Partner

CHECK24 - Partnerprogramm

Solaranlagen Zuschuss

Eine Solaranlage bringt dauerhaft einen Gewinn. Doch bevor sie rentabel ist, sind zum Teil hohe Investitionen erforderlich. Nicht jeder Bürger kann problemlos solch hohe Summen investieren. Deshalb bieten der Staat und verschiedene Institutionen Zuschüsse für den Kauf einer Solaranlage an.

Zuschüsse vom Stromanbieter

Immer mehr große Stromanbieter setzten auf Strom aus Solarenergie. Hinzu kommt noch ein kleiner Teil von Stromunternehmen, die ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen nutzen. Einige Energiekonzerne zahlen den Bürgern einen satten Zuschuss beim Kauf einer Photovoltaik-Anlage. Voraussetzung ist dabei natürlich, dass die Anlage ans Energienetz gekoppelt wird. Für die Koppelung werden feste Zeiträume festgeschrieben. Wie hoch die Zuschüsse im Einzelnen sind, ist von verschiedenen Kriterien abhängig. Ein Hauptaugenmerk liegt selbstverständlich auf der Größe und der tatsächlichen Leistung der Anlage. Auch die Höhe des Eigenverbrauches in Relation zur Leistung spielt eine Rolle. Generell gibt es regionale Unterschiede. Manche Anbieter zahlen keinerlei Zuschüsse, denn es liegt in ihrem eigenen Ermessen. Die Zuschüsse beginnen bei knapp 300 Euro pro Kauf einer Anlage. Die Höchstbeträge liegen zurzeit bei mehreren Tausend Euro. Ob Zuschüsse gezahlt werden und wie hoch diese letztendlich sind, erfährt der Kunde beim örtlichen Stromanbieter. Je nach Höhe des Zuschusses sollte auch ein Wechsel des Stromanbieters in Betracht gezogen werden.

Zuschüsse von Kommunen

Auch einige Stadt- und Kreisverwaltungen unterstützen den Kauf von Photovoltaik-Anlagen. Wie hoch diese Mittel genau sind und welche Voraussetzungen im Einzelnen erfüllt werden müssen, hängt von den regionalen Beschlüssen ab. Der Verbraucher tut gut daran, sich vor dem Kauf einer Solaranlage genau zu erkundigen. Einige Städte bezuschussen beispielsweise nur Solaranlagen für Neubauten. Manche Verwaltungen gehen hier noch einen Schritt weiter und zahlen Fördermittel nur dann aus, wenn das Haus nach den neuesten Energierichtlinien gebaut wird. Es ist auch möglich, dass ausschließlich bei Restaurationsarbeiten ein Zuschuss gewährt wird. Städte und Gemeinden sind nicht verpflichtet, einen Zuschuss zu gewähren. Daher bietet nicht jeder Wohnort diese Förderung an.

Was Kunden generell beachten sollten

Momentan wird viel über Solarenergie kontra Atomenergie diskutiert. In Zukunft wird der Staat die Nutzung von Solarenergie weiter fördern. Hier wird es laufend Veränderungen geben. Deshalb sollten sich Verbraucher vor dem Kauf der Anlage beim Wirtschafts- oder Umweltministerium informieren. Ferner ist ein Gesprächstermin bei der örtlichen Energieberatung anzuraten. Zu guter Letzt sollte auch der Stromanbieter kontaktiert werden. Bewilligungen können nur im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel erteilt werden. Das bedeutet für den Verbraucher, dass Zuschüsse trotz genereller Zustimmung dann nicht ausgezahlt werden, wenn die Haushaltsmittel dafür fehlen. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Nur wenn die Förderungen im Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) oder im Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) festgeschrieben sind, besteht ein Anspruch. In der Regel wird vor dem Kauf einer Anlage eine Kalkulation mithilfe eines Solarrechners erstellt. Bei der Berechnung können auch Zuschüsse eingegeben werden. Damit die Anlage am Ende auch rentabel arbeitet, sollten die Angaben im Solarrechner detailliert gemacht werden. Es ist daher ratsam, nur Zuschüsse in die Kalkulation einfließen zulassen, die bereits bewilligt sind. Das sollte auch geschehen, wenn es sich nur um geringe Zuschüsse handelt, denn schon kleine Fehler in der Kalkulation können sich auf die Rentabilität der Anlage auswirken.

Zurück zur Startseite