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Solardach Förderung

Der Kauf einer Solaranlage ist meist mit hohen Kosten verbunden. Doch dank verschiedener Förderungen ist der Kauf eines Solardaches für jeden Kunden erschwinglich. Photovoltaik-Anlagen werden in der Regel über zinsgünstige Kredite finanziert. Diese werden durch die Abtretung der Einspeisevergütung schnell getilgt. Auch die Vergabe ist einfacher geregelt und längst nicht so kompakt wie bei anderen Krediten. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass das Kreditvolumen nicht zu hoch ist. Auch für andere solartechnische Anlagen gibt es attraktive Förderprogramme, die den Kauf zum Kinderspiel werden lassen.


Förderungen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen hält zahlreiche Förderungsmöglichkeiten bereit. In der Regel werden folgende Anlagen gefördert: Anlagen zur Raumheizung, Anlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung, Anlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme, Anlagen zur solaren Kälteerzeugung sowie Solarkollektoranlagen, die die Wärme überwiegend einem Wärmenetz zuführen. Damit die Fördergelder gezahlt werden, muss der Verbraucher verschiedene Kriterien erfüllen. Die Förderrichtlinien ändern sich häufig. Daher sollte man sich vor dem Kauf unbedingt beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen genau erkundigen. Dort ist auch eine genaue Liste der förderfähigen Kollektoren erhältlich. Bevor Fördergelder genehmigt werden, muss ein aktuelles Antragsformular ausgefüllt und eingereicht werden. Darüber hinaus müssen sämtliche Unterlagen vorgelegt werden. Fehlende Angaben verzögern den Bewilligungsprozess oder führen im schlimmsten Fall sogar zur Ablehnung. Daher sollten die Dokumente vor der Antragstellung genau geprüft werden. Eingereichte Unterlagen werden seitens des Bundesamtes nicht zurückgeschickt. Es ist somit besser, nur Kopien einzureichen.


Fördergelder für private Nutzer, Verbände und gemeinnützige Organisationen

Neben Privatpersonen können auch Zweckverbände und gemeinnützige Organisationen Fördergelder erhalten. Die Vorgaben sind gleich. Demnach werden Solardächer gefördert, die nach dem 1. Januar 2009 begonnen wurden. Zum Zeitpunkt der Antragstellung müssen die Dächer aber komplett fertig gestellt sein. Nur dann kann ein Antrag überhaupt berücksichtigt werden. Generell können Anträge nur innerhalb von sechs Monaten nach der Inbetriebnahme eingereicht werden. Neben dem Antrag müssen der Behörde auch die Kopie der vollständigen Rechnung und eine so genannte Fachunternehmererklärung vorliegen. Für die Nutzung von Kombinationsanlagen gelten gesonderte Regeln. Zusätzlich ist ein Nachweis über die Durchführung des hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage erforderlich. Der Verbraucher kann unter bestimmten Voraussetzungen auch einen Effizienzbonus erhalten. Für diese Beantragung muss eine Kopie des Energieausweises beigefügt werden.


Fördergelder für Unternehmen und Freiberufler

Kleinere und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Betriebe aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft und Gartenbau haben ebenfalls ein Anrecht auf Fördergelder für eine Solaranlage. Gewährt werden diese Zuschüsse ebenfalls vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Der Antrag auf Fördergelder muss allerdings für Unternehmer vor dem Kauf der Anlage eingereicht werden. Auch Freiberufler, die eine Solaranlage zur Aufbereitung des Warmwassers oder zur Unterstützung der Heizung nutzen möchten, müssen den Antrag vor Beginn des Solarvorhabens einreichen. Maßgeblich sind hier der Abschluss eines Lieferungs- oder Leistungsvertrages und die Auftragsvergabe. Bitte beachten Sie, dass eine reine Planung nicht als Grundlage zum Erhalt von Fördergeldern gilt. Ferner muss die Anlage innerhalb von neun Monaten nach Erhalt der Fördergelder in Betrieb genommen werden.


Förderung von Solarkollektoren

Vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle werden nur Anlagen gefördert, die zur Warmwasseraufbereitung und zur Unterstützung der Heizungsfunktion dienen. Auch Anlagen, die der Kühlung von Gebäuden dienen, sind förderungsfähig. Unabhängig vom Anlagetyp, muss der Bauantrag vor dem 1. Januar 2009 gestellt worden sein. Für Anlagen, die zur Bereitstellung von Prozesswärme dienen, gelten andere Regeln. Diese sind auch förderungsfähig, wenn sie auf Neubauten errichtet werden. Generell werden Anlagen innerhalb von Neubauten aber nicht mehr gefördert.


Förderungen für Solardächer mit Warmwasserbereitung

Solarkollektoranlagen, die ausschließlich zur Aufbereitung von Warmwasser genutzt werden, sind nur in Ausnahmefällen förderungsfähig. Demnach sind große Solarkollektoranlagen auf Wohngebäuden mit mindestens drei Wohneinheiten immer noch zuschussfähig. Auch Nichtwohngebäude mit mindestens 500 Quadratmeter Nutzfläche sind im Rahmen der Innovationsförderung förderbar. Von diesen Förderungen können sich noch immer Abweichungen ergeben. Daher ist es ratsam, sich vor der Planung der Anlage mit den zuständigen Behörden in Verbindung zu setzen und sich dort beraten zu lassen. Unterzeichnen Sie keine Verträge, bevor Sie die Fördergelder nicht offiziell erhalten haben.


Fördergelder für Solardächer zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung

Wird die Solaranlage als Kombination der Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung genutzt, erhält der Verbraucher Fördergelder. Auch Anlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme zur solaren Kühlung sind förderungsfähig. Handelt es sich um eine Erstinstallation (Stichtag 30. Dezember 2011), werden Solarkollektoranlagen bis zu 40 Quadratmeter mit 120 Euro je angefangenem Quadratmeter Bruttokollektorfläche gefördert. Nach dem 30. Dezember 2011 beträgt die Förderung nur noch 90 Euro. Auch bei dieser Art von Förderungen gibt es Abweichungen. Zum Beispiel werden Vakuumröhrenkollektoren anders gefördert als Flachkollektoren. Unabhängig von der Art der Kollektoren spielt auch der Mindestliter pro Quadratmeter eine große Rolle. Daher sollte man sich auch bei dieser Art von Anlagen vor dem Kauf kompetent beraten lassen.

       

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