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Photovoltaik Einspeisevergütung




Die Einspeisevergütung ist der Betrag, den der Betreiber einer Photovoltaikanlage vom Betreiber des öffentlichen Stromnetzes für die Einspeisung des Stromes bekommt, die durch seine Photovoltaikanlage erzeugt wurde. Die Einspeisevergütung wird pro Kilowattstunde berechnet.

Dazu wird ein Zähler im Haus installiert. Die Einspeisevergütung gibt es seit dem Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000. Davor nutzten die Betreiber den durch ihre Photovoltaikanlage erbrachten Strom hauptsächlich selbst und führten nur den restlichen Strom ins öffentliche Netz ein.

Seit dem EEG ist es für den Betreiber einer Photovoltaikanlage wirtschaftlich günstiger, den gesamten erzeugten Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen und den eigenen Strombedarf dann auch vom öffentlichen Netz zu beziehen. Für den Betreiber einer Photovoltaikanlage stellt die Einspeisevergütung also die Haupteinnahmequelle dar.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Die Einspeisevergütung findet ihren Ursprung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), welches in seiner ursprünglichen Fassung 2000 in Kraft trat. Es fördert den Ausbau der Energiegewinnung aus Erneuerbaren Energien. Das EEG regelt den Vergütungssatz für Strom, der aus Sonnenenergie, Wasserkraft, Windenergie, Biomasse, Deponiegas und Geothermie erzeugt wird.

Der Vergütungssatz richtet sich nach den Kosten, die die Erzeugung der jeweiligen Stromart verursacht. Seit der Einführung des EEG ist der Netzbetreiber gesetzlich dazu verpflichtet, dem Betreiber einer Photovoltaikanlage eine Vergütung zu zahlen. Eine Neufassung des EEG trat 2009 in Kraft. Im Jahr 2010 nahm die Bundesregierung Änderungen am EEG vor, die die Photovoltaik betrafen.

Wie die Einspeisevergütung geregelt ist

Seitdem es die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen gibt, stellt der Betrieb einer solchen Anlage nicht mehr ausschließlich eine Schonung der Umwelt dar, sondern ist sie auch zu einer beliebten Geldanlage geworden. Mit der Einspeisevergütung ist die Investition in eine Photovoltaikanlage also kein großes Risiko mehr, da die Einspeisevergütung für eine gewisse finanzielle Sicherheit sorgt.

So wird dem Betreiber einer Photovoltaikanlage die Höhe der Einspeisevergütung von der Bundesregierung für die nächsten 20 Jahre ab Inbetriebnahme garantiert. Wie hoch die Vergütung einer Photovoltaikanlage ist, hängt von ihrer Größe, ihrer Art und dem Jahr ab, in dem die Anlage in Betrieb genommen wurde. Anlagen mit einer Kilowatt-Peak (kWp-Spitzenleistung) bis zu 30 erhalten eine höhere Vergütung pro kW Strom, den sie ins öffentliche Stromnetz einspeisen als Anlagen, die ein größeres Volumen haben oder Freilandanlagen sind.

Was sich geändert hat

Mit den Änderungen des EEG im Jahr 2010, die die Photovoltaik betreffen, hat eine Absenkung der Einspeisevergütung um 15 Prozent stattgefunden. Da sich Photovoltaik als eine erfolgreiche Technologie der erneuerbaren Energien durchgesetzt hat, soll mit dieser Änderung verhindert werden, dass es zu einer Überförderung kommt, und das Einspeisegesetz nur zu einem kurzfristigen Auftrieb der Photovoltaik führt.

Darüber hinaus geht die Bundesregierung davon aus, dass die Anschaffungskosten einer Anlage sinken und der Wirkungsgrad zunimmt. Darum wird nach dem EEG die Einspeisevergütung für neue Anlagen jährlich um einen bestimmten Prozentsatz verringert. Dies nennt man auch Degression der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen.

Neben der Senkung der Einspeisevergütung sehen die Änderungen des Gesetzes eine stärkere Förderung des Eigenverbrauchs vor. So ist die Maximumgröße von Photovoltaikanlagen von 30kWp auf 500kWp für den Privatgebrauch und im Gewerbe erhöht worden. Die Änderungen des EEG 2010 sehen vor, dass die Investition in Photovoltaik nachhaltig und dynamisch vorangetrieben wird. Ebenso soll der Preisverfall für Photovoltaikanlagen verhindert werden. Trotz dieser Änderungen ist die Investition in eine Photovoltaikanlage jedoch noch immer lohnenswert.


       

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