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Photovoltaikanlage Test




Betreiber von Photovoltaikanlagen haben zwei Ziele. Sie wollen auf eine ökologische Art und Weise ohne klimaschädliche CO2-Emissionen Strom produzieren. Außerdem haben sie das Ziel, dass sich ihre Investition in eine solche Anlage langfristig auch rentiert. Hierbei geht es nicht nur darum, die Kosten für den Kauf und die Installation wieder herein zu holen. Vielmehr möchte man mit einer Photovoltaikanlage nach Ablauf der Amortisationszeit auch Gewinne erwirtschaften.

Ein Gelingen dieses Vorhabens ist daher vor allem von der Qualität und der Leistungsfähigkeit der Anlage abhängig. Bevor man mit dem Bau einer Photovoltaikanlage beginnt, sollte man sich sehr genau im Klaren darüber sein, welche Kriterien die Anlage erfüllen muss, um das gewünschte Ziel erreichen zu können. Erst danach kann man sich auf die Suche nach einer geeigneten Anlage machen.

Das Angebot im Bereich Photovoltaik ist für Menschen, die sich zum ersten Mal mit diesem Thema beschäftigen, sehr unübersichtlich. Es finden sich heute zahlreiche Hersteller auf dem Markt, die unterschiedliche Produkte mit verschiedenen Technologien anbieten. Um sich hier einen besseren Überblick über die Vor- und Nachteile verschaffen zu können, helfen Testreihen weiter, die von unabhängigen Instituten durchgeführt werden. Ein solcher Photovoltaikanlage Test untersucht ein angebotenes Produkt im Hinblick auf ein wesentliches Merkmal: den Wirkungsgrad. Der Wirkungsgrad beschreibt, wie viel Prozent der einstrahlenden Sonnenenergie tatsächlich in Strom umgewandelt wird. Von diesem Wert hängt die gesamte Leistungsfähigkeit einer Solarstromanlage ab.


Testkriterien für Photovoltaik

Ein Photovoltaikanlage Test untersucht vor allem die verwendete Technologie einer Solarstromanlage. Hier steht in erster Linie die Art der eingesetzten Solarzellen im Blickpunkt. Schließlich haben diese Zellen entscheidenden Einfluss auf die Gesamtleistung einer Anlage. Derzeit werden auf dem Markt drei verschiedene Arten von Solarzellen verwendet. Hierbei handelt es sich entweder um monokristalline Zellen, polykristalline Zellen oder so genannte Dünnschichtzellen.

Die zumeist quadratischen oder achteckigen monokristallinen Zellen werden aus Siliziumkristallen hergestellt. Mit einem Wirkungsgrad von 15 bis 18 Prozent erzielen sie die beste Leistung aller angebotenen Zelltypen. Diese hohe Leistungsfähigkeit jedoch macht sie vergleichsweise teuer. Polykristalline Zellen dagegen bestehen aus zersägten Siliziumblöcken, wodurch sie in ihrer Struktur einer Eisblume gleichen. Auch diese Zellen haben einen hohen Wirkungsgrad, der im Schnitt bei 13 Prozent liegt. Vor allem zeichnen sich polykristalline Zellen jedoch durch ihre lange Lebensdauer von bis zu 30 Jahren aus. Dünnschichtzellen wiederum sind die günstigsten Zelltypen, die derzeit hergestellt werden. Sie sind bis zu einhundert Mal schmaler als die anderen Zelltypen und daher besonders leicht und flexibel, weshalb sie überall gut zu montieren sind. Der Wirkungsgrad dieser Zellen schwankt je nach verwendetem Material zwischen sechs und zwanzig Prozent. Die besonders in der Herstellung günstigen Dünnschichtzellen erreichen allerdings nicht die lange Lebensdauer von kristallinen Zellen.

Neben der Art der verwendeten Zelltypen untersuchen Tests von Photovoltaikanlagen auch die weiteren Komponenten, die benötigt werden. Hierzu zählt vor allem der Wechselrichter, der für die Umwandlung der Sonnenenergie in elektrischen Strom verantwortlich ist. Auch von seiner Leistung hängt der gesamte Wirkungsgrad einer Anlage ab. Derartige Testberichte sind als erste Orientierungshilfe zu empfehlen, jedoch ersetzen sie nicht das persönliche Gespräch und eine fachgerechte Beratung durch einen Experten.

       

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