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Solaranlagen Kosten

Im Bereich der Solarenergie wird es in Zukunft viele Veränderungen geben. Wie diese Reformen genau aussehen werden, ist bisher nicht bekannt. Allerdings fordern viele Solarexperten, auch mit der Unterstützung einiger Politiker, dass die Kosten für Solaranlagen deutlich gesenkt werden müssen. Obwohl die Solarenergie absolut umweltfreundlich ist und eine sehr gute Alternative zur Atomenergie darstellt, ist der Kauf einer Solaranlage immer noch mit hohen Kosten verbunden. Viele Haushalte benötigen für die Anschaffung ein Darlehen. Auch zahlreiche Förderprogramme können die Kosten nur bedingt sinken. Generell sind die Anschaffungspreise für Solaranlagen aber stetig gefallen. Dieser Trend soll weitergehen.

Transport- und Montagekosten einer Solaranlage

Viele Verbraucher glauben, dass mit dem Kauf der Anlage die Kosten abgedeckt sind. Das ist aber nicht der Fall. Ganz im Gegenteil! Die zusätzlichen Kosten können, abhängig von der Größe der Anlage und den örtlichen Voraussetzungen, sehr hoch liegen. Der Kauf einer Anlage beinhaltet nicht immer den Transport. Eine Solaranlage ist sicher verpackt. Daher handelt es sich von der Größe her um Frachtgut. Im schlimmsten Fall kann die Anlage nur von einer Spedition transportiert werden. Der Käufer sollte bedenken, dass hier hohe Transportkosten entstehen können. Leider sind auch die Montage und die Installation nur äußerst selten im Kaufpreis inkludiert. Der Aufbau der Anlage sollte nicht in Eigenregie durchgeführt werden. Es kann dabei nicht nur schnell zu Beschädigungen kommen, sondern oftmals geht auch der Garantieanspruch verloren, wenn die Installation nicht durch eine Fachfirma durchgeführt wurde. Solarthermische Firmen sind in Deutschland noch nicht flächendeckend vorhanden. Der Kunde sollte daher auch Anfahrts- und Übernachtungskosten der Monteure mit einkalkulieren. Der Wechselrichter kann auch von einem Elektriker eingebaut werden.

Zusatzkosten durch Versicherungen

Eine Solaranlage ist ein wertvolles Gerät. Daher sollte es gut versichert werden. Nicht immer sind Solaranlagen automatisch innerhalb einer Gebäudeversicherung abgedeckt. Sobald der Kauf einer Solaranlage beschlossene Sache ist, sollte man sich von der Versicherung beraten lassen. Das ist sehr wichtig, damit ein Schadensfall auch gleich nach Inbetriebnahme der Anlage abgesichert ist. Der Käufer einer Solaranlage muss immer mit zusätzlichen Versicherungskosten rechnen. Wie hoch die im Einzelnen sind, kann nicht pauschal beantwortet werden. Innerhalb der Versicherungsrichtlinien und innerhalb der Versicherungskonzerne gibt es große Unterschiede. Bei vielen Versicherungsunternehmen muss die Solaranlage gesondert über einen Einzelvertrag versichert werden. Nicht immer werden die zusätzlichen Kosten ersetzt, die beim Ausfall oder einem Defekt der Anlage für Fremdstrom entstehen. Schäden an den Solarzellen sind ebenfalls nur eingeschränkt versichert. So verlangen viele Konzerne beispielsweise den Versicherungszusatz für Hagelschäden. Generell muss für den Abschluss von Versicherungen mit Zusatzkosten gerechnet werden.

Zusatzkosten für Wartung, Reinigung und Garantie

Eine Solaranlage funktioniert nur einwandfrei, wenn sie in regelmäßigen Abständen gewartet wird. Das ist nötig, um eventuelle Schäden und Fehlfunktionen früh zu erkennen und Abhilfe zu schaffen. So lassen sich weitere Schäden verhindern. Für die Wartung der Anlage entstehen zusätzliche Kosten, die je nach den notwendigen Wartungsarbeiten auch sehr hoch ausfallen können. Der Verbraucher sollte die Kosten nicht scheuen, denn im Ernstfall greift die Garantie nicht. Diese gilt nur, wenn eine regelmäßige Wartung durch eine Fachfirma nachgewiesen werden kann. Kleine Reinigungsarbeiten kann der Kunde aber alleine durchführen. Für die Hauptreinigung muss eine Fachfirma engagiert werden. Auch hierfür werden Gebühren fällig. Garantien gibt es nicht automatisch. Oft muss der Käufer ein zusätzliches Garantiepaket erwerben.

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