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Solaranlage Subventionen

Drohende Atom- und Klimakatastrofen schrecken Bürger und Politiker gleichermaßen auf. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ist auf dem Weg gebracht. Weitere Reformen und Änderungen müssen zwingend folgen. Solarenergie ist zu 100% umweltfreundlich und ist daher eine sehr gute Alternative zu Atom- und Kohlekraftwerken. Damit in Zukunft ein Wechsel und ein Umdenken stattfinden können, greift der Staat der gesamten Branche mit Subventionen unter die Arme. Dadurch soll mehr Wettbewerb entstehen, und der Verbraucher soll zur Nutzung von erneuerbaren Energien angeregt werden.

Hohe Kosten durch Subventionen senken

Keine andere Energie ist so umweltschonend wie die Solarenergie. Doch es bleibt unumstritten, dass die Nutzung von Solarenergie auch mit hohen Kosten verbunden ist. Einige Experten weisen in Studien sogar daraufhin, dass die Solarenergie unwirtschaftlich sei. Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Forschungsergebnisse zeigen auf, dass die Nutzung der Solarenergie nur mit Subventionen rentabel ist. Am Anfang ist es sicher sinnvoll, die Branche finanziell zu unterstützen, aber dauerhafte Subventionen wird es wohl nicht geben. Politiker und Stromunternehmen müssen beweglicher werden. Der Markt muss dauerhaft angekurbelt werden. Sobald mehr Wettbewerbsfähigkeit entsteht, werden auch weniger Subventionen nötig sein. Das kommt dem Verbraucher doppelt zu Gute. Erstens entfallen die steuerlichen Belastungen durch Subventionen, und die Strompreise könnten durch mehr Wettbewerb sinken.

Der Staat ist der Umwelt verpflichtet

Fukushima und Tschernobyl sind Schlüsselerlebnisse. Nicht nur Deutschland, sondern die ganze Welt ist angehalten, dass solche Katastrophen in Zukunft vermieden werden. Auch die ständigen Klimakatastrophen fordern zu einem umweltpolitischen Handeln auf. Die Gewinnung von Solarenergie nimmt hierbei eine Hauptstellung ein. Subventionen sind gerade in den Aufbaujahren unumgänglich. Doch die Länder müssen hier enger zusammenarbeiten. Das passiert in der Europäischen Union schon seit vielen Jahren. Länderübergreifende Subventionen und Förderprogramme helfen beim Aufbau solartechnischer Stromnetze. Deutschland wird auf Dauer die konventionellen Stromarten nicht alleine gegen den Solarstrom austauschen können. Das ist schon aufgrund der geographischen Lage unmöglich. In Deutschland gibt es zu wenige Sonnenstunden. Deshalb fließen auch immer mehr Forschungsgelder in Studien, die die Solarstromgewinnung in der Sahara und im Mittleren Osten untersuchen sollen.

Geteilte Meinungen bei Politikern

Das in Sachen Erneuerbare Energie noch mehr getan werden muss, liegt nach der Katastrophe in Japan auf der Hand. Doch wie die Reformen aussehen sollen, weiß momentan niemand so genau. Die Beibehaltung der Subvention ist dabei ein Streitpunkt, der sich durch alle politische Reihen zieht. Selbst innerhalb der Parteien gibt es verschiedene Meinungen über die Solarstromsubventionen. Viele Politiker sprechen sich offen für die Abschaffung der Subventionen aus. Dabei wird die Nutzung umweltfreundlicher Energien aber nicht generell in Frage gestellt. Es geht vielmehr darum, den Wettbewerb anzukurbeln. Eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit soll die Subventionen zukünftig überflüssig machen. Die Idee wird generell befürwortet, aber einige Politiker haben Zweifel an der Umsetzung. Umweltpolitisch gehen die Meinungen der Parteien noch weit auseinander. Es ist sicherlich falsch, dauerhaft Atomkraftwerke zu bauen, aber ein radikaler Ausstieg aus der Atomenergie ist auch nicht möglich. Das könnte die Kosten für Strom in unüberschaubare Höhen führen, und auch Versorgungsengpässe wären nicht ausgeschlossen.

Gesetzesänderung sollen die Subventionen regeln

Keine Regierung kann dauerhaft hohe Subventionen beibehalten. Die Belastungen für den Steuerzahler wären dadurch zu hoch. Ein gleichzeitiger Ausstieg aus der Atomenergie würde auch die Kosten für Strom weiter in die Höhe treiben. Kernpunkt für notwendige Reformen ist das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Hier sind drastische Änderungen gefordert und geplant. Damit die Nutzung von Solarenergie künftig attraktiv bleibt, muss der Markt in Bewegung kommen. Das kann nur geschehen, wenn Subventionen abgeschafft werden. Allerdings muss hier mit äußerster Sorgfalt gehandelt werden. Experten warnen vor einer schnellen Streichung der Subventionen. Das könnte dazu führen, dass die Strompreise weiter steigen. Vielmehr raten Fachleute dazu, den Markt für Solarenergie schrittweise aufzubauen. Gleichzeitig sollte der Ausstieg aus der Atomenergie in Gang gebracht werden. Nur so kann sich Solarstrom dauerhaft etablieren. Schnellschüsse könnten das Gegenteil auslösen.

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