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Solaranlagen Test

Bei Solaranlagen gibt es nicht nur im Preis große Unterschiede. Der Kauf einer Solaranlage ist reine Vertrauenssache. Der Kunde muss sich auf die Angaben des Herstellers oder des Händlers verlassen. Händler sind natürlich in erster Linie am Verkauf einer Anlage interessiert. Deshalb sollten Kunden auch unabhängige Meinungen einholen. Testberichte eignen sich dafür hervorragend. Der Kunde sollte aber darauf achten, von wem die Tests durchgeführt wurden. Empfehlenswert sind Testergebnisse von unabhängigen Prüfern, wie zum Beispiel Verbraucherorganisationen oder wissenschaftlichen Instituten.


Testergebnisse für Solarthermie-Anlagen

Viele unabhängige Institute haben in den letzten Jahren die Wirtschaftlichkeit von Solarthermie-Anlagen getestet. Dank einer ständigen Entwicklung haben sich die Testergebnisse im Laufe der Zeit deutlich verbessert. Zehn von zwölf getesteten Anlagen liefern gute bis sehr gute Werte. Mit der richtigen Anlage kann der Verbraucher weit über 60% der Energiekosten für die Aufbereitung von Warmwasser sparen. Auch das belegen Testergebnisse. Hersteller werben gerne mit diesen unabhängigen Ergebnissen und versehen die Anlagen mit entsprechenden Hinweisen. Der Kunde kann von den Tests profitieren, in dem er ganz gezielt nach Testsiegern fragt. Viele Testergebnisse können online gegen eine geringe Gebühr eingesehen werden. Die Testergebnisse bieten eine gute Hilfestellung beim Kauf einer Anlage. Trotzdem sollte der Käufer genau prüfen, ob die Testergebnisse auch für seine Zwecke geeignet sind. Gute Testergebnisse bringen nicht automatisch einen Nutzen für den Verbraucher, wenn die Anlage nicht auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist.


Tests in der ganzen Welt

Die Nutzung erneuerbarer Energien rückt immer mehr in den Vordergrund. In ganz Europa laufen Tests, die in naher Zukunft zu verbesserten Leistungen beitragen sollen. Das Institut für Solartechnik, Prüfung und Forschung (SPF) an der schweizerischen Hochschule Rapperswil (HSR) gehört zu den renommiertesten Testeinrichtungen weltweit. Hier werden in erster Linie Kollektoren und Module getestet. Mit einer speziell entwickelten Software wird an der Optimierung von Kollektorsystemen gearbeitet. In Deutschland ist das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE maßgeblich an neuen Testreihen beteiligt. Auch hier steht die Optimierung des Wirkungsgrades im Vordergrund. Viele skandinavische Testeinrichtungen untersuchen die Energiegewinnung aus Sonnenstrahlen. Neben der Verbesserung des Wirkungsgrades sollen die Testergebnisse auch zur Senkung der Anschaffungspreise beitragen. In Zukunft sollen Solarkollektoren in Massen gefertigt werden.


Test zur Rendite

Die Kürzungen im Bereich der Einspeisevergütung haben viele Verbraucher verunsichert. Nicht selten wurde der Kauf einer Solaranlage komplett in Frage gestellt. Doch zahlreiche Testergebnisse belegen, dass die Bedenken völlig unbegründet sind. Selbst wenn die Solarstromförderung weiter gekürzt wird, bleiben Anlagen rentabel. Auch die Senkung der Einspeisevergütung hat keinen wirklichen Einfluss. Testergebnisse belegen, dass das "eigene Kraftwerk auf dem Dach" eine erstklassige Kapitalanlage ist. Renditen zwischen 5% und 9% sind üblich. Natürlich muss sichergestellt werden, dass die Anlage fachmännisch installiert ist und die höchstmögliche Leistung erzielt. Laut unabhängigen Tests können Solaranlagen dann zwischen 750 bis 1000 kWh Solarstrom pro Kilowatt (kW) Leistung erbringen. In sonnenreichen Gebieten kann der Wert sogar noch deutlich darüber liegen.


Zukünftige Testschwerpunkte

Die Testschwerpunkte sind vom Auftraggeber und von der Testeinrichtung abhängig. Bei fast allen Testeinrichtungen steht die Optimierung des Wirkungsgrades im Vordergrund. Doch nach dem Unglück von Fukushima will man auch hier neue Wege gehen. Deutschland und Europa müssen Wege aus der Atomenergie finden. Immer wieder wird über die Stromversorgung aus der Sahara diskutiert. Doch das lässt sich nicht von heute auf morgen umsetzen. Die Entwicklung wird noch Jahre, vielleicht Jahrzehnte dauern. Zahlreiche Institute testen die Stromgewinnung in der Wüste und suchen nach geeigneten Transportwegen. Es werden noch viele Tests notwendig sein, um überhaupt mit einer Bauplanung von Spiegelkraftwerken beginnen zu können. Neben den technischen Voraussetzungen gilt es zunächst auch politische Barrieren zu überwinden. Einige Länder Nordafrikas und des Mittleren Ostens stehen der Stromgewinnung in der Wüste skeptisch gegenüber.

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