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Solaranlagen Preise

Trotz vieler Förderprogramme ist der Kauf einer Solaranlage immer noch mit hohen Kosten verbunden. Generell sind die Preise aber stetig gesunken, und dieser Trend soll laut Expertenmeinung auch weiterhin anhalten. Die Preise für eine Anlage variieren stark und sind in erster Linie von der Art und der Funktion der Anlage abhängig. Photovoltaik-Anlagen zur Stromgewinnung sind wesentlich teurer als solarthermische Anlagen, die nur zur Aufbereitung von Warmwasser oder zur Unterstützung der Heizungsfunktion dienen. Der Kauf von Photovoltaik-Anlagen wird auf verschiedene Weise finanziell unterstützt. Die Kosten für Montage und Anlieferung sind nur selten im Kaufpreis enthalten.

Preise für Photovoltaik-Anlagen

Die Preise für Photovoltaik-Anlagen setzen sich aus verschiedenen Kriterien in der Bauweise und in der Funktion der Anlage zusammen. Jede Anlage verfügt über Solarmodule. Die Anzahl der Module schwankt je nach Größe der Anlage. Neben den Solarmodulen muss jede Anlage mindestens einen Wechselrichter haben, damit sie überhaupt funktionieren kann. Im Durchschnitt liegt der Kaufpreis für eine in Privathaushalten genutzte Kleinanlage bei ungefähr 4.500 Euro pro Kilowatt-Peak (kWp). Die Größe der Anlage bestimmt nachhaltig den Kaufpreis. Hier gilt: Je größer die Anlage, desto geringer ist der Preis. Die Anschaffungskosten für eine Großanlage können unter der Berücksichtigung verschiedener Kriterien bis auf 3.000 Euro pro kWp sinken. Auch örtliche Gegebenheiten und die Art der Anlage können den Kaufpreis beeinflussen. In den meisten Fällen werden für die Anlieferung und die Montage zusätzliche Kosten fällig. Wegen der günstigen Kreditkonditionen und der steuerlichen Vorteile werden die meisten Photovoltaik-Anlagen über ein Darlehen finanziert. Schon nach 10 bis 15 Jahren hat man den Kauf der Anlage refinanziert. Das liegt in erster Linie an der Einspeisevergütung. Daher können Kredite für Photovoltaik-Anlagen auch ohne finanzielle Absicherungen beantragt werden, wenn die Einspeisevergütung abgetreten wird. Die Anlagen haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 25 Jahren. Moderne Anlagen halten auch weit über 30 Jahre.

Preise für Solarthermie-Anlagen

Die Anschaffung einer Solarthermie-Anlage ist gegenüber einer Photovoltaik-Anlage deutlich günstiger. Bei den Preisen für Solarthermie-Anlagen gibt es gewaltige Preisunterschiede, die von der Funktion der Anlage abhängig sind. Solarthermie-Anlagen bestehen aus Solarkollektoren und einem Solarspeicher. Ganz entscheidend beim Kauf der Anlage ist die spätere Nutzung. Anlagen, die nur zur Warmwasserbereitung benötigt werden, sind sehr günstig in der Anschaffung. Hier kann der Verbraucher mit durchschnittlichen Preisen von 700 Euro pro Quadratmeter rechnen. Wer mit seiner Anlage die Heizung unterstützen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Diese Anlagen kosten mindestens 10.000 Euro. Für den Kauf einer Solarthermie-Anlage werden keine Fördergelder zur Verfügung gestellt. Es gibt auch keine zinsgünstigen Kredite. Wer den Kauf der Anlage über eine Bank finanzieren lassen will, muss entsprechende Sicherheiten vorlegen. Auch hier sind die Kosten für Aufbau und Montage nur selten im Preis inbegriffen. In den meisten Fällen muss der Käufer auch die Kosten der Anlieferung übernehmen.

Laufende Kosten

Unabhängig von der Anlage, sollten sich Kunden vor dem Kauf gründlich informieren und Kostenvoranschläge einholen. Nur so kann man die Preise richtig vergleichen. Mit dem Erwerb einer Anlage kommen auch laufende Kosten auf den Nutzer zu. Die Anlage muss in regelmäßigen Abständen von Fachleuten gewartet werden. Diese Wartungen sollten schon in eigenem Interesse eingehalten werden, da sie im Schadensfall die Garantieansprüche mindern können. Eine Garantie ist nicht immer automatisch abgedeckt. Meist muss für Garantien ein Aufpreis gezahlt werden. Solaranlagen sollten regelmäßig gereinigt werden. Das ist nicht immer in Eigenregie machbar. Daher sollten auch hierfür Zusatzkosten kalkuliert werden.

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