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Solarenergie Ertrag




Welcher Ertrag durch den Einbau einer Solaranlage am Ende erwirtschaftet werden kann, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Hier muss der Verbraucher zunächst alle Einnahmen und Ausgaben detailliert zusammenstellen. Im Internet gibt es Solarrechner, die genau aufzeigen, ob sich der Einbau einer Solaranlage überhaupt lohnt und mit welcher Rendite man rechnen kann. Diese Rechner arbeiten sehr genau, und die Ergebnisse sind verlässlich. Der Verbraucher sollte aber drauf achten, dass alle Eingaben korrekt sind. Der eigentliche Ertrag einer Solaranlage wird aus der Zahl der Kilowattstunden pro Kilowatt installierter Leistung errechnet.
Die Standortwahl bestimmt die Rendite Kaum ein Kunde macht sich ernsthafte Gedanken über den richtigen Standort. Dabei kann bei der falschen Wahl auch schnell eine falsche Rendite herauskommen. Daher sollten Verbraucher sich sehr ernsthaft damit auseinandersetzen. In vielen Gebieten Norddeutschlands scheint seltener die Sonne als beispielsweise im Süden der Republik. Eine Anlage, die in einem Ort mit wenig Sonnenstunden aufgestellt wird, bringt weniger Leistung. Doch auch der direkte Standort muss sorgfältig ausgewählt werden. Eine optimale Leistung erzielt man, wenn die Fläche nach Süden hin ausgerichtet ist. Eine Ausrichtung nach Norden sollte generell verhindert werden. Die Neigung muss möglichst 28° betragen. Die Standortwahl wirkt sich ganz erheblich auf die Leistung aus. Deshalb sollte man hier Sorgfalt walten lassen. Im Zweifelsfall hilft ein Solar-Fachmann oder ein Energieberater weiter.
Optimale Voraussetzungen für einen hohen Ertrag Damit die Anlage hohe Erträge liefert, müssen verschiedene Kriterien berücksichtigt und genau aufeinander abgestimmt werden. Es nützt die modernste Anlage nichts, wenn der Neigungswinkel falsch ausgerichtet ist. Zu Beginn muss der ideale Standort gefunden, und die Zellen müssen entsprechend ausgerichtet werden. Idealerweise wird dabei eine Verschattungsfreiheit sichergestellt. Die Anlage sollte modern sein und dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Lassen Sie die Finger von gebrauchten Anlagen und von No-Name-Geräten, die in Asien oder Osteuropa hergestellt werden! Es kann vorkommen, dass man trotz Beachtung all dieser Dinge zu wenig Leistung erzielt. Ist das der Fall, kann man davon ausgehen, dass die Anlage fehlerhaft arbeitet. Stellt man eine zu geringe Leistung fest, ist es ratsam, umgehend den Verkäufer zu kontaktieren. Je nach Schaden sind die Kosten innerhalb der Gerätegarantie abgedeckt. Auch neue Anlagen können einen Defekt haben.
Klimaschwankungen beeinflussen den Ertrag Der Klimawandel macht sich auch bei der Gewinnung von Solarenergie deutlich bemerkbar. Das hat zur Folge, dass die tatsächlich erbrachte Leistung nicht mehr hundertprozentig vorhergesagt werden kann. Die genannten Gewinne und Leistungen können somit nur noch geschätzt werden. Diese Schätzungen liegen pro Kilowatt Peak (kWp) bei 700 bis 1000 Kilowattstunden. Wie viel eine Anlage letztendlich leistet, orientiert sich nicht an dem höchsten Ergebnis, sondern an einem errechneten Mittelwert über eine Laufzeit von 20 Jahren. Daran halten sich auch die Hersteller. So wird beispielsweise eine Garantieleistung von 80% der Nennleistung über eine Laufzeit von 20 Jahren hinweg sichergestellt. Bei kleineren Unternehmen und Branchenneulingen können andere Daten als Grundsatzleistung genommen werden.
Die Technik bestimmt den Ertrag mit Auch die Bauweise und die technische Entwicklung der Solaranlagen sind für den Ertrag entscheidend. Verwenden Sie nur Anlagen, dessen Herstellung auf dem neuesten Stand der Technik ist. Im Fokus steht hier der Wechselrichter. Dieser sollte einen maximalen Wirkungsgrad haben. Achten Sie daher genau auf die Angaben des Herstellers. Der Wechselrichter ist das Herzstück der Anlage. Er sollte nachweislich eine hohe Lebensdauer haben und in der Garantie berücksichtigt werden. Eine hundertprozentige Leistung gibt es auch bei Solaranlagen nicht. Es kommt auch hier zu Verlusten, die beispielsweise durch eine mangelhafte Verkabelung entstehen können. Durch steigende Temperaturen sinkt der Wirkungsgrad der Solarzellen. Verluste von bis zu 10% sind dabei keine Seltenheit. Nehmen Sie diese möglichen Verluste unbedingt in Ihre Ertragsrechnung mit auf. Als Richtwert gilt: Bei einer jährlichen Sonneneinstrahlung von 1000 kWh liegt der realistische Ertrag bei 850 kWh/kW.
Ertragsabzüge Bedenken Sie, dass vom erwirtschafteten Ertrag noch zahlreiche Zusatzkosten abgehen. Diese Ausgaben müssen bei der Anschaffungsplanung unbedingt Beachtung finden. Das gilt besonders dann, wenn die Anlage über einen Kredit finanziert werden soll. Neben den Anschaffungskosten oder den Rückzahlungen der Kredite kommen noch Betriebskosten dazu. Gut ist, dass in den letzten Jahren der Anschaffungspreis stetig gesunken ist. Pro Kilowatt Leistung darf der Käufer mit einem Preis von knapp 3.500 Euro rechnen. Zu den allgemeinen Betriebskosten gehören die Ausgaben für Wartung, Reinigung und Reparaturen. Nicht immer sind Defekte durch das Garantiepaket abgedeckt. Deshalb sollte man monatlich eine kleine Summe ansparen, die zur Reparatur oder zum Austausch von Ersatzteilen dient. Eine Solaranlage musst meist gesondert versichert werden. Die Haus- und Gebäudeversicherung wird in jedem Fall geändert. Hier entstehen laufende Belastungen, die ebenfalls vom Ertrag abgezogen werden müssen.
Tipps für einen optimalen Ertrag Planung und Vorab-Rechnungen sind das A und O beim Kauf einer Solaranlage. Eine Ertragsrechnung kann sich erheblich verändern, wenn Zahlen oder Daten ungenau sind. Selbst minimale Abweichungen können unter Umständen zu einem hohen Ertragsverlust führen. Lassen Sie hier Sorgfalt walten und nehmen Sie sich genügend Zeit für die Planung. Investitionen, Finanzierung, Sonnendauer und Betriebskosten müssen zuerst als einzelne Punkte gesehen und errechnet werden, bevor sie in die Kalkulation mit einfließen. Bei der Planung werden oft steuerliche Dinge vergessen. Erkundigen Sie sich beim Finanzamt nach Steuervorteilen, Mehrwertsteuer-Erstattung und möglichen Abschreibungen. Wie bereits erwähnt, spielt der Wohnort eine entscheide Rolle beim Ertrag. Beim deutschen Wetterdienst können Analysen zur Sonnenstrahlung für den Standort angefordert werden. Globalstrahlungsdaten können auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes kostenlos herunter geladen werden. Die Daten sind zwar sehr genau, aber Abweichungen können auch hier nicht ausgeschlossen werden. Damit Sie am Ende keine bösen Überraschungen erleben, sollten Sie immer mit dem zu erwartenden geringsten Ergebnis rechnen. Die meisten Rechner berücksichtigen in der Ertragsrechnung keinerlei Zinsentwicklungen. Auch wirtschaftliche Daten, wie zum Beispiel die Entwicklung der Inflation, werden nicht eingerechnet. Lassen Sie auch hierfür eine kleine Pufferzone.

       

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