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Photovoltaik Nutzung




Photovoltaik wurde erstmals 1958 in der Raumfahrt eingesetzt, um die Raumflugkörper mit Energie zu versorgen. In den 1980er Jahren benutzte man Photovoltaik Strom zum Betrieb von herkömmlichen Gebrauchsgegenständen, wie Taschenrechnern oder Parkscheinautomaten. Auch wurden erstmals solarbetriebene Fahrzeuge und Flugzeuge gebaut.

Seitdem konnten die Kosten für die Produktion von Photovoltaikmodulen deutlich gesenkt und der Wirkungsgrad von Photovoltaikmodulen auf 20 Prozent erhöht werden. Damit stieg langsam auch das Interesse an Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung im privaten Bereich. Heute sind Photovoltaikanlagen auf Hausdächern, an Schallschutzwänden oder auf Freiflächen zu finden. Der von der Photovoltaikanlagen erzeugte Strom wird zumeist in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Jedoch dient die Photovoltaikanlage auch stets mehr zur Eigennutzung des produzierten Stroms.

Bedingungen für die Eigennutzung des Photovoltaik Stroms

Bei der Anschaffung einer Photovoltaikanlage zur Eigennutzung gilt es zunächst zu ermitteln, wie hoch der Energiebedarf im jeweiligen Haushalt ist. Zudem muss man sich darüber im Klaren sein, dass es bisher nicht möglich ist, den Energiebedarf vollständig mit dem Strom zu decken, der von der Photovoltaikanlage erzeugt wird.

Man kommt also nicht ohne herkömmlich erzeugten Strom aus fossilen Brennstoffen aus. Nicht an jedem Tag im Jahr scheint die Sonne ausreichend stark, um den gesamten Energiebedarf decken zu können. So ist die Stromproduktion im Winter wesentlich niedriger als im Sommer.

Das heißt, man wird Strom zukaufen müssen. Wenn jedoch ein Überschuss produziert wird, so kann dieser Überschuss ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Man erhält die Vergütung und kauft keinen Strom dazu. Zur Eigennutzung des Stroms sind also in der Regel drei Stromzähler erforderlich: einen für den selbstverbrauchten Strom, einen für den eingespeisten und einen für den zugekauften Strom. Um möglichst viel Energie aus der Photovoltaikanlage gewinnen zu können, spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, nämlich die Größe der Anlage, der Aufstellungsort, die Dachneigung und die Qualität der Anlage selbst.

Installation der Photovoltaikanlage und Qualität der Module

Grundsätzlich kann eine Photovoltaikanlage nahezu überall am und im Gebäude befestigt werden. Die besten Energieerträge werden erzielt, wenn die Photovoltaikanlage nach Süden ausgerichtet ist und in einem Winkel von 30 Grad steht. Wird von dieser Idealplatzierung abgewichen, so ist mit geringeren Energieerträgen zu rechnen. Generell gibt es vier verschiedene Installationsmöglichkeiten einer Photovoltaikanlage: auf dem Dach, im Dach, in einer Fassade oder auf Freiflächen. Die gängigste Methode ist eine Installation auf dem Dach. Die Qualität eines Photovoltaikmoduls hängt zum Großteil von der Qualität der verwendeten Solarzellen ab.

Denn diese beeinflusst unter anderem den Wirkungsgrad des Photovoltaikmoduls. Man unterscheidet zwischen den drei verschiedenen Photovoltaikzelltypen: monokristalline, polykristalline und amorphe oder Dünnschichtzellen. Bei jedem Zelltyp ist die Beschaffenheit des Siliziums anders, das für die Herstellung der Photovoltaikzellen verwendet wird. Am weitesten verbreitet in der Produktion von Solarmodulen sind bisher monokristalline Photovoltaikzellen, die mit etwa zwölf Prozent den höchsten Wirkungsgrad erzielen.

Förderung der Eigennutzung

Mit den Änderungen des EEG im Jahr 2010, die die Photovoltaik betreffen, hat eine Senkung der Einspeisevergütung um 15 Prozent stattgefunden. Neben der Senkung der Einspeisevergütung sehen die Änderungen des Gesetzes eine stärkere Förderung des Eigenverbrauchs vor. So ist die Maximumgröße von Photovoltaikanlagen von 30kWp (Spitzenleistung) auf 500kWp für den Privatgebrauch und im Gewerbe erhöht worden. Für den Eigenverbrauch des selbstproduzierten Stroms der Photovoltaikanlage hat das EEG zwei Tarife festgelegt, einen niedrigeren Tarif bei einer Eigennutzung von weniger als 30 Prozent und einen höheren Tarif bei einer Eigennutzung von über 30 Prozent.


       

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