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Solarenergie




Solarenergie

Die Nutzung von Solarenergie wird in Zukunft noch stärker in den Fokus rücken. Die Katastrophe von Fukushima ist daran maßgeblich beteiligt. Immer mehr Menschen zeigen der Atomenergie die rote Karte und stellen auf erneuerbare Energien um. Laut Experten soll dieser Trend auch weiterhin anhalten.

In der Sonne entstehen jede Sekunde neue regelmäßige Kernfusionen. Dabei entsteht eine elektromagnetische Strahlung, die auch auf die Erde gelangt. Diese Strahlung wird als Solarenergie bezeichnet. Die Sonne ist damit die größte Energiequelle. Auch die Photosynthese der Pflanzen wäre ohne diese Energie nicht möglich. Im wahrsten Sinne ist ein Leben auf der Erde nur durch die Sonne möglich. Die Energie, die die Erde erreicht, ist meist gleich bleibend. Allerdings durchdringt nicht die gesamte Energie die Atmosphäre. Ein Teil wird in Wärme umgewandelt und strahlt zurück. Die Höhe der Strahlung, die in die Erde eindringt, wird durch den Zustand der Erdatmosphäre bestimmt. Auch die Zusammensetzung der Erdatmosphäre spielt eine Rolle. Zusätzlich muss der Winkel der Fläche beurteilt werden. Trifft die Sonnenstrahlung senkrecht auf eine Fläche, ist die eindringende Strahlung höher. Letztendlich ist die Höhe der Strahlung in den verschiedenen Klimazonen der Erde unterschiedlich.


Die Erforschung der Solarenergie

Die Sonnenenergie ist keine Erfindung der neusten Zeit. Schon im Jahre 1839 kamen Forscher auf die Idee, Sonnenlicht in nutzbare Energie umzuwandeln. Allerdings waren die Ideen noch lange nicht so ausgereift wie heute. Alexandre Edmond Becquerel war der erste Mensch, der die Funktion einer Photovoltaik-Anlage entdeckte. Er experimentierte mit elektrohydraulischen Zellen. Dabei stellte er fest, dass zwischen den Zellen Strom floss. Dieser Strom war bei Licht sogar deutlich höher als bei Dunkelheit. Es dauerte aber noch viele Jahre, bis dieses Phänomen genutzt werden konnte. Erst 1883 erbaute Charles Fritts auf den Erkenntnissen von Becquerel basierend den ersten Vorläufer der heutigen Solarzellen. Albert Einstein erstellte 1921 eine theoretische Erklärung dafür. Das brachte ihm den Nobelpreis für Physik ein. Nur zwei Jahre später machte er den Effekt der Sonnenenergie in einem Experiment sichtbar und erhielt dafür ebenfalls den Nobelpreis.


Die Geschichte der Solartechnologie

Nach Einsteins sensationeller Beweisführung wurde die Solartechnologie ständig weiterentwickelt. Zum ersten Mal zur Anwendung kam die Solarenergie in den 1950er Jahren. Amerikanische Satelliten wurden damals mit Solarsystemen ausgestattet. Seither geht diese umweltfreundliche Energie ihren Weg unaufhaltsam weiter. In den 1970er Jahren wurden die ersten Taschenrechner mit Solarzellen auf den Markt gebracht. Sie sind bis heute eine umweltfreundliche und kosten sparende Alternative zum Batteriebetrieb. In den Privathaushalten und den öffentlichen Einrichtungen wurde Solarenergie am Anfang zur Beleuchtung von Häusern und Gärten genutzt. Auch viele Parkscheinautomaten funktionieren ausschließlich mit Hilfe von solarer Energie.

Heute ist die Solarenergie aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Wir nutzen Sie zur Bereitstellung von Warmwasser oder betreiben mit ihrer Hilfe die Heizung. Das größte Potential der solaren Energie liegt aber in der Umwandlung in Strom. Leider sind Solaranlagen in der Anschaffung noch immer recht teuer. Das liegt an der Herstellung der Solarzellen. Eine Massenproduktion könnte Abhilfe schaffen. Der Markt für Solaranlagen ist in Bewegung. Gerade nach der Havarie in Fukushima ist die Nachfrage deutlich angestiegen. Laut Experten soll diese Tatsache maßgeblich dazu beitragen, dass Solarzellen bald als Massenware vom Band gehen.