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Photovoltaik Subventionen




Die Bundesregierung begann bereits 1999, die Anschaffung und den Betrieb von Photovoltaikanlagen zu subventionieren. Mit dem "100.000-Dächer-Programm" sollten bis 2004 etwa 100.000 Photovoltaikanlagen gefördert werden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wurde damit beauftragt, Kredite mit niedrigen Zinsen an private und gewerbliche Betreiber einer Photovoltaikanlage zu vergeben.

Parallel dazu trat im Jahr 2000 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft und mit ihm die Einspeisevergütung. Daneben fördert die Bundesregierung die Forschung und Entwicklung von Photovoltaikanlagen mit ihrer "Innovationsallianz Photovoltaik". Die meisten Photovoltaikanlagen werden nach dem EEG mit der Einspeisevergütung gefördert.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Die Einspeisevergütung findet ihren Ursprung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), welches in seiner ursprünglichen Fassung 2000 in Kraft trat. Es fördert den Ausbau der Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien. Das EEG regelt den Vergütungssatz für Strom, der aus Sonnenenergie, Wasserkraft, Windenergie, Biomasse, Deponiegas und Geothermie erzeugt wird.

Der Vergütungssatz richtet sich nach den Kosten, die die Erzeugung der jeweiligen Stromart verursacht. Seit der Einführung des EEG ist der Netzbetreiber gesetzlich dazu verpflichtet, dem Betreiber einer Photovoltaikanlage eine Vergütung zu zahlen. Eine Neufassung des EEG trat 2009 in Kraft. Im Jahr 2010 nahm die Bundesregierung Änderungen am EEG vor, die die Photovoltaik betrafen. Mit den Änderungen des EEG hat eine Senkung der Einspeisevergütung um 15 Prozent stattgefunden.

Neben der Senkung der Einspeisevergütung sehen die Änderungen des Gesetzes eine stärkere Förderung des Eigenverbrauchs vor. So ist die Maximumgröße von Photovoltaikanlagen von 30kWp auf 500kWp für den Privatgebrauch und im Gewerbe erhöht worden. Die Änderungen des EEG 2010 sehen vor, dass die Investition in Photovoltaik nachhaltig und dynamisch vorangetrieben wird. Ebenso soll der Preisverfall für Photovoltaikanlagen verhindert werden. Trotz dieser Änderungen ist die Investition in eine Photovoltaikanlage jedoch noch immer lohnenswert.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Der Kredit für eine Photovoltaikanlage ist dann wirtschaftlich vorteilhaft, wenn die Rendite, die der erzeugte Photovoltaik Strom abwirft, höher ist als die Zinsen für den Kredit. Bevor man sich eine Photovoltaikanlage über einen Kredit finanzieren lässt, sollte man auf jeden Fall einen Investitions- und Finanzierungsplan erstellen. Die KfW bietet einen günstigen Kredit für Photovoltaikanlagen an. Die Bank fördert Photovoltaikanlagen bis zu einem Betrag von 50.000 Euro. Bis zum Jahr 2009 konnten gewerblich betriebene Anlagen über 50.000 Euro vom ERP-Umwelt-und Energiesparprogramm und KfW-Umweltprogramm gefördert werden. Diese Fördermaßnahme wurde jedoch eingestellt. Wer eine Photovoltaikanlage betreibt, kann sich als Unternehmer beim Finanzamt melden. Dann ist es möglich, die Umsatzsteuer der Investitionskosten als Vorsteuer zu verrechnen.

Innovationsallianz Photovoltaik

Um die Produktion und Nutzung von Photovoltaik Strom weiter auszubauen, sind Forschung und Entwicklung im Bereich Photovoltaik unabdingbar. Die Verbesserung der Photovoltaik Technologie ist darum maßgebend, um den Preis von Photovoltaikmodulen zu senken und Photovoltaik zu einer führenden Technologie der Energiegewinnung zu entwickeln.

Hierbei stehen vor allem die Verbesserung der Produktionsprozesse, wie auch die Erhöhung des Wirkungsgrades von Solarzellen im Mittelpunkt. Im Jahr 2011 hat das Bundesumweltministerium den Etat für Forschung und Entwicklung erneuerbarer Energien erhöht. In Zusammenarbeit mit dem Bundesforschungsministerium soll die "Innovationsallianz Photovoltaik" ausgewählte Projekte im Bereich Photovoltaik fördern. Schwerpunkte sind die Entwicklung von Speichertechnologien von Photovoltaik Strom und die Weiterentwicklung der Netze.

Gefördert werden zudem Projekte im Bereich der Geothermie sowie in der Solarthermie.


       

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