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Photovoltaikanlage installieren




Wer eine Photovoltaikanlage installieren will, sollte im Vorfeld genau planen, an welche Stelle die einzelnen Solarzellen montiert werden sollen und wie die elektrischen Anschlüsse verlaufen. Wer Erfahrung im Umgang mit Photovoltaik hat, kann bei der Montage vieles selber erledigen und damit Geld für teure Fachleute sparen. Dies gilt vor allem für so genannte Komplettanlagen, die bereits vormontiert geliefert werden und mit relativ wenig Aufwand in Eigenarbeit installiert werden können. Wer mit der Montage einer Photovoltaikanlage allerdings absolutes Neuland betritt, sollte dies einem Fachbetrieb anvertrauen. Dies gilt vor allem für die elektrische Installation, bei der man keine Fehler machen darf, damit die Anlage mit maximaler Leistungsfähigkeit arbeiten kann. Hinzu kommt, dass gewisse Schritte der elektrischen Installation nur von einem ausgebildeten Elektriker vorgenommen werden dürfen. Daher lohnt es sich, speziell für diesen Bereich von Beginn an einen Fachmann hinzuzuziehen.


Montage einer Photovoltaikanlage

Die Installation einer Photovoltaikanlage unterteilt sich grob in zwei Phasen. Zunächst steht die Montage der Solarmodule auf dem Dach an. Im Anschluss daran muss die Anlage elektrisch angeschlossen werden. Die Montage der Solarzellen beginnt mit der Planung der Dachkonstruktion. Dabei werden die Module auf einer speziellen Unterkonstruktion angebracht. Je nach Beschaffenheit des Daches muss hier genau geplant werden, welche und wie viele Montageschienen, Muttern, Unterlegscheiben und Dachhaken benötigt werden. Genauso wie eine gute Anlage rund 20 Jahre wartungsfrei laufen sollte, muss auch die Unterkonstruktion diese Zeitspanne ohne Schäden durch Witterungseinflüsse überstehen. Abhängig vom Standort, den zu erwartenden Wetterbedingungen sowie den baulichen Gegebenheiten benötigt man unter Umständen stabilere Dachhaken. Außerdem ist bei der Unterkonstruktion darauf zu achten, dass besonders am Dachfirst und den Giebelseiten stärkere Windkräfte auftreten als an anderen Stellen des Daches. Daher sollte gut überlegt werden, wie nah man die Solarmodule an den Dachrand montiert. Bei einem Abstand von 30 bis 50 Zentimetern ergeben sich in der Regel keine Probleme. Will man näher an den Dachrand rücken, muss die Unterkonstruktion entsprechend verstärkt werden. Hierbei sind unbedingt die Montagerichtlinien des Modulherstellers zu beachten, da andernfalls Garantieansprüche bei eventuellen Schäden verfallen.

Ist die Dachkonstruktion fertig, können die Solarmodule eingesetzt werden. Diese werden mit Hilfe spezieller Modulklemmen auf den Montageschienen befestigt. Ist dies geschehen, kann man mit der elektrischen Installation der Anlage beginnen. Hierzu müssen zunächst die Solarmodule miteinander verkabelt werden. Hier gibt es unterschiedliche Systeme, die von einfachen Steckverbindungen bis hin zu einer Verdrahtung reichen, die mühsam per Hand vorgenommen werden muss. Anschließend müssen die Kabel der Solarmodule in das Hausinnere verlegt und an den Gleichstromhauptschalter angeschlossen werden. Der Gleichstromhauptschalter wiederum muss danach noch mit dem Wechselrichter verbunden werden. Der letzte Schritt bei der Installation einer Photovoltaikanlage besteht darin, die Anlage an das öffentliche Stromnetz anzuschließen. Diese Aufgabe kann nur ein Elektriker übernehmen, der hierzu einen Zähler installiert und abschließend ein Inbetriebnahme Protokoll erstellt. Nach abschließender Prüfung und Abnahme der gesamten Anlage durch den Netzbetreiber kann man schließlich mit der Produktion von Solarstrom beginnen.

       

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