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Solaranlagen Förderung

Die Nutzung von Solarenergie ist umweltfreundlich. Das hat der Staat erkannt, und daher soll der Verbraucher zur Nutzung von Solaranlagen angeregt werden. Dafür stehen zahlreiche Förderungen und zinsgünstige Kredite zur Verfügung. Grundsätzlich werden nur Photovoltaik-Anlagen gefördert. Für Solarthermie-Anlagen gibt es keine staatlichen Förderprogramme.

Zinsgünstige Kredite für Solaranlagen

Gerade der Kauf von Photovoltaik-Anlagen ist mit hohen Kosten verbunden. Manche Kunden scheuen die hohen Investitionen, und kaum einer hat die geforderten Kaufsummen frei zu Verfügung. Daher bietet der Staat in Verbindung mit den Banken Sonderkonditionen für Kredite an, die zur Finanzierung einer Photovoltaik-Anlage dienen. Für den Erhalt der Kredite fordern die Banken nur in Ausnahmefällen Sicherheiten. Meistens reicht es aus, dass die Einspeisevergütung an die Bank abgetreten wird. Beträgt das Kreditvolumen mehr als 50.000 Euro, muss Eigenkapital vorgelegt werden. Einige Kredite sind sogar in den ersten drei Jahren tilgungsfrei. Die Zinshöhe variiert und wird von der Bank bestimmt. Sie richtet sich nach der Bonität der Antragsteller. Der effektive Zinssatz schwankt zwischen 3,8 und 8,6 %. Die Finanzierungsmöglichkeiten richten sich nicht nur an Privatpersonen, sondern stehen auch Gewerbetreibenden zu. Kredite für Gewerbetreibende werden über das ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm und über das KfW-Umweltprogramm finanziert.

Die Einspeisevergütung

Durch die Einspeisevergütung wird die Nutzung von Solaranlagen nur attraktiver. Bei der Einspeisevergütung handelt es sich um den Betrag, den der Solaranlagenbetreiber für den eingespeisten Strom einer netzgekoppelten Anlage erhält. Die Einspeisevergütung wird durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) geregelt und ist bindend. Das Erneuerbare Energien Gesetz unterliegt noch häufigen Veränderungen. Dadurch ändert sich auch die jährliche Degression der Solarstromvergütung. Momentan (Stand Januar 2011) beträgt die EEG Degression 13%. Nach der Katastrofe von Fukushima ist der Atomstrom weiter umstritten. Politiker werden in absehbarer Zeit handeln müssen. Die Zukunft liegt im Solarstrom und in der Windenergie. Das wird auch zukünftig zu Gesetzesänderungen auch im Bereich der Einspeisevergütung führen.

Förderungen durch Stromanbieter

Wer mit dem Gedanken spielt, eine Solaranlage zu kaufen, sollte sich vorab auch beim örtlichen Stromanbieter erkundigen. Zahlreiche Stromunternehmen unterstützen den Kauf einer Photovoltaik-Anlage mit finanziellen Mitteln. Wie hoch die Förderung tatsächlich ist, hängt in erster Linie vom Anbieter ab. Auch die Größe der Anlage spielt eine Rolle. Sofern Fördergelder gezahlt werden, liegen diese bei mindestens 300 Euro. Einige Stromanbieter zahlen auch vierstellige Summen. Der Erhalt der Fördergelder ist an die Bedingung geknüpft, dass die Anlage mit dem Netz gekoppelt wird und der Strom eingespeist wird. Reine Ökostromanbieter sind bisher nicht flächendeckend in Deutschland vorhanden. Das soll sich aber laut Experten bald drastisch ändern. Bundesweit erobern immer mehr Ökostromanbieter den Markt. Die Fördergelder der Ökostromanbieter liegen zum Teil noch höher.

Regionale und internationale Förderungen

Der Markt für Solarenergie ist ständig in Bewegung. Gerade nach Fukushima sind die Anzeichen einer Reform deutlich zu spüren. Überall sehen Kunden und Politiker einen Handlungsbedarf. In absehbarer Zeit wird diese Energiegewinnung weitere Anhänger finden, und daher sind Reformen unausweichlich. Selbst jetzt gibt es schon zahlreiche Förderprogramme, die den Kauf einer Solaranlage unterstützen sollen. Die örtlichen Kommunen spielen hier eine zentrale Rolle. Gerade auf regionaler Ebene wird die Nutzung von Solarenergie gefördert. Viele Kommunalverwaltungen halten Gelder aus dem Stadtsäckel bereit. Einige Kommunalpolitiker nutzen dafür aber auch die internationalen Gelder. Daher stammt ein Teil der regional gezahlten Fördermittel aus dem Topf der Europäischen Union.

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