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Erneuerbare-Energien Förderung




Schon seit vielen Jahren sorgen erneuerbare Energien für ausreichenden Diskussionsstoff bei Politikern und Verbrauchern. Die Ereignisse in Japan haben noch weiter dazu beigetragen. Dass die Umstellung auf die erneuerbaren Energien sich nicht einfach gestalten würde, war allen Verantwortlichen von vorne herein klar.

Das größte Problem waren zunächst die hohen Kosten für den Verbraucher. Daher haben deutsche und europäische Ministerien die Umstellung auf erneuerbare Energie schon früh finanziell unterstützt. Im Laufe der Zeit sind zahlreiche Förderprogramme entstanden, von denen Verbraucher in jedem Fall profitieren.

Zinsgünstige Kredite

Die Umstellung auf erneuerbare Energien ist teuer. Verbraucher müssen vor der Nutzung erst hohe Investitionen tätigen. Nicht jeder Verbraucher kann eine Solaranlage aus eigener Tasche finanzieren.

Damit der Solarmarkt aber für alle Verbraucher zugänglich bleibt, werden zinsgünstige Kredite zur Verfügung gestellt. Diese Kredite sind an bestimmte Voraussetzungen geknüpft und gelten meist nur für die Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen. Unter bestimmten Bedingungen werden auch Kredite für solarthermische Kombinationsanlagen, die neben der Bereitstellung von Warmwasser auch die Funktion der Heizung unterstützen, gewährt.

Die Auflagen ändern sich sehr häufig. Wer also über den Kauf einer Solaranlage nachdenkt und diese über einen Kredit finanzieren möchte, sollte sich intensiv beraten lassen. Das zuständige Bundesministerium hält hierzu Broschüren bereit, die online bestellt werden können. Auch ein Download ist möglich. Weitere Auskünfte erteilt auch die örtliche Kommune.

Für Photovoltaik-Anlagen ist es ratsam, einen Gesprächstermin beim regionalen Netzbetreiber zu vereinbaren, denn viele Netzbetreiber gewähren einen Kaufzuschuss. Der Kunde muss dafür aber garantieren, dass die Anlage nach der Inbetriebnahme ans öffentliche Netz angeschlossen wird. Für den Erhalt des Kredites werden nur in Einzelfällen Sicherheiten verlangt. Die Abtretung der Einspeisevergütung an die Bank ist in den meisten Fällen ausreichend. Selbstverständlich muss das Verhältnis zwischen der Kreditsumme und dem zu erwartenden Betrag im Einklang stehen. Eine detaillierte Kalkulation sollte vorausgehen. Experten raten dazu, dass der Kredit die Summe von 50.000 Euro nicht überschreiten sollte. Ansonsten ist ein Eigenkapitalbeitrag erforderlich.

Weitere Förderprogramme

Es gibt zahlreiche Förderprogramme, die den Kauf einer Solaranlage unterstützen. Die Bedingungen unterliegen ständigen Veränderungen, und es kommen immer mehr Förderprogramme dazu, während andere abgeschafft werden. Der Herausgeber oder Förderer der Programmeist in den meisten Fällen die Bundesregierung. In jüngster Zeit unterstützt auch die Europäische Union den Kauf von Solaranlagen. Für die Zukunft plant die EU weitere Förderungen. Wie diese aussehen werden, ist aber bisher noch unklar.

Auch immer mehr Kommunen interessieren sich für den Gebrauch der Erneuerbaren Energien und möchten ihre Stadt umweltfreundlich gestalten. Die solare Energie spielt hier eine führende Rolle. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf daher auch bei der örtlichen Verwaltung. Es kann durchaus sein, dass Sie einen Zuschuss für den Kauf erhalten. In vielen Gemeinden im sonnenreichen Süddeutschland ist das schon der Fall. Allerdings gilt der Zuschuss meist nur für den Gebrauch von Photovoltaik-Anlagen.

Fragen Sie in jedem Fall auch beim regionalen Netzbetreiber nach. Viele Energiefirmen zahlen einen Zuschuss beim Kauf einer Photovoltaik-Anlage. Diese muss aber nach der Inbetriebnahme gleich von einem Fachmann an das öffentliche Netz gekoppelt werden. Generell sind die Förderungsmöglichkeiten für Photovoltaik-Anlagen wesentlich umfangreicher als für kombinierte solarthermische Anlagen. Einfache solarthermische Anlagen zur Bereitstellung von Warmwasser erhalten grundsätzlich keine Fördergelder.


       

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