Partner

CHECK24 - Partnerprogramm

Photovoltaikanlage Kosten




Eine Photovoltaikanlage zu installieren, bietet viele Vorteile. Die Sonne steht kostenlos und für alle unbegrenzt als Energiequelle zur Verfügung. In Zeiten stetig steigender Strompreise erzeugen Solaranlagen mit Hilfe von Sonnenenergie Strom ohne Kostenrisiko. Damit macht sich ein Betreiber einer Photovoltaikanlage unabhängig von den Preisentwicklungen auf dem Strommarkt. Darüber hinaus produzieren Photovoltaikanlagen umweltschonenden Strom ohne CO2-Emissionen oder Lärmentwicklung. Außerdem winken Besitzern einer solchen Anlage hohe Renditen, da die Erzeugung von Solarstrom staatlich gefördert wird. So kann ein Betreiber nach Ende der Kreditlaufzeiten mit einem hohen Ertrag rechnen.

Hinzu kommt, dass Photovoltaikanlagen eine lange Lebensdauer haben und so gut wie wartungsfrei bleiben, so dass wenig Zeit und Geld in aufwendige Reparaturen fließt. Obwohl die Vorteile einer solchen Anlage auf der Hand liegen, schrecken viele Interessenten zunächst vor der Einstiegsinvestition zurück. Dabei hat sich innerhalb des letzten Jahrzehnts in Forschung, Entwicklung und der Herstellung von Solaranlagen sehr viel getan, so dass mit den Jahren die Anschaffungskosten immer weiter gesunken sind. Während noch im Jahre 1990 der Preis für eine Photovoltaikanlage bei durchschnittlich 15.000 Euro pro Kilowattpeak installierter Leistung lag, sind es heute nur noch 3.000 bis 6.000 Euro pro Kilowattpeak. Diese Entwicklung ist ein wichtiger Grund dafür, dass in Deutschland immer mehr Menschen sich für die Installation einer Photovoltaikanlage entscheiden. Damit steigt die Menge der durch Solarstrom erzeugten Energie, während die Kosten für eine Anlage weiter sinken.


Gesamtkosten einer Photovoltaikanlage

Dennoch ist die Anschaffung einer Photovoltaikanlage eine nicht unerhebliche Investition. Daher sollte man vor der Anschaffung die Photovoltaikanlage Kosten sehr genau ausrechnen, damit man weiß, wie sich die Ertragsseite in den Folgejahren entwickeln wird. Die Kosten für eine Anlage setzen sich aus vielen Faktoren zusammen. Neben den reinen Anschaffungs- und Betriebskosten sollte man hier auch bereits die zu erwartende Leistungsfähigkeit der Anlage, die Größe der Anlage, die Höhe der staatlichen Förderungen sowie mögliche Zinsen für aufgenommene Kredite einrechnen. Nur so erhält man eine realistische Aussage darüber, was die Anschaffung einer Anlage wirklich kostet und wie lange man benötigt, um diese Kosten zu tilgen.

Bei der Berechnung der Gesamtkosten einer Anlage geht man in der Regel von einem Leistungszeitraum von 20 Jahren aus, die die Anlage mindestens in Betrieb ist. Eine durchschnittliche Anlage mit einer maximalen Leistung von zehn Kilowattpeak ist in der Lage, den Energiebedarf eines Einfamilienhauses zu decken und gleichzeitig überschüssigen Strom zu produzieren, den man gegen eine Vergütung in das öffentliche Stromnetz einspeisen kann. Bei einem durchschnittlichen Anschaffungspreis von 5.000 Euro pro Kilowattpeak Leistung ergeben sich Kosten für das Material von rund 50.000 Euro. Diese Summe kann höher oder niedriger ausfallen. Das hängt vor allem von der Art der verwendeten Solarzellen ab. Dünnschichtzellen beispielsweise sind wesentlich günstiger als Zellen aus Siliziumkristall, erzeugen aber nicht so viel Leistung. Weitere Kosten entstehen beim Betrieb der Anlage, für die Miete eines Einspeisezählers sowie für Versicherungen und Zinstilgungen. Insgesamt kann man für eine solche durchschnittliche Anlage mit Kosten von rund 60.000 Euro rechnen, die für den Zeitraum der angesetzten Leistungsdauer von 20 Jahren anfallen. Diese hohen Kosten müssen natürlich ausgeglichen werden, was den meisten Betreibern auch mit Hilfe günstiger Kredite und staatlicher Förderung gelingt. Im Schnitt erreichen die meisten Besitzer einer Solarstromanlage in einem Zeitraum von zehn bis 15 Jahren sogar die Gewinnzone.

       

Erfahren Sie mehr über Photovoltaikanlage