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Solaranlagen Installation

Die Installation einer Solaranlage sollte mit großer Sorgfalt vorgenommen werden. Selbst gute Handwerker sollten hierfür einen Fachmann zu Rate ziehen, denn die Anlagen sind hoch sensibel. Neben der Installation auf dem Dach oder einer Freifläche muss bei Photovoltaik-Anlagen zusätzlich ein Wechselrichter montiert werden.

Die Wahl des Standorts

Der Standort der Anlage sollte gut ausgewählt werden. Für Photovoltaik-Anlagen benötigt man zusätzlich Platz für die Installation des Wechselrichters. Generell sollte für die Solarmodule ein sonnenreicher Platz ausgewählt werden. Der Platz sollte an einem Sonnentag ausgewählt werden und den ganzen Tag über beobachtet werden. So erkennt der Nutzer, ob Gegenstände in der Nähe eventuell Schatten werfen. Zeiten, in denen die Anlage dem Schatten ausgesetzt ist, sollten unbedingt vermieden werden, damit die Anlage auch die volle Leistung erzielen kann. Damit die Anlage keinen unnötigen Platz einnimmt und die Schattenfreiheit gewährleistet ist, werden die meisten Anlagen auf dem Dach installiert. Bei verbauten oder schattenreichen Dächern kann die Anlage auch alternativ auf einer Freifläche montiert werden. Hier muss natürlich auch drauf geachtet werden, dass sie schattenfrei steht.

Darauf sollte bei der Standortwahl geachtet werden

Selbstverständlich sollte in erster Linie drauf geachtet werden, dass die Anlage an einer schattenfreien Stelle installiert wird. Doch auch weitere Dinge sollten kontrolliert werden, damit die Anlage langlebig ist. Solaranlagen auf Freiflächen sollten eingezäunt werden. So wird verhindert, dass die Anlage für spielende Kinder zugänglich ist. Auch Tiere können zu einer Gefahr werden. Befindet sich die Anlage auf einer Freifläche in Waldnähe, so ist es ratsam, sie vor Wildtieren zu schützen. Unter Strom stehende Zäune bieten Sicherheit und halten Tiere fern. Der Kunde sollte zudem darauf achten, dass die nähere Umgebung der Anlage möglichst frei von Bäumen ist. Bei windigem Wetter fliegen oft Äste umher. Sie können die empfindlichen Solarzellen schnell zerstören. Zudem setzt sich gerade im Herbst Laub in den Ritzen und Spalten der Anlage fest. Dadurch muss die Anlage des Öfteren gereinigt werden.

Die Installation des Wechselrichters

Der Wechselrichter ist das Herzstück der Anlage. Er sorgt dafür, dass der Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom umgewandelt wird. Die Installation eines Wechselrichters sollte von einer Elektro- oder Solarfachfirma durchgeführt werden. In den meisten Fällen wird das Gerät in der Nähe der Anlage an einer Wand installiert. Die Installationsfläche für den Wechselrichter einer haushaltsüblichen Kleinanlage beträgt knapp einen Viertel Quadratmeter. Der Wechselrichter muss immer in der Nähe der Solarmodule installiert werden. Nur so lässt sich ein Leistungsverlust vermeiden, der durch zu lange Kabelleitungen entsteht. Die Installationsfläche sollte frei zugänglich sein, damit Wartungs- und Reparaturarbeiten schnell durchgeführt werden können. Der Keller ist ein idealer Installationsort für den Wechselrichter. Allerdings darf der Keller nicht feucht sein, denn Feuchtigkeit schadet der Anlage auf Dauer. Ein Wechselrichter ist meistens in Dauerbetrieb. Durch die Umwandlung des Stroms entstehen Geräusche, die Menschen belästigen können. Das sollte schon bei der Installation bedacht werden. Daher sollten Wechselrichter nicht in der Nähe von Wohn- und Schlafräumen installiert werden.


Wechselrichter und Solarzellen sollten nicht in Eigenregie installiert werden. Damit die Anlage ordnungsgemäß funktioniert und die versprochene Leistung erbringt, sollte ein Fachbetrieb beauftragt werden. Der Nutzer sollte auch bedenken, dass bei falscher Installation die Garantieansprüche verfallen.

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