. DKB-Darlehen zur Finanzierung von Solaranlagen Die Deutsche Kreditbank (DKB) ist in Deutschland durch die Einrichtung von günstigen Online-Konten bekannt geworden. Mit Erfolg finanziert sie aber auch Solarthermie-Heizungen und Photovoltaik-Anlagen. Kreditnehmer müssen in einem festen Arbeitsverhältnis stehen und einen bestimmten monatlichen Lohn vorweisen können. Es werden Darlehen ab 5.000 Euro gewährt. Es gibt Sondertilgungsmöglichkeiten, sofern der Antragsteller über eine Umsatzsteuer-Erstattung des Finanzamtes verfügt. Das DKB-Darlehen wird an private Kunden, Landwirte sowie an öffentliche und private Institutionen vergeben. Förderung durch einen Immobilienkredit Hausbesitzer, die so gut wie schuldenfrei sind, haben die Möglichkeit, ihre Solaranlage über einen Immobilienkredit finanzieren zu lassen. Ansprechpartner für diese Förderprogramme ist in der Regel die Hausbank. Der Kauf einer Solaranlage über einen Immobilien-Kredit lohnt sich erst bei größeren Anlagen ab einem Kaufpreis von mindestens 25.000 Euro. Es erfolgt ein Eintrag ins Grundbuch. Das Besondere an diesen Krediten sind die günstigen Zinsen. Diese liegen durchschnittlich bei ca. 4%. Regionale und internationale Förderungsmöglichkeiten In den erneuerbaren Energien liegt die Zukunft. Deshalb bieten viele Bundesländer und Kommunen zahlreiche Förderungsprogramme an. Überwiegend sind diese für den Kauf von Photovoltaik-Anlagen bestimmt. Die Art der Förderungen ist sehr unterschiedlich. Sie reichen von der Vergabe günstiger Kredite bis hin zu einer Teilübernahme der Anschaffungskosten. Auch die Europäische Union unterstützt und fördert die Gewinnung von erneuerbarer Energie. Diese Gelder stammen aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die einzelnen Programme sind von Ort zu Ort verschieden. Hausbesitzer sollten sich daher bei der örtlichen Kommune oder bei den Wirtschaftsministerien der einzelnen Bundesländer erkundigen. Förderungen durch Stromanbieter und Netzbetreiber Einige Netzbetreiber, Stromanbieter und Elektrizitätswerke locken mit lukrativen Vergütungen für Betreiber von Solaranlagen. Diese Vergütung wird zusätzlich zu den anderen Förderprogrammen angeboten. Auch hier gehen die Angebote weit auseinander und sind regional verschieden. Einige Elektrizitätswerke zahlen beispielsweise bis zu maximal 10 Cent für jede produzierte Kilowattstunde. Diese Zahlungen sind aber zeitlich begrenzt und gelten meist nur in den ersten fünf Jahren nach Einbau der Anlage. Vor dem Kauf einer Anlage sollte man sich unbedingt beim Netzbetreiber, dem Elektrizitätswerk oder beim Stromanbieter erkundigen.

       

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