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Photovoltaik Leistung




Photovoltaik bedeutet, dass Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt wird. Die Leistung einer Photovoltaik-Anlage wird in Watt peak (Wp) bzw. Kilowatt peak (kWp) angegeben. Das p steht für Spitzenleistung. Im mitteleuropäischen Raum beträgt die Spitzenleistung pro Quadratmeter Oberfläche etwa 1000 Watt (W) beziehungsweise 1 Kilowatt (kW).

Die Bezeichnung peak kommt aus dem englischen und deutet immer auf die höchtmögliche Leistung der Anlage hin. Man spricht bei der Spitzenleistung auch von Nennleistung. Diese ist in jedem Datenbaltt des Solarmoduls angegeben.

Wo wird die Photovoltaik-Anlage betrieben?

Generell ist die Leistung einer Photovoltaikanlage davon abhängig, an welchem Standort sie betrieben wird. So ist es einleuchtend, dass die Leistung einer im Norden betriebenen Anlage von einer im Süden betriebenen Anlage abweichen wird. Auch der Osten Deutschlands ist wesentlich kälter als der Westen Deutschlands, so dass die Leistung im Osten niedriger ausfällt.

In Ländern des Mittelmeerraumes, wie etwa Frankreich, Italien und Spanien, wird die Leistung deutlich höher ausfallen. So unterscheiden sich die Lichteinstrahlung, der Einstrahlungswinkel, das Lichtspektrum und die Temperatur der Solarzellen in Abhängigkeit von der jeweiligen Region.

500 Kilowattstunden eingestrahlter Sonnenenergie, die man in Deutschland pro Quadratmeter in einem halben Jahr erhält, entsprechen der Energie von 50 Litern Heizöl beziehungsweise 100 Kubikmetern Erdgas.

Folgendes Beispiel soll die Leistung und den Verbrauch an einer vierköpfigen Familie erläutern:

Ein 4-Personen Haushalt verbraucht pro Jahr etwa 4000 kWh Strom. Pro Kilowattpeak (=1000 Watt) werden ungefähr 10 Quadratmeter Fläche beansprucht. Somit kann bereits eine gemietete Fläche von 40 Quadratmetern und damit 4 Kilowattstunden den Bedarf des Haushalts komplett decken.

Sicherlich gibt es Tage, an denen sich die Sonne weniger zeigt. Daraus resultierende niedrige Energieerträge können durch Zwischenspeicherung in einer Batterie ausgeglichen werden. Gerade weil in Deutschland die Sonne nur mäßig scheint, ist es umso wichtiger, die Photovoltaik-Anlage optimal auszurichten. Auf folgendes sollte unbedingt geachtet werden:

Eine Photovoltaik-Anlage sollte immer in Richtung Süden ausgerichtet werden. Optimal ist ein frei stehendes Haus. Umso weniger Schatten durch Bäume und umstehende Häuser entstehen, umso höher fällt die Leistung aus. Die Dachfläche sollte einen bestimmten Neigungswinkel aufweisen. Ein 30° Neigungswinkel wird als optimal angesehen.

Es sind also viele verschiedene Punkte zu beachten, bevor eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen wird. Dazu existiert bereits viel Fachliteratur, und auch Internet-Portale sind bei der Entscheidung hilfreich. Am besten ist jedoch eine individuelle Beratung durch Fachleute. Diese kommen direkt nach Hause und beurteilen die individuelle Situation. Kompetente Beratung spart von Anfang an bares Geld.


       

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