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Photovoltaikmodule Test




Die Stromerzeugung mit Hilfe von Sonnenenergie wird in Deutschland immer beliebter. Die Möglichkeit, die kostenlos zur Verfügung stehende Energie der Sonne zu nutzen und ohne Abgase und Lärmbelastung Energie zu erzeugen, ist gerade für Hausbesitzer eine interessante Alternative. In Deutschland strahlt die Sonne jährlich rund 1.000 Kilowattstunden an Energie auf jeden Quadratmeter. Diese Menge an Energie entspricht rund 100 Litern Heizöl beziehungsweise 100 Kubikmetern Erdgas.

Rechnet man dann noch die Milliarden Quadratmeter an Dachflächen hinzu, die für die Installation von Photovoltaikanlagen theoretisch zur Verfügung stehen, zeigt sich das enorme Potential der Solarenergie. Dennoch ist die Investition in die Technologie der Photovoltaik gerade für Hausbesitzer ein großes Finanzprojekt, das in der Regel Kosten in fünfstelliger Höhe verursacht. Daher ist es nötig, sich vor der Anschaffung einer Photovoltaikanlage genau zu informieren, was eine qualitativ hochwertige Anlage leisten muss, damit sich die Investition auch rentieren kann.

Dies gilt insbesondere mit Blick auf die Photovoltaikmodule, die der wichtigste Bestandteil jeder Solaranlage sind und den größten Teil der Anschaffungskosten ausmachen. Um sich über Vor- und Nachteile verschiedener Photovoltaikmodule zu informieren, helfen unter anderem Testberichte, die von unabhängigen Instituten in regelmäßigen Abständen veröffentlicht werden.


Testkriterien für Photovoltaikmodule

In einem Photovoltaikmodule Test werden verschiedene Photovoltaikmodule unterschiedlicher Hersteller anhand festgelegter Kriterien miteinander verglichen. Eines der wichtigsten Kriterien ist der so genannte Wirkungsgrad. Dieser gibt an, wie viel Sonnenlicht, das auf die Oberfläche eines Solarmoduls trifft, tatsächlich in Strom umgewandelt wird. Je nach verwendeter Technologie und Material kann der Wirkungsgrad sehr unterschiedlich sein und zwischen sechs und zwanzig Prozent betragen. Für den Verbraucher ist hierbei wichtig zu wissen, dass der Wirkungsgrad der eingesetzten Module umso höher sein sollte, je kleiner die zur Verfügung stehende Fläche für die Installation der gesamten Anlage ist. Ist viel Platz vorhanden, kann man auch Module mit geringerem Wirkungsgrad einsetzen.

Ein weiteres wichtiges Testkriterium ist die Nennleistung eines Moduls. Mit diesem in der Einheit Watt angegebenen Wert beziffern die Hersteller die Energiemenge, die ein Solarmodul unter Standardbedingungen produzieren kann. Im Rahmen eines Photovoltaikmodule Tests werden diese Angaben überprüft, so dass der Verbraucher eine objektive Einschätzung hinsichtlich der Qualität eines Moduls vornehmen kann. Darüber hinaus unterzieht man im Verlauf eines solchen Tests die Module auch einer eingehenden Prüfung mit Blick auf deren Lebensdauer. Schließlich lohnt sich die Investition in eine Photovoltaikanlage nur, wenn diese mindestens 20 Jahre weitgehend wartungs- und störungsfrei arbeitet.

Für diesen Test setzt man die Module im Labor simulierten Extremwetterbedingungen aus. Dazu gehören extrem hohe und niedrige Temperaturen ebenso wie Sturm, Regen oder Schnee. Um das Qualitätsurteil abschließend fällen zu können, wird zum Schluss des Tests auch der Preis eines Moduls mit in die Wertung einbezogen. Daraufhin erhält jedes geprüfte Modul eine Abschlussnote, die einen objektiven Vergleich der unterschiedlichen Produkte ermöglicht. Für Verbraucher sind solche Tests unabhängiger Institute eine wertvolle Entscheidungshilfe beim Kauf einer Photovoltaikanlage.

       

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