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Photovoltaik Preise




Die Preise für Photovoltaikanlagen sind in erster Linie vom Weltmarkt abhängig. Die Massenproduktion und Weiterentwicklung der Photovoltaikmodule in den letzten Jahren hat dazu geführt, dass die Preise für Photovoltaikanlagen deutlich gesenkt werden konnten.

Wie hoch der Preis einer Photovoltaikanlage ist, richtet sich letztendlich nach der Qualität und der Größe der Anlage. Da nun auch vermehrt asiatische Hersteller auf den Photovoltaik Markt drängen, hat sich ein harter Wettbewerb zwischen den Herstellern insgesamt entwickelt. Deutsche Photovoltaik Hersteller sind mit Einbußen der Einnahmen konfrontiert und müssen die Preise ihrer Produkte deutlich senken, wenn sie am Weltmarkt bestehen bleiben wollen.

Welche Faktoren beim Preis eine Rolle spielen

Die Preise von Photovoltaikanlagen hängen von verschiedenen Faktoren ab: der Größe der Anlage, der Qualität der Module, der Art und Funktion des Wechselrichters, der Bauweise der Konstruktion, auf der die Module befestigt werden, den benötigten Hilfsmitteln wie einem Gerüst sowie dem Preis für kleine Komponenten wie Solarkabel und Schrauben.

Um einen guten Überblick über Preise von Photovoltaikanlagen zu bekommen, sollte man sich Angebote von verschiedenen Photovoltaik Firmen machen lassen und diese vergleichen. Soll die Photovoltaikanlage auf einem Neubau installiert werden, so ist beim Hausbau zu beachten, dass der Preis der Photovoltaikanlage einen großen Kostenfaktor ausmachen wird. Es ist also zu empfehlen, einen Finanzierungsplan zu erstellen.

Die Einspeisevergütung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) garantiert dem Betreiber einer Photovoltaikanlage über einen Zeitraum von 20 Jahren eine regelmäßige Vergütung, wenn er den erzeugten Photovoltaik Strom in das öffentliche Stromnetz einspeist. Nach etwa zwölf Jahren haben sich dann die Kosten für die Photovoltaikanlage amortisiert, und der Betreiber der Anlage erzielt Gewinn.

Die Preisunterschiede von Photovoltaikmodulen

Der Preis vom Photovoltaikmodulen hängt von dem gewählten Modultyp ab. Man unterscheidet monokristalline Module, polykristalline Module und Dünnschichtmodule. Der Preisunterschied ist zwischen den kristallinen und Dünnschichtmodulen am höchsten. Im Jahr 2011 liegen die Preise für kristalline Module bei 1,61 Euro Wp (Spitzenleistung) und für Dünnschichtmodule bei 1,16 Euro Wp. Die Herstellung von monokristallinen Solarzellen ist am aufwendigsten. Sie werden aus kristallinen Siliziumscheiben, auch Wafer genannt, produziert.

Dieser Herstellungsprozess ist sehr aufwendig. Dafür haben monokristalline Solarzellen einen höheren Wirkungsgrad als alle anderen Solarzellen. Sie sind daher der am meisten verwendete Solarzellentyp. Polykristalline Solarzellen sind aus unregelmäßigen Silizium Kristallscheiben zusammengesetzt. Die Herstellung dieser Zellen ist preiswerter und weniger aufwendig. Dünnschichtmodule sind am preiswertesten, haben aber auch den kleinsten Wirkungsgrad. Eine Photovoltaikanlage aus Dünnschichtmodulen eignet sich am ehesten für eine große Dachfläche.

Preisentwicklung von Photovoltaikanlagen

Auch wenn die Kosten für eine Photovoltaikanlage deutlich gesenkt werden konnten, so ist die Anschaffung einer solchen Anlage eine Investition, über die man gut nachdenken sollte. Seit 1990 ist der Preis für eine Photovoltaikanlage von 15.000 Euro pro Kilowatt Spitzenleistung (kWp) auf weniger als 2.500 Euro gesunken.

Der Preis einer Photovoltaikanlage, die mit Hochleistungsmodulen ausgestattet ist und zudem über einen Wechselrichter mit Parallelverschaltung der Module verfügt, ist weitaus höher als der Preis einer Photovoltaikanlage in einer eher einfachen Ausstattung. So schwanken die Preise heute zwischen 2.000 Euro kWp und 4.000 Euro kWp. Im Jahr 2009 lagen die Anschaffungskosten für eine Photovoltaikanlage eines durchschnittlichen Einfamilienhauses zwischen 12.000 und 14.000 Euro für 2.5 kWp und bei 31.000 Euro für 7.6 kWp.


       

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