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Photovoltaikmodule Hersteller




Wer sich für den Kauf einer Photovoltaikanlage entscheidet, muss viele einzelne Schritte unternehmen, um eine für seine individuellen Standortbedingungen passende Anlage zu finden. Neben der Klärung der Finanzierung und steuerrechtlichen Fragen müssen vor allem die technischen Möglichkeiten und Anforderungen am geplanten Standort der Anlage geklärt werden, damit diese mit maximaler Leistungsfähigkeit arbeiten kann.

Sind diese Fragen beantwortet, kann man sich auf die Suche nach einem geeigneten Hersteller machen. Für Menschen, die sich zum ersten Mal mit Photovoltaik beschäftigen, ist die Suche nach einem guten Hersteller und damit dem richtigen Produkt keine leichte Aufgabe. Demgegenüber steht ein immer größer werdender Markt, auf dem mittlerweile zahlreiche Hersteller ihre Produkte anbieten. Daher sollte man nicht gleich das erste Angebot eines Herstellers annehmen, sondern mehrere Angebote objektiv miteinander vergleichen. Bei einem solchen Vergleich sollte vor allen Dingen der Kern jeder Anlage im Mittelpunkt stehen: die Photovoltaikmodule.


Kriterien bei der Herstellersuche

Photovoltaikmodule Hersteller unterscheiden sich in ihrem Angebot stark voneinander. Dies liegt in erste Linie an der Art der angebotenen Photovoltaikmodule. Hier gibt es monokristalline, polykristalline und so genannte Dünnschichtmodule. Diese Modultypen haben jeweils einen unterschiedlichen Wirkungsgrad. Darüber hinaus gibt es auch große Preisunterschiede, da die Modultypen jeweils mit verschiedenen Herstellungsverfahren produziert werden.

Welcher Modultyp zu welchen Standortbedingungen passt, sollte ein Thema einer ausführlichen Beratung sein, die gute Hersteller ebenfalls kompetent und umfassend durchführen. Ein einfaches Vergleichen von Preisen für Photovoltaikmodule jedenfalls reicht nicht aus. Schließlich muss die Anlage später ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen. Je nach Standort können daher teure Module die langfristig günstigere Alternative sein. Hat man jedoch am geplanten Standort viel Platz zur Verfügung, kann man unter Umständen auch auf die billigeren Dünnschichtmodule zurückgreifen.

Wenn man sich für einen Modultyp entschieden hat, bleibt die Frage, auf welches Produkt von welchem Hersteller man zurückgreift. Ein Vergleich ist heutzutage gar nicht so einfach, denn weltweit produzieren und vertreiben derzeit zwischen 200 und 400 Unternehmen Photovoltaikanlagen. Vor allem aus Asien erobern immer mehr Unternehmen den Markt und locken die Verbraucher mit lukrativen Sonderangeboten. Grundsätzlich ist die Qualität bei asiatischen Herstellern nicht schlechter als bei deutschen Produzenten. Wenn man sich allerdings für ein Unternehmen aus dem asiatischen Raum entscheidet, sollte man darauf achten, dass die Photovoltaikmodule der in Deutschland geltenden IEC-Norm 61215 entsprechen.

Außerdem sind asiatische Hersteller häufig nicht so großzügig, wenn es um Garantieansprüche geht. Während deutsche Hersteller in der Regel eine Garantie von 20 bis 25 Jahren für ihre Produkte gewähren, ist die Garantiezeit bei asiatischen Herstellern häufig kürzer. Da aber Photovoltaikmodule ab ihrem 20. Lebensjahr beginnen, ihre Leistungsfähigkeit einzubüßen, kann eine zu kurze Garantiezeit unter Umständen viel Geld kosten. Daher ist gerade der Garantieanspruch bei der Suche nach einem geeigneten Hersteller ein nicht zu unterschätzendes Kriterium. Daneben sollte man vor allem das technische Datenblatt genau studieren, das zu jedem Modul erhältlich ist. Hier sind alle wichtigen Daten und Fakten vermerkt und können gut für den Vergleich herangezogen werden.

       

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