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Photovoltaikmodule Preise




Photovoltaik als alternative Form der Energieerzeugung setzt sich zunehmend durch. Im Vergleich zu anderen Verfahren der Stromerzeugung mit Hilfe regenerativer Energien, wie beispielsweise der Windkraft, ist Photovoltaik vor allem deshalb so beliebt, weil diese Technologie auch im privaten Bereich eingesetzt werden kann. Photovoltaikmodule lassen sich relativ einfach auf ein Hausdach montieren und können so die Stromversorgung eines Haushalts sicherstellen.

Damit macht man sich unabhängig von den Strompreisen der großen Konzerne. Außerdem lässt sich gegen eine entsprechende Vergütung überschüssig produzierter Strom in das von den Stromkonzernen betriebene Stromnetz einspeisen, so dass sich langfristig die Investition in eine Photovoltaikanlage rentiert. Dennoch ist die Anschaffung einer Photovoltaikanlage ein größeres finanzielles Projekt, bei dem man mit Kosten in fünfstelliger Höhe rechnen muss. Da ist es ratsam, sich genau über Qualität und Leistungen verschiedener Produkte und Hersteller zu informieren. Den größten Posten bei den Anschaffungskosten machen dabei die Photovoltaikmodule aus.


Preise für verschiedene Modultypen

Die Photovoltaikmodule Preise variieren stark je nach Material und Hersteller. Derzeit unterscheidet man im Bereich der Photovoltaikmodule zwischen drei Typen. Angeboten werden monokristalline und polykristalline Module sowie amorphe Module, die man in der Regel unter der Bezeichnung Dünnschichtmodule kennt. Für alle drei Modultypen besteht ein unterschiedlich hoher Rohstoffbedarf. Außerdem kommen verschiedene Herstellungsverfahren zum Einsatz, so dass die Modultypen sich preislich voneinander unterscheiden.

Die derzeit gebräuchlichsten Module sind die aus monokristallinem Silizium. Diese Module werden mit hohem Zeit- und Materialbedarf hergestellt und bestehen aus einzelnen Scheiben des Siliziumkristalls. Die aufwändige Herstellung erklärt auch den vergleichsweise hohen Preis von derzeit durchschnittlich fast zwei Euro pro Watt Peak Leistung. Dieser Preis relativiert sich allerdings wieder mit Blick auf die Leistungsfähigkeit, denn die monokristallinen Module erzielen von allen angebotenen Modultypen den höchsten Wirkungsgrad.

Noch etwas teurer sind die polykristallinen Photovoltaikmodule. Hier wird bei der Herstellung das Silizium geschmolzen und, nachdem man es in Blöcke gegossen hat, in einzelne Bausteine unterteilt. Momentan muss man bei diesen Modulen mit einem Preis von durchschnittlich zwei Euro pro Watt Peak Leistung rechnen. Der Wirkungsgrad dieser Module ist etwas geringer als bei den monokristallinen Solarzellen. Dafür zeichnen sie sich durch eine sehr lange Lebensdauer aus.

Die preislich günstigste Variante sind die so genannten Dünnschichtmodule. Diese sind in der Herstellung besonders preiswert, da man nur sehr wenig Rohstoff verbraucht. Bei der Produktion bringt man die einzelnen Solarzellen auf Glas oder Kunststoff auf, so dass die Module sehr dünn und leicht sind. Diese Module verlieren auch bei hohen Außentemperaturen oder Schatten nichts von ihrer Leistungsfähigkeit. Derzeit muss man bei einem Dünnschichtmodul mit einem Preis zwischen 1,50 und 1,70 Euro rechnen.

Allerdings sind bei diesen Modulen sowohl der Wirkungsgrad als auch die Lebensdauer geringer als bei den anderen beiden Modultypen. Vor allem der geringere Wirkungsgrad macht den Einsatz von Dünnschichtmodulen erst bei sehr großen Dachflächen ratsam. Bei der Auswahl der Modultypen sollte der Preis jedoch nicht das alleinige Auswahlkriterium sein, da jeder Modultyp für verschiedene Gegebenheiten geeignet ist. Daher ist es ratsam, sich gerade in diesem Punkt von einem anerkannten Fachbetrieb beraten zu lassen.

       

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