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Solarenergie Einspeisevergütung




Käufer einer Solaranlage können sich freuen: Neben den günstigen Krediten und lukrativen Förderprogrammen wartet zusätzlich eine Einspeisevergütung auf die Nutzer. Diese Vergütung ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verankert und richtet sich nach dem Jahr der Inbetriebnahme der Anlage.


Eine Mindestvergütung wird 20 Jahre garantiert

Die Einspeisevergütung ist fest im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgeschrieben. Das garantiert dem Käufer eine gewisse Sicherheit. So erhält der Nutzer von netzgekoppelten Solaranlagen immer eine Mindestvergütung, die sogar auf 20 Jahre garantiert wird. Diese Vergütung erhalten Kunden direkt vom Netzbetreiber. Die Höhe der Vergütung richtet sich nach dem Jahr der Inbetriebnahme und nach der Art der Anlage. Generell ist die Einspeisevergütung degressiv geregelt. Das bedeutet, dass sie pro Jahr um einen bestimmten Prozentsatz sinkt. Für Freiflächenanlagen gelten zum Beispiel ganz andere Vergütungen als für Dachanlagen. Die Vergütungssätze für die Netzeinspeisung werden in Cent pro Kilowattstunde (kWh) berechnet.


Vergütungssatz für den Eigenverbrauch

Der Vergütungssatz für den Eigenverbrauch wird in Cent pro kWh bestimmt. Er errechnet sich nach der Art der Anlage und der festgeschriebenen Vergütung für die Einspeisung ins Netz. Von der Vergütung wird immer ein festgesetzter Betrag abgezogen. Dieser Betrag errechnet sich alleine aus der Höhe des Eigenverbrauchs. Liegt der Eigenverbrauch unter 30%, ist der Abzug höher als bei einem Eigenverbrauch von über 30%. Genaue Preisbeispiele können an dieser Stelle nicht genannt werden, da der sich der tatsächliche Gewinn nach dem aktuellen Strompreis richtet.


Aktuelle Kürzungen der Einspeisevergütung

Der Bundestag hat erst kürzlich eine drastische Kürzung der Solarsubventionen beschlossen. Diese Kürzungen werden bereits 2011 in Kraft treten. Die Einspeisevergütung wird bis Juli 2011 um 15% gekürzt. Bis Januar 2012 soll die Kürzung dann sogar bei bis zu 24% liegen. Diese Kürzung ist notwendig, um einen weiteren Anstieg der Strompreise zu verhindern. Verlierer sind normale Stromnutzer. Der Strom aus erneuerbaren Energien wurde bisher mit mehr als 30 Cent pro Kilowattstunde gefördert. Die Gelder für die Einspeisevergütung werden auf alle Stromkunden umgelegt. Damit liegt die Vergütung deutlich höher als bei konventionellem Strom.


Richtlinien für die Senkung der Einspeisevergütung

Wie stark die Senkung der Einspeisevergütung für die Photovoltaik-Anlagen zukünftig ausfallen wird, lässt sich noch nicht genau bestimmen. Sie richtet sich nach der Anzahl der Anlagen, die von März bis Mai 2011 in Betrieb genommen werden. Die Anzahl der Anlagen wird dann auf das gesamte Jahr hochgerechnet. Beträgt der Rechnungsbetrag mehr als 3500 MW neu installierter Leistung, wird es ab Juli 2011 3% weniger Fördergelder pro Kilowattstunde geben. Kürzungen um 15% soll es generell nur bei mehr als 7500 MW geben. Im Jahr 2010 lag die Inbetriebnahme von Neuanlagen bei einer Leistung von mehr als 7000 MW.


Die Zukunft der Einspeisevergütung

Die vorgesehenen Kürzungen der Einspeisevergütungen sollen den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien sicherstellen. Experten halten die Kürzungen für notwendig, damit sich der Markt auch weiter konstant entwickeln kann. Wie die Entwicklung der Einspeisevergütung aber künftig aussehen wird, kann momentan niemand voraussagen. Die Umweltpolitiker wollen in jedem Fall auch weiterhin die Prinzipien des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) berücksichtigen. Generell soll die Nutzung der Solarenergie attraktiv bleiben. Über Tarifsenkungen in verträglicher Abhängigkeit von der Marktgröße sollen die Kosten für den Ausbau von Solarenergie weiter gesenkt werden.

       

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