Partner

CHECK24 - Partnerprogramm

Photovoltaikanlage Rechner




Wer sich für die Installation einer Photovoltaikanlage auf seinem Grundstück entscheidet, hat nicht nur ein Interesse daran, ökologisch sauberen Strom zu produzieren. Die Investition in eine solche Anlage ist auch finanziell keine Kleinigkeit. Einstiegskosten, die in der Regel im fünfstelligen Bereich liegen, müssen nicht nur vorfinanziert, sondern sollen im Laufe der Jahre ausgeglichen werden.

Nicht selten erwarten die Betreiber einer Solaranlage nach einer gewissen Laufzeit auch einen finanziellen Gewinn, den sie mit ihrem Solarstrom erzielen wollen. Damit dies funktioniert, lohnt es sich, bereits im Vorfeld eine Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsberechnung für die geplante Anlage durchzuführen.

Hier helfen so genannte Photovoltaikanlage Rechner weiter, mit deren Hilfe sich leicht und sehr genau die zu erwartenden Erträge einer Anlage über einen bestimmten Zeitraum hinweg berechnen lassen. Durch Eingabe verschiedener Parameter kann man mit einem solchem Rechner den Nutzen und die Jahresleistung einer zukünftigen Anlage ermitteln. Zu den Kriterien, die in eine solche Berechnung einfließen, zählen unter anderem der Standort der Anlage und die damit zu erwartende Zahl der Sonnenstunden, die Montagart, die Neigung des Daches, die Anzahl und Größe der verwendeten Solarmodule, sowie die Art der auf den einzelnen Modulen verwendeten Solarzellen.

Neben den technischen Daten sind allerdings auch andere Faktoren wichtig, um die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanalage zu ermitteln. Hierzu zählen in erster Linie die staatlichen Fördermittel sowie das Finanzierungskonzept für die Einstiegsinvestition. Daher werden auch die zu erwartenden Einnahmen aus der staatlich garantierten Einspeisevergütung mit eingerechnet. Darüber hinaus fließen auch Zinsen für Kredite und erbrachte Eigenleistung in die Berechnung ein. Aus all diesen verschiedenen, für jede einzelne Anlage individuell zu ermittelnden Daten lässt sich nun sehr genau die zukünftige Leistung und damit der zu erwartende wirtschaftliche Ertrag einer Solaranlage berechnen. Interessenten erhalten so bereits vor dem Bau eine wichtige Entscheidungshilfe.


Wirtschaftlicher Ertrag einer Anlage

Die Betreiber eine Solaranlage können auf zwei Arten Geld mit dem produzierten Solarstrom verdienen. Auf der einen Seite erzeugen sie Strom für den Eigengebrauch, was sie unabhängig von den großen Stromanbietern und damit von den steigenden Stromkosten macht. Auf diese Weise sparen die Hausbesitzer, die sich zur Installation einer solchen Anlage entschließen, langfristig Geld. Auf der anderen Seite produziert man mit einer Photovoltaikanlage in der Regel mehr Strom, als man selbst verbrauchen kann. Diesen überschüssigen Strom können Betreiber einer Solaranlage in das öffentliche Stromnetz einspeisen und erhalten hierfür eine gesetzlich festgeschriebene und ab dem Zeitpunkt der Installation für 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung.

Diese zwei Gesichtspunkte sind entscheidend, wenn es darum, den Amortisationszeitpunkt einer Solaranlage zu ermitteln. Der Ertrag einer Anlage ist dabei abhängig vom Installationszeitpunkt und der Größe der Anlage. So erwirtschaftet eine Anlage, die im Jahr 2008 errichtet wurde, bei einer Leistung von bis zu 30 Kilowatt einen durchschnittlichen Ertrag von etwa 46 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Errichtet man dieselbe Anlage im Jahr 2011, ergibt sich nur ein Ertrag von rund 30 Cent pro erzeugter Kilowattstunde. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass die gesetzlich festgeschriebene Einspeisevergütung jährlich abgesenkt wird, um eine Weiterentwicklung der Solartechnologie zu erzwingen. Wann man also mit einer Solaranlage die Gewinnzone erreicht, ist höchst unterschiedlich. Je nach Größe, Standort und Zeitpunkt geht man heute davon aus, dass man in einem Zeitraum von zehn bis 15 Jahren ab Installation mit einer Anlage einen Gewinn erwirtschaftet.

       

Erfahren Sie mehr über Photovoltaikanlage