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Photovoltaik Förderung




Die Förderung von Photovoltaikanlagen ist neben Leasing oder Mietkauf eine wichtige Möglichkeit, um die Installation und den Betrieb einer Anlage finanziell interessant zu machen. Neben der bisher wichtigsten Förderung, der Einspeisevergütung, gibt es noch weitere Fördermöglichkeiten, wie KfW-Kredite (Kreditanstalt für Wiederaufbau), die Investitionszulage, Finanzierung über die Hausbank oder regionale Fördermittel der Bundesländer. Die meisten Photovoltaikanlagen werden nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit der Einspeisevergütung gefördert.

Die Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung findet ihren Ursprung im EEG, welches den Ausbau der Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien fördert. Seit dem EEG ist es für den Betreiber einer Photovoltaikanlage wirtschaftlich günstiger, den gesamten erzeugten Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen und den eigenen Strombedarf auch vom öffentlichen Netz zu beziehen, als den erzeugten Strom ausschließlich selbst zu nutzen.

Beim Betreiben einer eigenen Photovoltaikanlage stellt die Einspeisevergütung also die Haupteinnahmequelle dar. Wie hoch die Vergütung einer Photovoltaikanlage ist, hängt von ihrer Größe, ihrer Art und dem Jahr ab, in dem die Anlage in Betrieb genommen wurde. Anlagen mit einer Kilowatt-Peak (kWp-Spitzenleistung) bis zu 30 erhalten eine höhere Vergütung pro Kilowatt Strom, den sie ins öffentliche Stromnetz einspeisen, als Anlagen, die ein größeres Volumen haben oder Freilandanlagen sind. Dem Betreiber einer Photovoltaikanlage wird die Höhe der Einspeisevergütung von der Bundesregierung für die nächsten 20 Jahre ab Inbetriebnahme garantiert.

Mit den Änderungen des EEG im Jahr 2010, die die Photovoltaik betreffen, hat eine Senkung der Einspeisevergütung um 15 Prozent stattgefunden. Neben der Senkung der Einspeisevergütung sehen die Änderungen des Gesetzes eine stärkere Förderung des Eigenverbrauchs vor. So ist die Maximumgröße von Photovoltaikanlagen von 30kWp auf 500kWp für den Privatgebrauch und im Gewerbe erhöht worden.

Photovoltaik Kredite

Es ist möglich, eine Photovoltaikanlage zum Teil über einen Kredit zu finanzieren. Dies ist dann wirtschaftlich vorteilhaft, wenn die Rendite, die der erzeugte Photovoltaik Strom abwirft, höher ist als die Zinsen für den Kredit. Banken, die einen günstigen Kredit für Photovoltaikanlagen anbieten, sind unter anderem die Umweltbank oder die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Bevor man sich eine Photovoltaikanlage über einen Kredit finanzieren lässt, sollte man auf jeden Fall einen Investitions- und Finanzierungsplan erstellen. Handelt es sich bei dem Kredit um eine eher kleine Summe, so gilt für die Bank die Abtretung der Einspeisevergütung zumeist als Sicherheit. Dann ist die Bank für gewöhnlich auch bereit, die Photovoltaikanlage voll zu finanzieren. Der Betreiber der Anlage braucht also kein Eigenkapital einzubringen.

Bei größeren Summen, die 50.000 Euro übersteigen, müssen zumeist Sicherheiten vorgelegt werden. Möglicherweise verlangt die Bank einen Grundbucheintrag als Sicherheit. Wer eine Photovoltaikanlage betreibt, kann sich zudem als Unternehmer beim Finanzamt melden. Dann ist es möglich, die Umsatzsteuer der Investitionskosten als Vorsteuer zu verrechnen.

Regionale Fördermittel

Die regionalen Förderungsmöglichkeiten von Photovoltaikanlagen sind in jedem Bundesland unterschiedlich. Für die Förderung von energieeffizienten Neubauten zum Beispiel gibt es möglicherweise kommunale Zuschüsse, über die man sich bei der Gemeinde informieren kann.

Es empfiehlt sich, mit einem Energieberater der Gemeinde zu sprechen, der Kenntnis von den verschiedenen Förderungsmöglichkeiten der Bundesländer und Kommunen hat. Mit dem Investitionszulagegesetz (InvZulG) von 2008 werden Erstinvestitionen in Photovoltaikanlagen bis zum 1. Januar 2014 in den neuen Bundesländern staatlich gefördert.

Diese Förderung gilt nicht für Privatpersonen, sondern ausschließlich für das verarbeitende Gewerbe, produktionsnahe Dienstleistungen oder das Beherbergungsgewerbe.


       

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