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Solardach Kosten

Je nach Anlagetyp muss der Verbraucher für den Kauf eines Solardachs tief in die Tasche greifen. Die Preisunterschiede sind selbst unter baugleichen Anlagen erheblich. Grundsätzlich sollte der Kunde vor dem Kauf der Anlage die Preise genau vergleichen. Dadurch lässt sich bares Geld sparen. Am teuersten sind Photovoltaik-Anlagen und kombinierte Anlagen, die gleichzeitig zur Aufbereitung von Warmwasser und zur Unterstützung der Heizung genutzt werden können. Anlagen, die alleine zur Warmwasserbereitung dienen, sind am kostengünstigsten.


Mit Selbstbau-Sets kann man viel Geld sparen

Wer für den Kauf einer Anlage nur ein geringes Budget zur Verfügung hat, sollte auf die kostengünstigen Selbstbausets zurückgreifen. Der Preis richtet sich auch hier nach der Größe und der Bauart der Anlage. Kleine solarthermische Anlagen zur Aufbereitung von Warmwasser sind schon ab 500 Euro zu haben. Allerdings sind diese Anlagen nur für kleine Flächen nutzbar. Dazu gehören beispielsweise Wohnwagen, Boote oder Werkstätten. Es gibt auch Bausets für haushaltsübliche solarthermische Anlagen. Diese sind im Preis aber teurer als die Kleinanlagen. Zudem ist für die Montage handwerkliches Geschick erforderlich. Selbst Photovoltaik-Anlagen zur Stromgewinnung können selber gebaut werden. Entsprechende Baupläne erhält man im Internet. Der Selbstbau der Solardächer ist billiger. Genaue Preisangaben können aber nicht gemacht werden, da es hier je nach Anlage und Hersteller gewaltige Preisunterschiede gibt. Photovoltaik-Anlagen müssen nach Fertigbau ans öffentliche Stromnetz angeschlossen werden. Hier kommt es häufig zu Problemen. Ein unsachgemäßer Einbau kann zu schweren und sogar zu lebensgefährlichen Verletzungen führen. Daher sollte die Ankoppelung ans Stromnetz nur von einem Fachmann erfolgen. Bedenken Sie, dass eine Solaranlage ein komplexes technisches Gerät ist.


Kosten für eine Photovoltaik-Anlage

Auch bei den Photovoltaikanlagen gibt es je nach Größe und Hersteller große Preisunterschiede. Deshalb sollte der Verbraucher vor dem Kauf verschiedene Angebote einholen. Idealerweise lässt man zuvor mehrere Kostenvoranschläge erstellen. Grundsätzlich benötigt man für den Betrieb einer Photovoltaik-Anlage mehrere Kollektoren und mindestens einen Wechselrichter. Der sorgt dafür, dass die von den Kollektoren eingefangenen Sonnenstrahlen in nutzbare Energie umgewandelt werden. Der Preis für den Kauf einer Photovoltaik-Anlage kann nicht pauschalisiert werden, da die Anlage meist individuell an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst wird. Es gibt aber einen allgemeinen Richtwert. Dieser liegt bei etwa 4500 Euro pro kWp für eine haushaltsübliche Kleinanlage. Größere Anlagen sind meist preisgünstiger zu erwerben. Im Kaufpreis sind die Kosten für die Anlieferung, die Montage und die Installation noch nicht enthalten. Photovoltaik-Anlagen sind in der Anschaffung verhältnismäßig teuer. Daher werden die meisten Anlagen über einen zinsgünstigen Kredit finanziert. Doch trotz der hohen Kosten lohnt sich der Kauf einer Anlage. Der Nutzer erhält eine Einspeisevergütung, wenn er die Anlage ans öffentliche Netz ankoppelt. Diese Vergütung wird an die Bank abgetreten. Dadurch refinanziert sich die Anlage schon nach zehn bis 15 Jahren. Hier sollte man bedenken, dass Photovoltaik-Anlagen eine Lebensdauer von mindestens 25 Jahren haben. Moderne Geräte halten sogar bis zu 40 Jahre.


Kosten für solarthermische Anlagen

Solarthermische Anlagen dienen zur Aufbereitung von Warmwasser. Es gibt aber auch kombinierte Anlagen, die neben der Warmwasseraufbereitung auch die Funktion der Heizung unterstützen. Einfache Anlagen zur Warmwasserbereitung sind eine effiziente und kostengünstige Lösung. Die Kosten für diese Anlagen liegen bei etwa 700 Euro pro Quadratmeter. Die Preise unterliegen einigen Schwankungen. Generell richtet sich der Preis nach der Größe der Anlage. Der Kunde sollte in jedem Fall auf Zusatzkosten achten, denn im Kaufpreis sind meist nicht die Lieferung, die Montage und die Installation enthalten. Zudem können im Laufe der Zeit Wartungskosten anfallen. Anlagen, die zusätzlich die Funktion der Heizung unterstützen, sind deutlich teurer. Allerdings lässt sich mit diesen Anlagen auch dauerhaft Geld sparen. Eine kombinierte Anlage besteht in der Basis aus Solarkollektoren und einem Solarspeicher. Grundsätzlich sind haushaltübliche Anlagen ab 10.000 Euro aufwärts erhältlich.


Zusatzkosten

Beim Kauf einer Solaranlage fallen einige Zusatzkosten an. Der Käufer sollte diese Zusatzkosten unbedingt in seiner Kalkulation berücksichtigen. Falsche Berechnungen können schnell zu finanziellen Problemen führen. In den meisten Fällen sind Anlieferung, Montage und Installation nicht im Kaufpreis enthalten. Daher sollte der Kaufvertrag gründlich geprüft werden. Wer handwerklich geschickt ist, kann die Montage auch in Eigenregie durchführen. Die Installation muss aber immer vom Fachmann gemacht werden. Selbst wenn die Anlage vom Netz genommen wird, bildet sie noch Energie und Strom. Das unterschätzen viele Verbraucher. Daher kommt es häufig zu Unfällen, die mit schweren Verletzungen enden.

Eine Solaranlage ist sehr robust. Trotzdem muss sie in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Auch hierfür müssen zusätzliche Kosten kalkuliert werden. Wartungs- und Reinigungsarbeiten sollten von einer Fachfirma durchgeführt werden. Die Solaranlage ist nicht automatisch mitversichert. Einige Versicherungsunternehmen verlangen den Abschluss zusätzlicher Verträge. In jedem Fall ist eine Zusatzklausel in der Gebäudeversicherung erforderlich, wenn kein weiterer Vertrag abgeschlossen wird. In beiden Fällen werden Versicherungsprämien fällig.

       

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