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Photovoltaik Zuschuss




Die Anschaffung und der Betrieb einer Photovoltaikanlage sind nicht nur umweltfreundlich, sondern können auch eine lohnende Investition sein, die sich finanziell auszahlt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um sich die Anlage selbst oder ihren Ertrag fördern zu lassen. Für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage gibt es zum Beispiel Kreditmöglichkeiten bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Daneben gibt es auch regionale und kommunale Fördermöglichkeiten. Die wohl wichtigste Förderung für die neuen Bundesländer ist hier die Investitionszulage. Insgesamt gilt jedoch die Einspeisevergütung als die Förderung, die eine Photovoltaikanlage zu einer gewinnbringenden Investition macht.

Die Einspeisevergütung

Seitdem es die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen gibt, stellt der Betrieb einer solchen Anlage nicht mehr ausschließlich eine Schonung der Umwelt dar, sondern sie ist auch zu einer beliebten Geldanlage geworden. Mit der Einspeisevergütung ist die Investition in eine Photovoltaikanlage also kein großes Risiko mehr, da die Einspeisevergütung für eine gewisse finanzielle Sicherheit sorgt.

So wird dem Betreiber einer Photovoltaikanlage die Höhe der Einspeisevergütung von der Bundesregierung für die nächsten 20 Jahre ab Inbetriebnahme garantiert. Wie hoch die Vergütung einer Photovoltaikanlage ist, hängt von ihrer Größe, ihrer Art und dem Jahr ab, in dem die Anlage in Betrieb genommen wurde. Anlagen mit einer Kilowatt-Peak (kWp-Spitzenleistung) bis zu 30 erhalten eine höhere Vergütung pro kW Strom, den sie ins öffentliche Stromnetz einspeisen, als Anlagen, die ein größeres Volumen haben oder Freilandanlagen sind. Eine Neufassung des EEG trat 2009 in Kraft, und im Jahr 2010 nahm die Bundesregierung Änderungen am EEG vor, die die Photovoltaik betrafen. Mit den Änderungen des EEG hat eine Senkung der Einspeisevergütung um 15 Prozent stattgefunden. Neben der Senkung der Einspeisevergütung sehen die Änderungen des Gesetzes eine stärkere Förderung des Eigenverbrauchs vor.

So ist die Maximumgröße von Photovoltaikanlagen von 30kWp auf 500kWp für den Privatgebrauch und im Gewerbe erhöht worden. Die Änderungen des EEG 2010 sehen vor, dass die Investition in Photovoltaik nachhaltig und dynamisch vorangetrieben wird. Ebenso soll der Preisverfall für Photovoltaikanlagen verhindert werden. Trotz dieser Änderungen ist die Investition in eine Photovoltaikanlage jedoch noch immer lohnenswert.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Der Kredit für eine Photovoltaikanlage ist dann wirtschaftlich vorteilhaft, wenn die Rendite, die der erzeugte Photovoltaik Strom abwirft, höher ist als die Zinsen für den Kredit. Bevor man sich eine Photovoltaikanlage über einen Kredit finanzieren lässt, sollte man auf jeden Fall einen Investitions- und Finanzierungsplan erstellen. Die KfW bietet einen günstigen Kredit für Photovoltaikanlagen an. Die Hausbank fördert Photovoltaikanlagen bis zu einem Betrag von 50.000 Euro.

Bis zum Jahr 2009 konnten gewerblich betriebene Anlagen über 50.000 Euro vom ERP-Umwelt-und Energiesparprogramm und KfW-Umweltprogramm gefördert werden. Diese Fördermaßnahme wurde jedoch eingestellt. Wer eine Photovoltaikanlage betreibt, kann sich als Unternehmer beim Finanzamt melden. Dann ist es möglich, die Umsatzsteuer der Investitionskosten als Vorsteuer zu verrechnen.

Das Investitionszulagegesetz (InvZulG)

Mit dem Investitionszulagegesetz (InvZulG) von 2008 werden Erstinvestitionen in Photovoltaikanlagen bis zum 1. Januar 2014 in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen staatlich gefördert. Diese Förderung gilt nicht für Privatpersonen, sondern ausschließlich für das verarbeitende Gewerbe, produktionsnahe Dienstleistungen oder das Beherbergungsgewerbe.

Insgesamt sind die regionalen Förderungsmöglichkeiten von Photovoltaikanlagen jedoch in jedem Bundesland unterschiedlich. Für die Förderung von energieeffizienten Neubauten zum Beispiel gibt es möglicherweise kommunale Zuschüsse, über die man sich bei der Gemeinde informieren kann. Es empfiehlt sich, mit einem Energieberater der Gemeinde zu sprechen, der Kenntnis von den verschiedenen Förderungsmöglichkeiten der Bundesländer und Kommunen hat.


       

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