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Photovoltaik Kosten




Die Kosten einer Photovoltaikanlage setzen sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Der größte Kostenpunkt sind die Anschaffungskosten (Materialkosten für die Photovoltaikmodule, das Montagesystem, den Wechselrichter, die Leitungen und andere Komponenten).

Die Anschaffungskosten können mit Hilfe eines Photovoltaik Rechners berechnet werden. Daneben gibt es die Montagekosten und laufende Kosten, wie Versicherung, Wartung oder Reparatur. Die Kosten einer Photovoltaikanlage bei einem Neubau sind weitaus geringer als bei einem nachträglichen Selbsteinbau. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) unterstützt die Investition in eine Photovoltaikanlage.

So kann man davon ausgehen, dass man nach etwa zwölf bis vierzehn Jahren eine ordentliche Rendite erhält. Es ist also auf eine gute Qualität der Anlage zu achten, damit sie über einen möglichst langen Zeitraum ausreichend Strom erzeugt.

Anschaffungskosten

Die Photovoltaikmodule bilden den größten Kostenfaktor. Man unterscheidet zwischen monokristallinen Modulen, polykristallinen Modulen und Dünnschichtmodulen. Zwischen den verschiedenen Modultypen bestehen Leistungs- und Preisunterschiede. Der Preis pro Watt Peak (Wp) liegt dabei zwischen etwa 1,46 und 2,09 Euro. Für ein Einfamilienhaus mit einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (Kw) pro Jahr ist somit mit Kosten allein für die Photovoltaikanlage von 5.840 bis 8.360 Euro zu rechnen. Eine Photovoltaikanlage produziert Gleichstrom.

Da die meisten Haushalte mit Wechselstrom betrieben werden, muss der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt werden. Hierfür benötigt man einen Wechselrichter. Die Kosten für einen Wechselrichter betragen etwa 2.000 Euro. Die weiteren Kosten für Leitungen und andere Komponenten betragen ungefähr zehn Prozent der gesamten Anschaffungskosten.

Montagekosten

Zu den Anschaffungskosten kommen noch die Montagekosten für die Anlage. Man kann eine Photovoltaikanlage natürlich auch selbst anbringen. Hierfür müssen jedoch wichtige Sicherheitsvorkehrungen beachtet werden, da es sonst zu schweren Unfällen kommen könnte. Es ist daher zu empfehlen, einen Fachmann mit der Montage der Photovoltaikanlage zu betrauen. Der Anschluss der Photovoltaikanlage an das öffentliche Stromnetz muss auf jeden Fall von einem Fachinstallateur durchgeführt werden. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Ein Fachmann berechnet für die Montage der Anlage pro Kilowatt Peak (kWp) etwa 120 bis 180 Euro.

Bei einer Photovoltaikanlage von 4 kWp, basierend auf dem oben genannten Beispiel, belaufen sich die Kosten für die Montage auf 480 bis 720 Euro. Insgesamt muss man für die gesamten Anschaffungs- und Montagekosten einer Photovoltaikanlage im Durchschnitt mit 12.000 bis 14.000 Euro rechnen. Es ist zu empfehlen, sich vor dem Kauf einer Photovoltaikanlage von einem Fachmann beraten zu lassen. Der kann den Käufer auf die verschiedenen Qualitäts- und Preisunterschiede aufmerksam machen und dabei helfen, die optimale Anlage für den Betreiber zu finden.

Laufende Kosten

Die laufenden Kosten sind weitaus niedriger als die Anschaffungskosten. Zu den laufenden Kosten gehören: Versicherungsbeiträge, Wartungs- und Reparaturkosten sowie die Miete für den Zähler, wenn der Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Die laufenden Kosten betragen jährlich etwa zwei Prozent der Anschaffungskosten, das sind zwischen 240 und 280 Euro. Bei einer sehr teuren Photovoltaikanlage sollte darauf geachtet werden, dass die Versicherung eine ausreichende Deckung beinhaltet.

Die sollte schon vor der Montage der Anlage geregelt werden. Außerdem empfiehlt es sich, einen Wartungsvertrag mit einem Fachhandwerker für Photovoltaik abzuschließen. Durch eine regelmäßige Wartung der Anlage ist eine kontinuierliche Ertragsleistung gewährleistet. Auch sollte man darüber nachdenken, die Photovoltaikanlage gegen Diebstahl zu schützen. Die Investitionskosten hierfür sind relativ gering.


       

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