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Photovoltaikanlage Installation




Der Bau einer Photovoltaikanlage ist in jeder Hinsicht aufwändig. Dies beginnt schon mit der Einholung verschiedener Angebote, einem Preisvergleich und der Information über Fragen des Steuerrechts und der Finanzierung, etwa über einen Solarkredit. Letzter Schritt vor dem erfolgreichen Betrieb der Anlage ist dann die Installation. Hierbei kann man, sofern man mit Elektrik vertraut ist, vieles selber machen und damit Geld sparen. Ist man jedoch kein Experte, sollte man hierzu unbedingt einen Fachmann hinzuziehen. Eine fehlerhafte und unsachgemäße Montage kann zu erheblichen Leistungseinbußen der Anlage und damit langfristig zu finanziellen Verlusten führen. Die Fachleute für die Photovoltaikanlage Installation nennt man Solarteure. Viele Solarteure haben als Elektroinstallateur begonnen und sich dann auf die Installation von Photovoltaikanlagen spezialisiert.

Die Installation einer Solaranlage geschieht in zwei Schritten. Zunächst werden die einzelnen Solarmodule auf dem dafür vorgesehenen Platz montiert. In den meisten Fällen ist dieser Platz ein Hausdach. Es gibt jedoch auch freistehende Anlagen, die im Garten oder auf einer großen Wiese aufgebaut werden können. Hierbei müssen die Module so ausgerichtet werden, dass im Laufe eines Tages möglichst viel Sonnenlicht eingefangen und verarbeitet werden kann. Nachdem die Solarmodule montiert sind, folgt im nächsten Schritt die Installation der Elektrik. Dies ist in der Regel eine komplexe Arbeit, bei der man keine Fehler machen darf. Aus diesem Grund sollte man speziell für den Bereich der Elektro-Installation einen Fachmann zu Rate ziehen. Denn hier gilt es, zahlreiche Leitungen zu verlegen und fachmännisch anzuschließen, wozu in der Regel nur ausgewiesene Solarteure oder Elektriker in der Lage sind.


Ablauf der Elektro-Installation

Die Installation der Elektrik für eine Photovoltaikanlage läuft in mehreren Schritten ab. In der ersten Phase müssen die einzelnen Solarmodule elektrisch miteinander verbunden werden. Je nach Anlagentyp gibt es hier unterschiedliche Weisen, diese Verbindung herzustellen. Viele Systeme nutzen so genannte Steckverbindungen, was das Verbinden schnell und einfach macht. Bei anderen Systemen müssen die einzelnen Module miteinander verdrahtet werden. Ist dieser Prozess abgeschlossen, müssen die Kabel in das Haus verlegt werden. Hierzu führt man die Kabel über die Profilschiene, die sich am Befestigungssystem der Module befindet, über einen speziellen Lüftungsziegel in das Hausinnere. Dieser spezielle Lüftungsziegel wird bei der Montage der Module an die Stelle eines normalen Dachziegels gesetzt. Im Inneren verlegt man die Kabel durch die Wärmedämmung des Hauses. Um diese nicht zu beschädigen, verwendet man hierzu ein Installationsrohr, durch das die Kabel geführt werden. Danach werden die Kabel mit dem Gleichstromhauptschalter des Hauses verkabelt, wobei auf die richtige Polung geachtet werden muss.

Als nächstes muss dann der Gleichstromhauptschalter mit dem Wechselrichter verbunden werden. Der Wechselrichter ist einer der wichtigsten Komponenten einer Solaranlage, denn ohne ihn kann die Sonnenenergie nicht in Strom umgewandelt werden. Für die Verkabelung zwischen Wechselrichter und Hauptschalter werden Gleichstromkabel verwendet. Da diese vergleichsweise teuer sind, lohnt es sich, darauf zu achten, dass zwischen dem Hauptschalter und dem Wechselrichter eine möglichst kurze Distanz liegt. In einem letzten Schritt wird die Anlage schließlich an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Auch dies kann nur von einem Elektriker vorgenommen werden. Er installiert einen Einspeisezähler und erstellt ein Inbetriebnahme Protokoll. Mit diesem letzten Schritt ist die Photovoltaikanlage Installation abgeschlossen.

       

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